Beiträge von OliH

    Toller Bericht, aus dem so richtig Eure Begeisterung herauszulesen ist. Schön finde ich auch, dass Ihr Euch Zeit genommen habt, Euch dem Berg aus mehreren Perspektiven zu nähern: Erst aus der Luft, dann zu Fuß - klasse! :daumen:


    Es gibt eine fantastische Doku darüber wie Flora und Fauna das zerstörte Gebiet wieder erobert haben. Wird ab und an in den Dritten oder bei Phoenix wiederholt. Musst mal Ausschau danach halten.

    Ich nehme zwei.


    Ob der Adler auf den Titel kommt oder in den Kalender, ist mir egal. Von mir aus müssen nicht zu viele Tierchen in den Kalender, sonst könnte ich beim Animal-Stammtisch nen Kalender bestellen. Aber ist ja immerhin das Wappentier der USA und das Foto klasse. :peace1:

    Einfache Rechnung: Das sind jetzt schon 16 Ziele, für die man jeweils einen Tag einplanen kann (beim einen mehr, beim anderen ein bisschen weniger). 5 Tage reine Fahrtzeit reichen dazwischen imo nicht. Schon gar nicht mit zwei Kindern. Außer Ihr wollt ein Road Movie drehen. Wozu an die Golfküste oder auf die Outer Banks fahren, wenn Ihr eh keine Zeit für Strand habt? Und: Ihr seid in der Hauptsaison unterwegs. Es wird sehr warm und sehr schwül sein - das schlaucht. Weniger ist auf jeden Fall mehr. :nicken:

    Zitat

    Original von Daniela Also ich kann von meiner Warte nur empfehlen, wenn ihr die Möglichkeit habt, euch vor so etwas zu drücken, dann tut es, das ist keine Erfahrung, die man gerne machen möchte, vor allem, wenn es so uneindeutig ist, wie bei unserem Fall.


    Sieh es mal so: Du hast Verantwortung für eine wichtige Aufgabe übernommen und ich bin mir sicher, dass Du dazu beigetragen hast, dass die Verhandlung fairer abgelaufen ist, als ohne Dich. Das verdient Respekt. Dass das keine leichte Rolle ist und für Dich persönlich mit Frustration verbunden ist, kann wohl jeder nachvollziehen. Aber ich denke, mit etwas Abstand kannst Du stolz darauf sein und das Ganze als wichtige Erfahrung verbuchen. :nicken:


    Und ich muss gerade daran denken, wie viel krasser so ein Prozess in Amerika ist, wo die Geschworenen mitunter über Leben und Tod entscheiden... :80:

    Guter Preis fürs Ramada! :daumen: Das Pancake House dort lohnt übrigens nicht fürs Frühstück.


    Wartezeit trotz freier Tische ist uns auch öfter aufgefallen. Ich denke, da ist dann einfach kein Kellner da, der die Tische übernehmen könnte/würde. Das ist ja alles immer etwas bürokratischer in amerikanischen Restaurants als bei uns.


    Viel Spaß in Moab!

    Dann hier nochmal die aktuelle Gästeliste:


    Eric +1
    OliH
    Guildo2
    Viking +1
    Minnesota +1
    taiger.wutz +1
    VoF Fan +1
    Yes +1
    HOH
    KikiH
    Taliesin + 1
    Muhtsch +1
    Nic?


    Plätze im Chicago Meatpackers sind reserviert. Ich werde da die Woche nochmal vorbeigehen und checken wo und wie die uns da unterbringen. Bitte unbedingt Bescheid geben, falls noch jemandem einfällt, dass er heute schon beim Treffen war und daher für den 19.11. absagen muss. :D


    Ansonsten würde ich mal Treffpunkt gegen 15.45 Uhr am Eingang des Filmmuseums vorschlagen. Wer direkt zum Essen kommen mag: Für 18.30 Uhr ist im Meatpackers reserviert.

    Die Wanderung zum Hidden Canyon ist die kürzeste unter den als "strenuous" bezeichneten Hikes im Zion National Park. Offiziell ist die Wegstrecke mit 3,9 Kilometern und 259 Höhenmetern angegeben, die tatsächliche Länge und damit auch der Zeitaufwand variiert je nachdem wie tief man in den Canyon hineingeht. Mehr als 3 Stunden muss man nicht veranschlagen.


