Beiträge von Ulrich

    Sonntag, den 30.09.2007


    Am heutigen Morgen geht’s in den Petrified Forrest National Park. Dieser Park ist zwar sehr interessant aber bei weitem nicht solch ein Highlight wie viele andere National Parks. Ich finde jedoch Gefallen an diesem Park. Er hat einige sehr schöne Plätze. Da sind die Blue Mesa und der Trail der hindurch geht und die vielen versteinerten Bäume, die teilweise kristallisiert sind.
    Nach ich mir diesen Parkausführlich angeschaut habe fahre ich nach Westen bis Flagstaff. Hier gehe ich erst einmal einkaufen und quartiere mich auf einem recht teuren aber auch nicht besonders gutem Campground ein (KOA).



    Hab hier die schlechteste internetverbindung aller zeiten

    Donnerstag, den 27.09.2007


    Die Fahrt heute wird etwas länger, und darum geht’s zeitig los. Um 8:00 Uhr bin ich schon auf der Straße. Die Wüstenlandschaft südlich von Moab ist etwas abwechslungsreicher als im nordwestlichen Teil. In Monticello kaufe ich noch einmal Lebensmittel für die nächsten Tage.
    Hinter Blanding geht’s dann wieder Richtung Westen. Das Ziel des Tages ist das Natural Bridges National Monument. „Klein aber fein“ ist mein Eindruck schon immer gewesen. Genau bestätigt bekomme ich diese Einschätzung aber erst am Abend.
    Nachdem ich mir auf dem kleinen Campground ein Plätzchen gesichert habe, erwandere ich zuerst einmal alle drei Brücken und bin damit bis zum späten Nachmittag beschäftigt. Die Mittlere, die Kachina Bridge ist heute das erste Mal dabei. Sie ist zwar auch sehr eindrucksvoll, steht aber hinter den beiden Anderen zurück. Dafür ist der Abstieg sehr schön.
    Nach diesen Wanderungen bin ich erst mal KO und brauch eine Dusche. An der Owachomo- Bridge hatte ich ein texanisches Ehepaar kennen gelernt. Mit denen sitze ich am Feuer als der Ranger vorbei kommt, eine Fiedel unter dem Arm und uns zum abendlichen Diavortrag einlädt. Begleitet, von nicht ganz professioneller Musik wird uns die Entstehung der Brücken ja, des ganzen Canyonland-Plateaus erklärt. Es wird dabei immer kälter und ich bin froh eine lange Hose und eine Jacke angezogen zu haben.



    Freitag, den 28.09.2007


    Heute ist ein sehr ereignisloser Tag. Ich hab auch nicht den rechten Schniff. Na auf jeden Fall gibt es erst einmal ein original amerikanisches Frühstück. Eier mit Perperoni-Wurst (in Ermangelung des Bacons), dazu Pappbrötchen. Eigentlich nicht unlecker aber nun mal gar nichts für die Figur. Na dann den Berg runter zig Kurven mit Gravel aber nichts Besonderes. Dann als eigentlich einziges echtes Highlight des Tages der Goseneck State Park. Da hat sich der Kauf des Fisheyes doch bezahlt gemacht. Dann fahre ich ein Paar Meilen raus zum Monument Valley, aber wegen des schlechten Wetters kehre ich bald um. Dann der Versuch ins Valley of the Gods zu fahren. Ist mit einem Wohnmobil nur schlecht möglich. Die Wellblechpiste macht die Fahrt zur Tortur. Ich kehre deshalb nach einer halben Meile um. Endstation der Reise ist Bluff. Ein Ort den ich gerne Mag, ich weiß nur nicht warum.


    Samstag, den 29.09.2007


    Der Canyon de Chelly ist mein Ziel für heute. Nur macht mir der anhaltende Sandsturm schwer zu schaffen. Vom North Rim ist die Sicht noch ganz gut aber von Süden aus sieht man nur noch in eine trübe Waschküche hinein. Kurzentschlossen mache ich mich weiter auf nach Süden und fahre schon mal durch das Indianerland nach Holbrook. Die Fahrt ist eher langweilig zu nennen. Zum Ersten wegen der nicht sehr abwechslungsreichen Landschaft und dann wegen des Sturms, der manchmal die Sicht auf 100 m beschränkte. Holbrook ist der Ausgangspunkt für meinen Besuch morgen, im Petrified Forrest National Park.

