Beiträge von Otto

    Hallo Klaus,


    danke für die Tipps!


    Ich habe mir bewußt in einigen Teilabschnitten etwas "Luft" gelassen, um dann vor Ort zu entscheiden, was ich denn genau machen werde.
    Hängt auch ein wenig vom Wetter ab, wie man ja bei eurer Reise auch gesehen hat! Ich hoffe, ich habe insbesondere in den Nationalparks ein wenig mehr Glück. :)


    Weiterhin ist noch nicht klar, was denn noch wegen Wintersperren noch gar nicht möglich ist.
    Besonders unschön wäre es, wenn die Going-To-The-Sun Road noch nicht auf ist; in den letzten Jahren war sie es bis auf eine Ausnahme zu dem Zeitpunkt aber!


    Wie schon erwähnt, auf meiner "Liste" stehen auch einige Wanderungen - schaun mer mal.


    Schöne Grüße
    Otto

    Jetzt ist es endlich geschafft – meine Rundreise durch West-Kanada ist gebucht.


    Start ist am 25.5. in Vancouver und Ende am 22.6. in Calgary.


    Rumgefahren wird in einem normalen PKW und die Hotels schon vorgebucht.
    Ich weiß, so ist man nicht mehr besonders flexibel, aber gerade weil ja auch mal größere Strecken zu fahren sind, war es mir lieber, mich nicht noch abends auf Hotelsuche begeben zu müssen.
    Es ist meine erste Reise nach West-Kanada (den Kurzaufenthalt in Vancouver vor 25 Jahren zähl ich mal nicht mit), bei einem erneuten Aufenthalt würde ich wohl auch nicht mehr die gesamte Reise vorbuchen!


    Ich habe mich durch ein paar Reiseführer und Surfen im Netz mal ein wenig kundig gemacht, was es denn so zu sehen gibt. Neben dem Besuch der „üblichen“ Highlights möchte ich auch einige Wanderungen in den Nationalparks unternehmen (bis zu einer Tagestour).
    Wenn ich das alles machen will, was ich mir rausgesucht habe, dürfte es wohl schon für einen 4-monatigen Aufenthalt reichen!



    Wir sind hier ja eigentlich im USA-Stammtisch, aber wer von euch mir etwas empfehlen kann bzw. von etwas abraten möchte, nur zu!!!



    Hippo
    KlausK
    GambasAlAjillo
    @Niedzwiedz
    Habe eure Berichte schon mit großem Interesse gelesen und mir schon ein paar Anregungen geholt!! :)



    Folgende Route ist es geworden:
    (//Übernachtung in:)
    25.05. Ankunft Vancouver// Vancouver
    26.05. Besichtigung Vancouver// Vancouver
    27.05. Fahrt nach Vancouver Island// Victoria
    28.05. Besichtigung Victoria// Victoria
    29.05. Fahrt zum Pacific Rim NP// Tofino
    30.05. Pacific Rim NP// Tofino
    31.05. Pacific Rim NP/Whale Watching// Tofino
    01.06. Fahrt nach Whistler// Whistler
    02.06. Fahrt nach Gold Bridge// Tyax Mnt Resort
    03.06. “Abhängen am See“// Tyax Mnt Resort
    04.06. Fahrt zum Wells Gray PP// Clearwater
    05.06. Wells Gray PP// Clearwater
    06.06. Fahrt zum Jasper NP// Jasper
    07.06. Jasper NP// Jasper
    08.06. Jasper NP// Jasper
    09.06. Icefield Parkway// Lake Louise
    10.06. Banff NP Norden// Lake Louise
    11.06. Banff NP Norden// Lake Louise
    12.06. Yoko NP (Glacier/Mt.Revelstoke NP?)// Golden
    13.06 Banff NP Süden// Banff
    14.06. Banff NP Süden// Banff
    15.06. Kootenay NP// Radium Hot Spr.
    16.06. Fahrt nach Kalispell, Montana// Kalispell
    17.06. Going-To-The-Sun-Road + bis Waterton NP// Waterton
    18.06. Waterton NP// Waterton
    19.06. Waterton NP // Waterton
    20.06. Fahrt nach Calgary// Calgary
    21.06. Besichtigung Calgary// Calgary
    22.06. Rückflug nach Düsseldorf



    Ich hoffe sehr, dass die Wintersperren nicht mehr da sind (z.B. Going-To-The-Sun-Road, Yoho) und mir generell das Wetter in der Vorsaison ein wenig freundlich gestimmt ist. :)



    Bin für alle Tipps dankbar!



