Beiträge von chrischi

    Mensch Andree, hat ich schon wieder voll vergessen.
    Wir waren im Restaurant vom Hotel The Virginian Lodge,
    sucht euch lieber was in der Stadtmitte, die sahen doch deutlich besser aus.
    Wir waren nur zu faul wieder zurück zu fahren und wieder einen
    Parkplatz zu suchen.


    Schonmal vorab viel Spass in 2012.
    Gab's da nicht ein Film?
    2012-->Yelowstone-->großer Badabum :99:


    chrischi

    Zitat

    Original von VoF Fan
    Auch diese Bilder finde ich wunderbar, das du dich liest als hätte man dich mit Waffengewalt dorthin gezwungen kann man dann verdrängen :totlach:


    Das nicht, war ganz freiwilig, nur unseren Erwartungen waren viiiiiel zu hoch.
    Wir hätten nicht so viele euphorische Reiseberichte lesen sollen.
    Aber so ist est halt manchmal, was manch anderen in Extase versetzt bringt bei mir nur
    ein anerkennendes Nicken zu stande.
    Ich will das Fazit nicht vor weg nehmen, es war schon ein toller Urlaub, wo ich bis auf einen
    Vorfall, nichts missen möchte.


    chrischi

    Zitat

    Original von GambasAlAjillo
    Auf die Idee mit dem Spritverbrauch testen bin ich noch nie gekommen. Ich hab zwar mal gesehen wieviele Meilen pro Gallone oder so ähnlich nagezeigt werden, dadurch wusste ich aber auch nicht mehr. Und umstellen auf Litermaße mach ich nicht. Ich bin schließlich in Amerika udn tanke wenn der Tank halbleer ist .... :bier:


    Tolle Fotos übrigens .....


    Ne Idee wars es nicht, die pure Langeweile hat mich dazu gebracht.
    Wenn man mit 30 so vor sich hin trödelt, zappt man so durch den Bordcomputer und
    landet beim Verbrauch, eins kommt zum anderen und mein Ehrgeiz wurde geweckt.
    Ein Tag später war der Spuck wieder vorbei.



    chrischi

    Tag 5, Donnerstag 26.08.2011


    Auch der Tag startet gemütlich mit einem Frühstück im Holiday Inn.
    Das Wetter war genau so wechselhaft wir gestern angesagt, von daher
    halten wir die Augen offen und versuchen die dunklen Wolken zu umfahren.
    Heute steht der obere Teil der 8 an.
    Bis zur Madison Kreuzung hatte ich den Durchschnittsverbrauch für diese Tankfüllung auf stellenweise 6,9 Liter gedrückt, war aber auf Dauer nicht zu halten aber ein Schnitt von



    ist für son ein großes Auto schon nicht schlecht. Gut bei 40 mls gibts auch nicht viel zu verbrauchen.
    Erster Stopp war der Gibbon Fall. Wie gesagt, Wasserfälle reizen uns seit letztem Jahr nicht mehr so. Bild gibt es trotzdem.



    Weiter sind wir zu den Artists Paintpots, einmal den Trail gelaufen und dann zurück zum Auto. Fazit, wenig Paint, normale Pots. Farblich nicht der Brüller.




    Da rückte der gestriege Tag in der Bewertungsskala weit nach oben was
    Farbenpracht angeht.
    Weiter ging es nach Mammoth Hot Springs.
    Als erstes machten wir den Terassenrundgang. Zum Glück mussten Irina und
    Aljoscha zurück zu ihrem Bus, Russen = Rücksicht = 0.
    Nachdem Ruhe eingekehrt war konnte man auch die Landschaft genießen.






    Eine hot spring habe ich vermisst, schön war es trotzdem.
    Unten im Ort wurde ein paar Postkarten und Briefmarker gekauft bevor wir weiter zu den Undine und den Wraight Falls sind. Ich sag mal so,
    ich hab nicht mal ein Foto gemacht.
    Die Zeit vergeht wie immer im Flug, auf dem Rückweg nach West Yellowstone nehmen wir noch das Norris Geyser Basin mit. Wir machten eine schöne erholsame Wanderung, optische Highlights gab es nicht, nur heißes,
    dampfendes Wasser ohne Farbe und das ließ den gestrigen Tag nochmal steigen, wie es scheint hatten wir die schönsten Potts schon gesehen.
    Ein Tag bleibt noch um noch einige Highlights anzuschauen.
    Auf dem Rückweg kam noch jemand mit der eingebauten Vorfahrt uns entgegen.



