Southern Accents – Otto im Süden der USA 2009

  • Otto, du bist ein verrücktes Huhn.
    Dass du ganz schön leichtsinnig deine Gesundheit aufs Spiel setzt, weisst du sicherlich selber.
    Aber wer nichts riskiert, sieht auch nicht viel, ist wohl dein Motto.
    Für mich wär das alles nichts.


    Trotzdem liebe Grüsse


    Obelix

  • Juhu,


    schau an, aus Deinen Reiseberichten kann man schön was lernen. Jetzt weiß ich, dass ich auch schon am Clingmans Dome war...
    Ich habe meine Bilder nur sehr oberflächlich beschriftet und dann daheim vergessen, wo es genau war. Danke!
    Als kleiner Trost: Auch im Juni 2005 war es völlig verregnet. Wir hatten nur ein paar trockene Momente. Die Aussicht, die sich da bot sah irgendwie aus, als wenn da viel saurer Regen runter käme... Fernblick gibt es ja eh nicht - irgendwo her muss der Park ja seinen Namen haben...


    Grüße aus Dortmund


    Waldi

  • Otto und ich dachte, der Buckskin Gulch hat Dich erfürchtig werden lassen... weit gefehlt... :totlach: You are crazy...


    Endlich Sonnenbilder, glaub mir, ich drück jetzt schon die Daumen für gutes Wetter in Deinem nächsten Urlaub... :nicken:


    Schöne Wanderungen hast Du gemacht, gefällt mir alles sehr gut. Tag 8 erinnert mich wettermäßig an den Regenwald in Guadeloupe, eine tolle Wanderung um einen Bergsee im Regen - irgendwann konnten wir nicht mehr nasser werden... :99:


    Dass Du gute Laune hattest, ist mit klar bei Charlies Einsatz... :daumen:
    Macht Spaß mitzufahren, ach ja, was hat Dir Dein Auto übel genommen ? :kopfkratz:



    Yes

  • Montag, 28.09.2009 – Tag 10



    Nach dem gestrigen Tag war ich heute recht platt und habe es mal gemächlich angehen lassen. Gegen 8 Uhr habe ich in der örtlichen Public Library den Internetanschluss genutzt und bin dann Richtung Nationalpark gefahren. Eigentlich wollte ich den ersten Teil des Blue Ridge Parkway befahren, aber es war so wolkig bzw. nebelig, dass ich die Tour abgebrochen habe.


    Unterwegs habe ich dabei ein paar Aufnahmen der Kudzu-Schlingpflanze gemacht, die in den Südstaaten zur regelrechten Plage geworden ist und alles überwuchert, wenn man sie lässt.




    Kurzentschlossen bin ich rüber nach Bryson City, weil sich dort das Smoky Mountain Railroad Museum befand. Das war aber leider ein Flop, denn es handelte sich um Modellbau. Wer richtig liest ist klar im Vorteil. Die sonst am Bahnhof abgestellten wirklichen Züge der Railroad waren leider auch fast alle bis zum Abend auf ihren Train Adventures.


    Old Courthouse



    Ich habe einen Supermarkt aufgesucht und mich für die nächsten Tage eingedeckt (auch mit Bier, was es im Reservat nicht zu kaufen gab) und bin wieder zurück nach Cherokee. Ich habe einfach noch den jetzt dritten Versuch unternommen, den Tower vom Clingmans Dome mit Aussicht genießen zu können.


    Unterwegs auf der Newfound Gap Road auch wieder an der Mingus Mill angehalten.





    Und diesmal hat es am Tower wenigstens zu einer wenn nicht wirklich berauschenden Sicht geklappt – aber besser als den Blick nie gehabt zu haben.








    Auf der Clingmans Dome Road




    Hier habe ich endlich auch einen Schwarzbären fotografieren können, gestern Morgen waren Mutter Bär mit 2 Jungen zu schnell wieder im Dickicht verschwunden.