    Otto

    Ein paar Wanderungen in den USA, die ich prima fand:


    Grand Ganyon:
    Runter über den Kaibab Trail, Übernachtung auf dem Campingplatz. Der hieß damals Rattlesnake Campground und war sehr basic eingerichtet: ein paar Tisch/Bänke-Kombinationen und 4 offene aber überdachte „Kabinen“ mit Betonboden.
    Zurück über den Bright Angel Trail.
    Fand ich ganz schön anstrengend und das ist jetzt 25 Jahre her – da war ich noch jung. :)
    In Indian Gardens und an zwei weiteren Stellen gab es Wasser; an irgendwelche Häuschen kann ich mich nicht erinnern – die gabs damals noch nicht.



    Yosemite:
    Die Wanderung zu den Yosemite-Fällen ist wirklich zu empfehlen.
    Bei meinem 2. Versuch im März 1990 mußte ich wegen zu großer Schneemassen allerdings aufgeben und der Rückweg über vereiste Stufen war auch recht spannend!



    Canyonlands Needles District:
    Sehr schön aber auch anstrengend, wenn es heiß ist:
    Cheslar Park Trail vom Elephant Hill incl. Joint Trail.


    Nicht so anstrengend aber nett:
    Squaw Canyon Trail/Big Spring Canyon Trail.
    Da man am Kombinationspunkt ziemlich hoch und runter über eine Felsspitze klettern muß, ist die Wanderung bei Regen nicht möglich!



    Canyonlands Island in the Sky District:
    Grand View Trail
    Gooseberry Trail
    Alle nicht sehr lang aber netter Blick!



    Arches:
    Devils Garden Trail
    Diese Wanderung kann sich ganz schön ziehen und man muß den gleichen Weg wieder zurück.
    Dafür gibts aber Arches satt.



    Zion:
    Angels Landing:
    Nicht soo anstrengend aber ganz schön steil. Und nix für Leute mit Höhenangst!
    Als Belohnung ein grandioser Ausblick.


    Emerald Pools Trail
    Sehr schöne, abwechslungsreiche Strecke.



    Bryce Canyon:
    Die Kombination Navajo Loop Trail/Peekaboo Loop Trail/Queens Garden Trail kann ich nur jedem ans Herz legen.
    Wer den Bryce Canyon von oben schon toll findet, erlebt hier wirklich noch eine Steigerung.



    White Mountains National Forest/New England.
    Wer in der Gegend ist, sollte sich die (kurzen) Wanderungen zu “The Flume” und zum “Lonsome Lake” nicht entgehen lassen.



    And last not least:
    The Wave
    Ich persönlich fands nicht so anstrengend aber es war recht heiss; man sollte auch die Umgebung erkunden z.B. Second Wave, rechts vom Eingang die Schlucht „Eye of the Century“ und die farbigen Felsen links vom Eingang.



    Schöne Grüße
    Otto

    Für Atlantic City würde ich keinen Tag einplanen - fand ich damals nicht besonders toll.


    Wir haben 2 Casinos besucht und sind ein wenig den Boardwalk entlang gelaufen; nach knapp 3 Stunden sind wir schon weiter nach New York.


    Meine perönlichen Highlights für NYC:
    Zu Fuß über die Brooklyn Bridge (und weiter zur Wall Street, etc.)
    Aussichtsplattform Empire State Building bei Tag UND bei Nacht (soweit das Wetter es zuläßt)
    Time Square und Umgebung am frühen Abend erkunden
    Rumlaufen in Greenwich Village, Little Italy, China Town,...



    Schöne Grüße
    Otto

    Hallo Peter ,


    vor 1,5 Jahren habe ich eine sehr ähnliche Rundreise gemacht (ab New York) – allerdings in 3 Wochen und habe zusätzlich die White Mountains, Quebec City, Ottawa und Gettysburg besucht.


    Man muss einiges an Fahrerei einplanen. Beispielsweise sind wir morgens um 8 Uhr in Niagara Falls/Canada los und zügig bis Gettysburg durchgefahren. Angekommen sind wir kurz vor 17 Uhr (gerade bevor das Visitor Center zu machte).