    Der hatte die Ruhe weg.
    Zurück in West Yellowstone wurden die Lebensmittelvorräte wieder aufgestockt bevor es zum Abendessen wieder in das Timberline Cafe ging.
    Und das war der Tag.


    gefahrene mls: 110,9, Verbrauch 29,1mls/g

    Doch, doch, schön wars schon.
    Aber zum himmelhochjauchzen brachte uns das alles nicht.
    Wir hatten das irgendwie viel gewaltiger erwartet, waren halt viele stinkende
    Blubberlöcher. Und wenn ich ehrlich bin, sehen, bis auf ein paar markante,
    alle irgendwann gleich aus.
    Nicht verzagen, wird wieder besser, bis dahin guckt ihr halt nur die Bilder an :zwinker:


    chrischi

    Tag 4, Mittwoch 25.08.2011


    Gur erholt starten wir in den Tag. Gerühstückt wird im Hoteleigenem
    Restaurant. Das Wetter sieht nicht so doll aus, bischen pieselig und
    und stark bewölkt.
    Als erstes geht es zum Firehole Canyon Drive, immer schön am Wasser
    entlang, hat so gar nichts Yellowstoniges.




    Weiter auf den Fountain Flat Drive zum Lower Geyser Basin.
    Hier kam die Sonne etwas raus, so das die Farben schon rauskamen.



    Wir machten eine kleine Wanderung etwas abseits der befestigten Wege.
    Da ein paar Warnschilder angebracht waren ist es wohl nicht so richtig verboten gewesen. Zu sehen gab es auf alle Fälle ne Menge.





    Als nächstes war die Grand Prismatic Spring dran.



    Einmal rüber über die Straße und ab auf den Firehole Lake Drive.
    Vorbei an bunten, stinkenden Blubberlöchern



    zum Great Fountain Geyser. der sprudelte zu unserem Glück gerade los.



    Weiter ging es zum Biscuit Basin, das Wetter wurde besser und besser und
    die Farben immer kräftiger.











    Weiter ging es dann zum Old Faithful.



    Nach der Keramischen und ein
    Leckereis warten wir auf den großen Ausbruch. Naja, das da soviel Leute
    für warten, wir fanden es enttäuschend.



    Nach dem bischen geblubber machten wir uns auf den Trail
    zum Morning Dingsbums.




    Nach ein wenig gestiefel waren wir auch da.
    Gut, schön bunt und zurück.



    Von einer kleinen Anhöhe konnten wir noch einen Ausbruch sehen,
    welcher Geyser das war? Keine Ahnung.



    Auf dem Weg zurück nach West Yellowstone gab es noch ein wenig Wildlife.




    Warum machen die Leute bei jedem Vierbeiner immer so ein Riesen Fass auf?
    Für uns völlig normal.
    Gegen abend zug sich der Himmel wieder ordentlich zu und es gab ein
    kräftiges Gewitter.



    Zurück in West Yellowstone gab es noch Abendessen im Outpost Restaurant,
    war ok, aber kulinarisch bin ich eh nicht der Experte.


    gefahrene mls: 72,9, Verbrauch: 25,1 mls/g

    Tag 3, Dienstag 24.08.2011



    Gut geschlafen und frisch erholt starten wir in den Tag.
    Zimmertür auf, raus und es stinkt nach Rauch. Wie das den Tag
    beeinflusst wissen wir noch nicht.
    Ausgecheckt und losgefahren. Wir wollen durch den Südeingang
    in die Tetons reinfahren. Erster Stopp das Village. An einem kleinen Laden an der Seilbahn wird erst mal gefrühstückt.
    Weiter geht’s zum Parkeingang und auch nur bis dahin.
    Die Straße ist gesperrt und wir müssen umdrehen.
    Um nicht wieder komplett durch Jackson fahren zu müssen nehmen wir eine kleine Straße die zwischen der East und West Gros Ventre Butte durchführt. Schmal, einspurig 30mph erlaubt, ich fahre ca. 45 und mich überholt ein Barcodefrontscheibenbeklebter Toyota, ich bleibe bei 45 und lasse ihn ziehen. In der Ferne steht ein weißer Wagen am Straßenrand,
    kaum ist der Toyota an ihm vorbei geht die Lichtorgel an, cool, Dank an den
    unbekannten Touristen, sonst hätte es mich erwischt.
    Mittlerweile konnten wir auch den Grund für den Rauchgeruch feststellen, der Wind hatte gedreht und den ganzen Rauch von dem Wildfire in die Tetons gedrückt. Schöne Panoramafotos, pfffffff.



    Durch den Moose Entrance rollten wir in den NP. Erstes Ziel ein kleiner Trail zum Taggert Lake.
    Sonne scheint, Temperaturen angenehm, Natur klasse,
    nur der Gestank störte.



    Etwas Wildlife gab es auch, was? Keine Ahnung.



