Air France

  • Air France startet USA-Flüge von London aus

    Mehr Wettbewerb
    31-03-2008 17:26

    (dpa) - Im Flugverkehr zwischen Europa und Nordamerika verschärft sich der Wettbewerb: Als erste Fluggesellschaft Kontinentaleuropas hat die Air France am Montag eine Direktverbindung von Großbritannien in die USA gestartet. Die Franzosen greifen damit "Platzhirsch" British Airways (BA) an. "Wir eröffnen eine völlig neue Phase der Entwicklung im weltweiten Luftverkehr", sagte Pierre-Henri Gourgeon , Vizechef des führenden europäischen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM, in London. Air France-KLM nutzt das seit Sonntag geltende Abkommen der EU mit den USA zur Liberalisierung des Luftverkehrs ("Open Sky").


    Gemeinsam mit dem Partner Delta Air Lines bieten die Franzosen künftig täglich drei Flüge von London nach Los Angeles, Atlanta und New York an. Die niederländische Konzerntochter KLM fliegt zusätzlich täglich mit Northwest von London nach Minneapolis und plant ab dem 2. Mai Verbindungen nach Detroit und Seattle. "Wir wollen mit KLM, Delta und unseren Partnern im SkyTeam den besten Dienst zwischen Europa und dem Rest der Welt anbieten. Die Stärkung unseres Netzes in London ist eine entscheidende Etappe dafür", sagte Gourgeon.


    Bereits bis Ende Juni soll die Zahl der Flüge über den Atlantik durch "Open Sky" um acht Prozent steigen. Die wichtigste Drehscheibe London Heathrow kämpft dabei um ihre Führungsrolle. Der Flughafen, über den ein Drittel des Nordatlantikverkehrs abgewickelt wird, erhöht seine Kapazität für Amerikaflüge um ein Fünftel. Das von technischen Pannen geplagte neue "Chaos-Terminal" T5 spielt dabei eine Schlüsselrolle.


    Air France hatte sich im Bündnis mit Delta lange auf den verschärften Wettbewerb mit BA und der Deutschen Lufthansa vorbereitet. Beide Partner teilen fortan die Kosten und Einnahmen der Flüge von London und Frankreich in die USA. Im April 2010 soll das Abkommen auf alle Routen zwischen Nordamerika von Mexiko bis Kanada und dem Raum Europa/Nordafrika ausgedehnt werden. Dann sollen nach Informationen aus dem Konzern auch KLM und ihr Partner Northwest Airlines sowie - wenn die Übernahme klappt - Alitalia dazustoßen.

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