    Hier ein paar Tipps:


    @Cape Cod
    Leider hatten wir 2 Tage schlechtes Wetter; ansonsten hätten wir einige Wanderungen am Strand und in den Dünen gemacht. Davon gibt’s dort reichlich. Einfach irgendwo den Wagen parken und losgehen.
    Ob man Provincetown „freakig“ oder einfach nur kitschig findet, muss jeder selbst entscheiden.
    Wir haben übrigens in Hyannis im Harbor Hotel übernachtet und fanden es eigentlich ganz gut. Insbesondere weil man an einer überdachten Bar mit Restaurant draussen sitzen konnte, und (da Wochenende) auch Live-Musik geboten wurde.


    Auf dem Weg nach Cape Cod haben wir in Newport halt gemacht; einige der Villen der „Schönen und Reichen“ sind wirklich klasse!


    Richtung Boston haben wir in Plymouth die Mayflower II besichtigt


    Boston:
    Auf alle Fälle mit dem Bus oder so reinfahren. Die Innenstadt ist seit über 10 Jahren eine Riesenbaustelle, die gestalten die innerörtlichen Highways komplett um. Wenn man den Freedom Trail abläuft (fand ich gut), muss man da zwangsweise auch durch – man wird aber ganz gut durchgeführt.
    Die Hafenrundfahrt muss man nicht unbedingt gemacht habe.


    Die White Mountains sind sehr schön, aber liegen nicht auf direktem Weg nach Montreal.


    @Montreal
    Unbedingt die Underground City besuchen.
    Sehr schön fand ich die Aussicht vom Mont Royal, besonders nach Einbruch der Dunkelheit.
    Wenn man nicht hoch laufen will, kann man rückwärtig auch mit dem Auto ranfahren. Geht man abends hoch, muss man eine Taschenlampe o.ä. mitnehmen, um gesehen zu werden, da der Rückweg stockduster ist aber immer noch stark frequentiert von Spaziergängern, Joggern, Radfahreren, berittener Polizei....


    @Toronto
    Der CN Tower – wenn die Sonne untergeht!! Vielleicht fanden wir den Blick aufs nächtliche Toronto auch so besonders toll, weil uns wegen Schlechtwetter dieser Blick auf New York versperrt worden war (Empire State Building war geschlossen, da in Wolken)
    Einen Blick in das daneben liegende Super-Sportstadion kann man werfen, indem man das integrierte Hard Rock Cafe besucht.


    @Niagara Falls
    Natürlich von der kanadischen Seite!
    Der Blick vom Sky Tower ist gigantisch.
    Wir konnten im September auf dem großen Parkplatz davor umsonst parken!
    Die Fahrt mit einer „Maid of Mist“ ist auch beeindruckend, insbesondere wenn man ganz vorne in der Spitze des Bootes steht. Dort wird man definitiv platschnass, die komischen Mülltüten als Regenschutz kann man vergessen, also man braucht danach trockene Klamotten und Schuhe zum wechseln.
    Den Besuch runter direkt an die Fälle muss man meine Ansicht nicht unbedingt gemacht haben.


    @Washington
    Alles zwischen Capitol und Lincoln Memorial incl. White House ist in einem Tag locker zu besichtigen. Ob man rückwärtig an die bekanntere Hinterseite des White House gelassen wird, ist Glückssache, teilweise ist dort abgesperrt.



    Wenn ihr ein wenig am Amerikanischen Bürgerkrieg interessiert seid, so ist Gettysburg zu empfehlen. Allerdings hat man nach ein paar Stunden eine „Civil War Overdose“ und man muss sich mental gut auf den amerikanischen Patriotismus eingestellt haben, von dem bekommt man hier nämlich eine volle Breitseite!



    Schöne Grüße
    Otto

    Ich war im letzten September 3 Nächte in dem Hotel - es war total in Ordnung!


    Das BW hat den Vorteil, nicht direkt am Highway nach Moab zu liegen wie die meisten anderen Motels dort, so daß der Truck-Lärm sich in Grenzen hielt.


    Ich habe dort übernachtet, weil ich 2 Tage im Needles-District vom Canyonlands NP wandern war.


    Falls du "nur" Arches und/oder Canyonlands (Islands in the Sky) besuchen willst, dann übernachte besser in Moab - du sparst dir ne Stunde Fahrt bis Moab!


    Schöne Grüße


    Otto