    Auf dem Trail und am Lake waren wir fast allein nur ein Ranger gab einem älteren Ehepaar eine Sonderführung.
    Dichter dran an den Bergen wurde die Sicht auch etwas besser.




    Weiter ging es zum und über den Jenny Lake.



    Während der Bootfahrt zum anderen Ufer fing es auch noch an zu regnen, glücklicherweise nur ein kurzer Schauer.



    Wir liefen einen Loop zu den Hidden Falls, lohnt meiner Meinung nach nicht. Sind wohl noch Wasserfallgeschädigt vom letzten Jahr.




    Nach einem letzten Blick zurück,



    ging es zur Colter Bay von wo wir nach ein paar Bildern



    wieder mal ne nette Carportkonstellation :99:



    dann zum Yellowstone aufbrachen.
    Weit ist es ja nicht so dass wir recht schnell durch den South Entrance reinfuhren. Geplant war bis auf ein paar kleinen Stopps nichts mehr.



    Wir versorgten uns mit Infomaterial um am Abend die nächsten Tage planen zu können.
    Wir verließen Wyoming und trudelten am späten Nachmittag in West Yellowstone, Montana, ein.
    Das Holiday Inn war schnell gefunden, das schöne Zimmer schnell bezogen.
    Ich muss sagen mir gefallen die HI`s, bisher waren alle klasse.



    Hier bezahlt man trotz Priceline obertouriabzockmäßige 151$, letztendlich war`s das aber auch wert.
    Abendessen gab es im Timberline Cafe, war ok.
    Das war`s schon wieder.

    Tag 2, Dienstag, 23.08.2011


    Audofaahn, ein schöner Ritt steht heute an.
    Aber als allererstes wird der persönliche Wunsch eines Forummitgliedes erfüllt und das Capitol fotographiert.



    Gefrühstückt wurde im örtlichen Safeway wo an der anhängigen Tanke nochmal
    Fuel bis zur Oberkante aufgefüllt wurde.
    Die Fahrt auf der I80 war unspektakulär aber für mich, in den USA gerne Autofahrer, purer Urlaub.
    Das Sirius haben wir in die Gänge bekommen und die ersten
    Lieblingssender gespeichert. In Rawlins haben wir die erste Pause genutzt um
    über Mc Donalds Grüße nach Hause zu senden. Die Schule muß auch gerade beendet worden sein, es kamen eine Menge Teenies und es wurde unangenehm laut.
    Rein in den Dodge, rauf auf die 287. In Jeffrey City heben wir kurz mal Rast gemacht.




    Tote Hose. Weiter ging es Richtung Tetons. Die Landschaft war nicht gerade der Burner,



    wo wir schon beim Thema sind. Ein Wald- und Flächenbrand war schon seit längerem zu sehen. Der Himmel hatte eine echt ungewöhnliche Farbe, teilweise regnete es Asche.






    Zum Glück war keine Straße gesperrt und wir konnten gemächlich Richtung Jackson cruisen.



    Unterbrochen von einer sehr langen Baustelle mit
    mehreren Fahrten hinter div. Pilotcars.
    Kurz vor Jackson statteten wir dem Visitor Center vom Grand Teton NP noch einen Besuch ab.
    Infomaterial und der Annual Pass wurden eingetütet. Nicht zu vergessen der Kühlschrankmagnet.
    Trotz TomTom mit richtiger Adresse fanden wir das Motel 6 nicht.
    Also nach guter alter Manier suchen, Motel 6, nicht der wirklich gute Standard,
    also Richtung Ortsausgang fahren, und siehe da, gefunden.
    Zimmer voll cool, modern, neu, sauber, echt klasse. ( touriabzockmäßige 100,69$)
    Ganz tourihaft haben wir erstmal Jackson erkundet.



    Hensel ohne Gretel :zwinker:



    Nach diversen Fotogalerien
    meldete sich der Hunger. Burger und Steak waren nicht der Rede wert, Preisnachlass,
    also erspar ich euch den Namen de Gasthauses.
    Tag vorbei, bye bye.

    Von mir aus kann es losgehen.
    Infos vorweg.
    Flüge mit Continental
    Auto(s) bei Alamo
    Hotel`s bei Priceline
    Bilder mit EOS 550D inkl. Sensorfleck
    chrischi mit Dana


    Montag, 22.08.2011


    Um 9:00 Uhr geht der Flieger, also war früh aufstehen angesagt.
    Frische Schlüpper, kleines Frühstück, Onboard Essen vorbereiten und ab gehts.
    Autobahn, Elbtunnel alles frei, so sind wir überpünktlich am Airport.
    Onlinechekinn haben wir uns gespart, wir hatten bei der Buchung unsere
    Wunschsitze aussuchen können. Es folgte die übliche Fragerei wer, wie, was und weshalb mit dem Gepäck und überhaupt.
    Wir hatten noch genug Zeit um uns mit diversen Zeitschriften einzudecken.
    Ich sprühte mich noch mit diversen Männerdüften ein, mal sehen ob ich gegen
    Chicken or Beef anstinken kann.
    Boarding war richtig rum :daumen: wir also als letzte rein in die Boing 757.