    Mittwoch, den 26.09.2007


    Ich verlängere noch für eine Nacht auf dem Campingplatz und fahre zum Canyonland National Park. Zuerst geh es zum Dead Horse Point State Park. Er bietet sicherlich den spektakulärsten Ausblick auf diese Canyonlandschaft, ist aber mit 7 $, für diesen einen Ausblick, auch schon recht teuer geworden. Weiter im Eigentlichen National Park bieten sich sehr viele schöne Ausblicke. Besonders spektakulär finde ich den Green River Overlook und natürlich den Grand View Point. Den Nachmittag beschließe ich mit einem guten Buch (Bill Bryson: Streiflichter aus Amerika) und einem köstlichen Kartoffelgulasch.

    Da ist mal jemand, der gerne mal was besonderes machen möchte und dann wird hier von Ottomotoren geredet.


    Interessant sind hier in Amerika weniger die langen Touren als die kürzeren Speziellen. Wohnmobil Rad hinten drauf und am Visitorcenter der NPks stehen lassen. Rad runter und den Park damit erforschen. Beim Zion z. B. ideal.


    Oder was für Kalle, vom Cedars Break runter nach Panguitch. Fast nur bergab top17

    richtig aber schieb mal den schirm weiter nach vorne dann gehts. Bild ist ja unbearbeitet.


    Dienstag, den 25.09.2007


    Habe lange geschlafen und mache mich nach einer Tasse Tee auf den Weg zum Arches National Park. Ich fahre gleich durch bis zum Ausgangspunkt der Wanderung zum Delicate Arch. Ich liebe diese Wanderung. Vor allem mag ich es um die letzte Biegung zu gehen und diesen wunderschönen aber zerbrechlichen Steinbogen plötzlich vor mir zu sehen. Ich mach einige Fotos und setze mich dann an diese Stelle um zu hören was die Leute sagen wenn sie den ersten Blick auf den Arch werfen können. Ich muß schon einige male schmunzeln, denn wie mir geht es den Meisten.
    Danach krabbele ich mal was in der Gegend rum und finde auch den Weg hinunter in die kleine Senke unterhalb des Arches. Das ist mal ne etwas andere Perspektive.
    Als letztes gehe ich noch in die Windows Sektion krabbele auch hier was rum komm mit netten Leuten ins Gespräch und der Tag ist rum. Da bleibt nur noch Einkaufen in Moab und schon wieder ist die Kasse leer und der Kühlschrank voll.

    Sonntag, den 23.09.2007


    Das Schlechtwettergebiet welches sich wie ein Band über das ganze Land gezogen hatte ist vorbeigezogen. Die Wettervorhersage stimmte also glücklicher Weise nicht. Lediglich im Osten sind noch ein paar Wolken zu sehen. Ich fahre nun in meinen beinahe liebsten National Park, den Capitol Reef. Es gibt hier eigentlich nichts, daß ich nicht schon fotografiert hätte und was tue ich deshalb? Ich fotografiere alles aufs Neue. Die Scenic Road fahre ich bis zum Endpunkt. Und halte mich an vielen Stellen länger auf als ich das normalerweise tun würde. Ich will all diese Naturschönheiten noch einmal ganz bewußt in mich aufnehmen und ihr Bild fest in mein Herzen fest einbrennen. Für den Schluß habe ich mir die kurze Wanderung zur Hickman Bridge aufbewahrt. Auch diesen Weg bin ich schon X-mal gegangen und trotzdem erfreue ich mich jedesmal wieder an der schönen Natur. Die Brücke selber ist sicher nicht das hervorstechende Merkmal des amerikanischen Westens doch sie ist vom ästhetischen her eine Offenbarung. Eigentlich wollte ich weiter fahren, aber es ist schon spät und ich kehre um, um auf dem Campground von Gestern eine weitere Nacht zu verbringen.