    Los geht's am Shuttle Stop "Weeping Rock". Hier gibt es zwei Wege: einen eben zum flennenden Felsen, einen Richtung Observation Point bzw. Hidden Canyon. Es geht in geteerten und daher problemlos zu laufenden Serpentinen etwa eine Meile bergauf, dann erreicht man den bestens beschilderten Abzweig zum Hidden Canyon.



    Nun geht es auf sandigem Pfad weiter hinauf. Bei unserem Besuch wird der Trail gerade auf einem längeren Abschnitt neu angelegt. Eine Knochenarbeit!



    Die folgende Slickrock-Passage trennt die Spreu vom Weizen: Wer nicht schwindelfrei ist, wird keinen Spaß auf dem ausgesetzten Sims haben. Hier begegnen wir doch einigen sehr unsicher wirkenden Wanderern. Dabei ist der Trail ziemlich breit und die etwas kniffligen Stellen sind mit Eisenketten gesichert.



    Über einige in den Fels gehauene Stufen erreichen wir dann das Ende des markierten Weges und damit den Eingang zum Hidden Canyon. Ein Schild preist die auf uns wartenden Attraktionen an:




    Schon nach ein paar Minuten kommt man nur weiter, indem man einen ziemlich rutschigen, an eine Felswand gelehnten Baumstamm hochklettert. Auf dem Weg runter ist dieses Hindernis schwieriger als beim Weg rauf - aber das ist ja meistens so.



    Kurz nach dem ersten Kletterstück entdecken wir rechts des Weges einen freistehenden Arch. Der dürfte mindestens 6 Meter hoch sein, man läuft trotzdem leicht dran vorbei, weil Gebüsch und Bäume davor wachsen.






    Die wenigsten Besucher gehen viel weiter als bis zu dem Arch, denn bald darauf steht man vor einer 5 Meter hohen Wand. Die lässt sich allerdings gut erklettern. Sehr viel schwieriger ist da schon der riesige Felsbrocken, der kurz danach den Canyon versperrt. Conny findet einen Weg durchs Unterholz links um den Felsen herum.



    Beim Abstieg hinter dem Hindernis muss man sich durch eine Spalte quetschen, auch die Stelle ist nicht ganz ohne, geht es doch rechts daneben einige Meter runter in den Canyon.



    Nun rücken die Wände immer enger zusammen, ehe ein Felssturz erneut den Weg versperrt. Conny bezwingt diesen noch, steht danach aber gleich vor dem nächsten Geröllhaufen. Da sich dahinter der Canyon weitet und es angefangen hat zu regnen, drehen wir an dieser Stelle um.




    Der sandige Boden wird durch die Nässe nun fester und ist daher angenehmer zu laufen. Die Kletterpassagen sind dafür jetzt um einiges schwieriger. Klar. Interessant auch zu sehen, wie schnell sich die Felsspalten mit Wasser füllen und kleine Bäche durch die Auswaschungen plätschern. Zum Glück ist der Regen nicht besonders stark, bei einem richtigen Gewitterguss möchte ich nicht in so einem Canyon unterwegs sein...



    Nass und dreckig aber doch einigermaßen begeistert erreichen wir schließlich wieder den Anfang des Hidden Canyon und genießen beim Abstieg Richtung Weeping Rock die großartige Aussicht ins Tal.



    Fazit:
    :daumen: Man muss kein Extremsportler sein, um diesen schönen Canyon zu erwandern. Lediglich die Passage über den Slickrock erfordert ein wenig Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Entsprechend beliebt ist der Trail. Je weiter man in die Schlucht hineingeht, umso einsamer wird es aber. Dafür muss man eben einige Kletterstellen meistern. Uns hat der Hidden Canyon sehr gut gefallen, auch wenn das Wetter nicht optimal war.

    Zitat

    Original von Kerstin
    Oft Kostet der Flug sogar weniger und das schon wenn du nur eine Übernachtung dazubuchst.


    Ich wollte nicht zu viel versprechen... :D :zwinker: Aber Du hast recht.

    Zitat

    Original von VoF Fan
    Das wäre mal was neues, die geben dir im März via Mail dein Guthaben bekannt. Wird dann mit dem nächsten Einkauf verrechnet.


    Stimmt, von der Option hat die Verkäuferin auch was gesagt, meinte aber, man könne sich das auch in bar schicken lassen...