    Flug ist Flug Ist Fluch.
    Continental/United für uns der einfachste und schnellste Weg nach drüben.
    TV und Musik Angebote top = keine langeweile. Den Geruchskampf gegen die
    Essensdüfte hab ich verloren. Eine Scheibe Gurke und den KitKat hab ich gegessen, sonst hab ich mich an meine Leberwurstbrötchen gehalten.
    Nach nicht ganz 9 Std. ging vor uns wieder die Tür auf und wir verließen die
    Dröhnbox. Die Immigration war für unsere Verhältnisse recht lang, so gut 30 min. haben wir gebraucht. Letztendlich war unser Gepäck auch noch nicht da,
    wo wir warten ist dann auch egal. Zeit zum Anschlussflug war noch genug,
    Pizza und Muffin haben da genau reingepasst. Boarding ging etwas verspätet los. Handgepäckkoffer wurde vielen, auch uns, vorm Flieger abgenommen, kein Platz mehr in den oberen Gepäckfächern :o9:. Logo, deshalb darf man ja auch 2 Stücke mitnehmen, das die letzten keinen Platz mehr finden.
    Mit etwas Verspätung hieß es dann rotate. Die knapp 4 Std. nach Denver zogen sich wie Kaugummi, ohne Unterhaltung, mit schlechter Luft und dem AAP Syndrom war die letzte halbe Std. ne echte Qual.
    Endlich gelandet durften wir erstmal Bahn fahren um ins Hauptterminal zu kommen. Koffer kamen auch recht flott und schon saßen wir im Alamo Shuttle Bus. Bei Alamo war die Hölle los, nicht an Leuten sondern an Autos.
    Brechendvoll war der Hof, alle Klassen massenhaft vorhanden so auch
    Midsize. Also rein und ran an den netten Alamoserviceschalterbeamten.
    Nix aufgequatsche, keine Versicherung kein Upgrade nix.
    So fragte ich nach dem Autotyp. Er zeigte mir das Flipchart mit den
    Midsize Autos ( Ford Escape, Chevrolet Equinox, Toyota RAV4) und ich fraagte nach was größerem. Er blätterte um auf Standart ( Jeep Grand Cherokee,
    Dodge Durango, Toyota 4 Runner) ok, Price?
    Ja, normalerweise 50$ am Tag aber weil sie Goldmember sind ( Häh?? wie dat)
    nur 13$, ok, pack ein, ist gekauft.
    Der ganze Spass hat nicht mal 5 min. gedauert und schon zottelten wir
    unser Gepäck durch die Automassen. Zum aussuchen war ich jetzt echt
    zu faul, dafür standen zu viele Autos rum. Am ersten hübschen
    Dodge Durango wurde der Kofferraum auf gemacht ( huch elektrisch)
    Koffer rein und gut.
    17:30 waren wir on the Road. Wir wollen ( müssen) noch bis Cheyenne.
    Im Bacongürtel von Denver war etwas zähfließender Verkehr aber um
    so weiter wir fuhren um so weniger Autos waren unterwegs.
    Dana konnte ich nur noch schwer wachhalten, aber gut, auf einer
    Interstate gibbet nicht unbedingt viel zu sehen. Gegen 19:00 rollten wir im Cheyenne ein. Das Historic Plains Hotel war dank TomTom schnell gefunden.
    Eingechekt, Zimmer begutachtet ( 2*+ für 67,29$) ok.
    Nun muß noch gegen die Müdigkeit gekämpft werden. Also auf zum
    Wal Mart, chrischi brauch ne Jeans, Kühlbox, Getränke und Obst
    werden auch gleich gekauft. Am Ausgang gibt es für Dana noch ein Hackbrötchen von McDonalds. Durch die sich andauernd öffnende Schiebetür
    hörte ich immer wieder eine Autoalarmanlage. Wie sich herrausstellte war es unser Auto das so fröhlich vor sich hin jaulte. Es war aber nicht die Alarmanlage sondern der Panic Button, ich muß bei McDonalds irgendwie auf dem Schlüssel gesessen haben, das Ding hat ne riesige Reichweite.
    Mittlerweile war es auch schon nach 22:00 und wir richtig platt.
    Hotel, Bett, Augen zu.