    Montag, den 24.09.2007


    Wie soll ich beschreiben, wie es mir in der Seele weh tut, an all diesen Schönheiten vorbeizufahren, weil ich sie ja gestern schon gesehen hatte. Heute ist Fahrtag und ich mache nur noch einen Stop im Capitol Reef National Park. Die Grand Wash fünf Minuten hinter dem Trailhead der Hickman Bridge ist eine kurze Wanderung wert. Ich gehe so etwa eine Meile in die Schlucht hinein. Hier ist dann die engste Stelle und die weit nach oben ragenden Felswände machen mir klar, welch ein kleiner Teil ich doch in dieser Natur bin.
    Der nächste Stop ist der Goblin Valley State Park. Hier finden sich die seltsam wirkenden Steingebilde die wie Gnome dieses Tal bevölkern. Ich wandere zwischen ihnen hindurch und bemerke nach einiger Zeit erst die Stille. Es ist kein Laut zu hören, außer den Geräuschen die man selber verursacht. Kein Vogel, kein Wind und keine Stimmen von Menschen oder Geräusche von Motoren. Interessant ist, daß das kleinste Geräusch jetzt wahrgenommen werden kann und dadurch Bedeutung erringt.
    Nach den Goblins kommt ein etwas langweiliger Teil. Es geht über die Interstate nach Osten. Bei Cisco biege ich ab und fahre durch das Tal des Colorado River nach Moab. Die Fisher Towers sind in de Abendsonne wunderschön anzusehen.

    Zitat

    Original von cleetz
    Das macht die doch automatisch, per Termostat?


    Klar Schlaumeier, nur auf NPS Campgrounds gibts in den seltensten Fällen Stromanschluß und zum zweiten macht die Heizung auch Lärm deshalb laß ich sie lieber ertmal aus und schalte sie erst an wenns unbedingt erforderlich ist.

    Samstag, den 22.09.2007


    Als ich am Morgen wach werde höre ich etwa Ungewohntes. Regentropfen klopfen auf das Dach meines mobilen Heims. Der Himmel ist bedeckt und nur wenige blaue Stellen weisen darauf hin wie es sein könnte. Trotzdem kann ich relativ trockenen Fußes über die für mich schönste, weil abwechslungsreichste Straße der USA (Utah Highway 12) nach Torrey fahren.
    Was jedoch eindeutig fehlt, sind die „lichten Momente“. Einmal habe ich aber auch Glück und erwische einen Regenbogen.
    Am frühen Nachmittag erreiche ich mein Ziel, den kleinen verträumten Ort Torrey. Hier gibt es einen voll ausgestatteten und zudem noch recht schön gelegenen Campground, dessen Name Thousand Lakes sicher etwas zu viel verspricht mir aber die Möglichkeit bietet meine Tanks und Batterien aufzufüllen. Außerdem gibt’s Internet und so kann ich mir das Nikon View runter laden, damit ich meine Bilder hier schon mal anschauen kann.
    Es beginnt gegen Abend stärker und anhaltender zu regnen und es soll auch morgen nicht viel besser werden. Für Übermorgen sind aber wieder nur noch Sonnen in der Forecast zu sehen.

    Freitag, den 21.09.2007


    Die Nacht war saukalt. Ich mußte drei Mal die Heizung anwerfen. Bin dann auch in aller Herrgottsfrühe losgefahren um im altbekannten Supermarkt von Panguitch einzukaufen. Da ich diesmal kein Bier und keinen Wein brauche komme ich mit etwa 20 $ zu Recht.
    Am Bryce Canyon angekommen suche und markiere ich mir zuerst einmal einen Platz auf dem Campground.
    Meine Wanderung beginnt am Sunrise Point, geht über den Queens Garden Trail hinunter, dann auf den Peekaboo Loop, über den Navajo Trail wieder hoch zum Sunset Point und den Rest des Weges am Rim entlang zurück zum Sunrise Point. Leider ist es wieder nicht möglich vom Peekaboo Loop zum Bryce Point hoch zu laufen.
    Wie soll ich nur die berauschende Schönheit dieser Natur beschreiben? Die Farbenpracht, die entsteht wenn die Sonne hinter den wenigen Wolken hervorschaut und die Felsen anstrahlt oder die Vielfalt der Formen, die hier über Tausende von Jahren entstanden sind. Ich war schon oft hier aber diese Schönheit beeindruckt mich jedesmal aufs Neue.
    Den Nachmittag und Abend verbringe ich mit meinem Buch und dem riesigen Steak welches ich am Morgen in Panguitch gekauft hatte.

    Mittwoch, den 19.09.2007


    Early pick up klappt wunderbar um Punkt 7:00 Uhr werde ich wie vereinbart im Hotel abgeholt und es geht zur Vermietstation von Motouris. Mit mir im Auto sitzen vier Schweizer und es ist das erste Mal auf dieser Reise, daß ich nichts verstehe. Die Fahrzeugübernahme geht sehr zügig von statten und ich bin schon eine Stunde später unterwegs. Zuerst aber muß eingekauft werden. Im Supermarkt decke ich mich mit Getränken und Lebensmitteln für 90$ ein.
    Das erste Ziel meiner Reise ist der Kolob Canyon im Zion National Park. Dieser, weil etwas abgelegen, seltener besuchte Teil des Nationalparks ist jetzt in der Nachmittagssonne wunderschön anzuschauen. Die Scenic Road schlängelt sich hoch zum gegenüber liegenden Plateau und bietet auch unterwegs schon sehr viele schöne Aussichtspunkte.
    Das Ziel der Reise heute ist Springdale, der kleine Ort der dem Hauptteil des Zion National Park vorgelagert ist. Hier fahre ich auf einen Campingplatz und bekomme einen sehr schönen Platz direkt am Virgin River (der Fluß, der durch das Ziontal geht). Ich koche noch was und trinke ein paar Döschen Bier. Es ist mild und ich kann noch lange draußen sitzen.


    Donnerstag, den 20.09.2007


    Schon früh am Morgen mache ich mich auf zum Zion National Park und lasse mich vom Shuttle zu Trailhead Angels Landing bringen. Es fängt alles ganz harmlos an, dann geht es etwas steiler bergauf, dann wieder eben, dann noch steiler und dann ist man oben. Denkt man,
    weit gefehlt, jetzt kommt der letzte und gemeinste Teil. Da muß schon richtig geklettert werden. Ich schwitze aus allen Poren als ich oben ankomme und mein einziger Gedanke ist, wie komm ich da bloß wieder runter. Der Himmel hat sich während des Aufstiegs zugezogen und so wird es sicher eine Million bessere Bilder geben als meine. Der Abstieg ist dann doch einfacher als erwartet. An zwei, drei Stellen gehen meine Füße zuerst ins Leere aber da ich mich gut festhalten kann finde ich Halt und komme dann wohlbehalten unten an. Bergsteiger werde ich nie.
    Die landschaftlich reizvolle Strecke hinter dem Tunnel lasse ich heute aus, weil die Sonne mittlerer Weile überhaupt nicht mehr zu sehen ist und sie deshalb ihren Reiz nicht ausspielen kann. Statt dessen fahre ich nach Cedar City und schau vor einem Best Western ob das mit den offenen Netzen für den Internetzugang so stimmt. Es stimmt! Ich kann Mails beantworten und die ersten zwei Tage Reisebericht ins Amerikaforum stellen.
    Mein Ziel Heute ist das 3150 m hoch gelegene National Monument Cedars Break. Der Himmel ist wieder beinahe wolkenfrei und man wird dadurch gleich von der Schönheit dieses Naturschauspiels gefangen, welches eigentlich in dieser Art nur noch vom Bryce Canyon übertroffen wird. Der positive Unterschied ist wie so oft bei National Monuments, hier ist kein Touristentrubel, lediglich ein paar Amis stehen auf dem schön gelegenen Campground. Zum Sonnenuntergang gehe ich noch mal rüber zum Canyon und mache ein paar schöne Fotos. Auf dem Weg merke ich schon, daß es wegen der Höhe in der Nacht ziemlich kalt werden wird.
    Ich Esse noch einen Riesenberg Salat und ein paar kleine Steaks.

    Montag, den 17.09.2007


    Am Flughafen in Düsseldorf angekommen, gleich eine schlechte Nachricht: Die Maschine hat eineinhalb Stunden Verspätung (es wurden dann Zwei). So was kenne ich ja und trotzdem ärgert es mich immer wieder. Der Service bei LTU ist sehr schlecht, das Essen fade und jedes kleinste Extra wie zum Beispiel die Kopfhörer, die dazu verwand werden können den Text des kaum sichtbaren Fernsehers mitzuverfolgen, kostet extra. Dafür werden die Fluggäste von arroganten Saftschubsen übel runter gemacht, wenn sie mal was nicht so genau wissen wie die werten Damen es gewohnt sind. Da für mich immer das wichtigste ist, daß ich gut und gesund ankomme kann ich, der ich schon mit Air India geflogen bin (wobei ich jetzt nicht genau weiß welche Airline besser ist), eigentlich nur schmunzeln und interessiert zuschauen.
    Neben mir sitzt eine der wenigen Amerikanerinnen sie heißt Carol und ist aus Las Vegas. Durch sie komme ich dazu gleich einmal wieder mein Englisch zu üben, vor allem weil die Dame sehr gesprächig ist und dabei schnell und manchmal etwas undeutlich spricht. Ich bin erstaunt was der Unterricht bei Scott schon gebracht hat. Ich verstehe fast alles und das Sprechen fällt es mir auch wesentlich leichter.
    Nach der Landung geht alles fix. Die Emigration ging fix und auch der Koffer kam zügig. „Tschüß Carol“ und ab im Taxi zum Hotel.
    Nachdem ich mich etwas frisch gemacht habe hält mich nichts mehr obwohl es zu Haus schon nach 1:00 Uhr ist. Ein kleines Hüngerchen treibt mich zum Buffet ins Flamingo. Dort ist alles wieder extrem lecker. Auf dem Weg zurück kaufe ich mit noch ein Six-pack, trinke aber nur noch zwei Döschen bevor ich kurz nach 21:00 Uhr (6:00 Uhr zu Hause) einschlafe.


    Dienstag, den 18.09.2007


    Nach dem ersten Schlaf wache ich natürlich viel zu früh auf. Es ist noch mitten in der Nacht und es gelingt mir erst sehr spät wieder einzuschlafen. Das Frühstücksbuffet im Excalibur ist nicht wie erwartet reichhaltig, sonder eher fettig und einfallslos. Da fehlte eigentlich Alles, was ein gutes Frühstücksbuffet ausmacht.
    Gestern hatte ich schon etwas glücklos da und dort gespielt und mein Limit (50$) bis auf 5$ aufgebraucht. Diese 5$ setze ich jetzt auf die 23 und denke ein Ende mit Schrecken ist besser als ein Schrecken ohne Ende. Na was soll ich sagen. Muß ich noch was sagen? Ich habe das erste Mal in einer Spielbank Trinkgeld gegeben, bin gleich zum Umtauschschaler und hatte 125$ mehr in der Tasche.
    So war ich dann wenig später im Outlet-Center wesentlich ungehemmter beim Kauf der neun Shirts. Interessant dabei ist die Erfahrung des Busfahrens in Las Vegas. Während bei uns die Prozedur des Einsteigens recht einfach aber dafür die des Fahrkartenkaufs extrem schwierig ist, ist es was soll ich sagen hier umgekehrt. Bei der großen Anzahl der Mitreisenden kann es daher passieren, daß so ein Bus schon mal 10 Minuten steht bevor alle eingestiegen sind.
    Ach egal, ich will ja die Langsamkeit erlernen.
    Als ich meine gekauften Sachen im Hotel abgeladen habe geht’s gleich weiter. Unter dem Motto Las Vegas mit dem Fisheye mache ich mich wieder per Bus (ich hatte ein Tagesticket für 5$ erworben) auf den Weg zum Venzian. Es ist der altbekannte Rummel mit den Gondeln, den Gesängen und den vielen Touristen.
    Im New York verliere ich noch mal schnell 25$ und schmäler meinen Gesamtgewinn auf 100$. Das Essen im Flamingo hatte mir gestern sehr gut gefallen, deshalb mache ich mich gegen Abend wieder auf den Weg dorthin. Leider ist die Schlange vor dem Restaurant heute zu lang und ich weiche deshalb auf das etwas teurere aber auch leicht bessere Buffet im Paris aus. Die Fresserei muß und wird ein Ende haben. Morgen geht’s mit dem Wohnmobil los.