    Ich bin gegen 15 Uhr den ersten Teil des Blue Ridge Parkways nochmals angegangen.
    Der Parkway ist eine 469 Meilen lange Scenic Route entlang der Appalachen und wurde ab den 1930er Jahren erbaut. Sie ist gebührenfrei und nur recht langsam (45 mph) zu befahren. Gute Planung der Tour ist angesagt, es fehlt ziemlich an Infrastruktur wie auch an Übernachtungsmöglichkeiten. Dazu muss man sich außerhalb des BRP umsehen.
    Die Sicht war besser, auf Dauer wurden die jeweiligen Overlooks aber eintönig und es dauerte ewig, die alle abzuklappern. Darum werde ich ab morgen nur noch gezielt die View Points anfahren und die jeweilig geplanten Besichtigungen außerhalb des Parkways mitnehmen.


    Jenkins Ridge Overlook


    Mile High Overlook


    Balsam Mountain im GSM NP





    Am Waterrock Knob Visitor Center habe ich mich mit Informationsmaterial zum Parkway eingedeckt.





    Dann kam der Schock: Irgendwas hing unterhalb meines Mietwagens herunter. Es stellte sich heraus, dass eine größere Abdeckung an mehreren Stellen gebrochen war und die Leitungen bzw. Kabel auch schon rumbaumelten.
    Ich bin aber doch noch die Strecke bis zum Hotel gefahren, denn ich bin sicherlich ein oder zwei Tage mit dem Schaden schon rumgefahren, ohne es zu bemerken. Entweder war der Auslöser des Schadens der große Ast auf der Fahrbahn am Samstag im Regen oder gestern das Schlagloch, was ich übersehen habe.



    Vom Hotel aus bei Hertz angerufen; die wollten jemanden vorbeischicken. Nach 1,5 Stunden kam dann einer, der für den Triple AAA arbeitete; zum Glück gleich mit einem Auflader, denn er hat nur kurz geguckt und gemeint, dass eine Weiterfahrt nicht möglich wäre, da beim Abreißen des Abdeckungsrestes und der Leitungen die Gefahr bestünde, dass sich das ausströmende Benzin entzünden würde.



    Der Fahrer hat am Flughafen von Asheville angerufen, dass er einen Wagen zum Austausch vorbeibringen würde, den Escape mit all meinen Klamotten aufgeladen und ist mit mir die 60 Meilen durch die Dunkelheit nach Asheville gefahren. Das hat so 1,5 Stunden gedauert und wir haben uns über alles mögliche unterhalten. Eigentlich hat er geredet und ich ab und an geantwortet.


    Am Flughafen völlig problemlos und ohne Murren den Wagen getauscht bekommen. Ich musste aber nehmen, was da war und das war ein Ford Flex, ein sogenannter Crossover, sieben Sitze und ein ziemliches Schiff. Ich habe dann alle meine Brocken umgeladen und bin durch die Nacht zurück nach Cherokee gefahren. Das Schiff fuhr sich etwas anders – im Nachhinein hat mir der Escape besser gefallen. Aber an sich bin ich mit der Kiste auch klar gekommen. Bei der zwölften Amerikareise war es das erste Mal, dass ich den Wagen kaputtbekommen habe (einmal war ich allerdings nur mit AMTRAK unterwegs).


    Gegen 24 Uhr war ich wieder im Hotel und musste von Keksen leben, da ich noch nicht zu Abend gegessen hatte und sogar die Fastfood-Läden schon geschlossen waren.




    Gefahrene Meilen: 229


    Southern Song of the Day: Dreams I'll never see/Molly Hatchet

  • ... boah, da würd ich auch gerne hin ... aber irgendwie heute nach Feierabend .. neeee ... keine Lust mehr rauszugehen.


    Mann, das mit dem Auto ist ja so ne Sache gewesen. Ich wüsste nicht ob ich da alleine mit dem AAA Mann mitgefahren wäre, so als Mädel ... gott sei DAnk ist ja alles gut gegangen, obwohl das auto dann nicht mehr so toll war.

  • Dienstag, 29.09.2009 – Tag 11



    Schlecht und zuwenig geschlafen, kein Wunder nach dem letzten Abend.


    Nach dem Continental Breakfast ausgecheckt und auf den Blue Ridge Parkway bis zu dem
    Punkt, wo ich gestern zurückgefahren bin.


    Der neue Mietwagen – ein Ford Flex



    Heute war ganz schönes Wetter und ich bin nach den Infomaterialien (Karte und Travel Planner), der Parkway-Zeitung und den zu Hause vorbereiteten Unterlagen gezielt die Overlooks angefahren.


    Blick vom Waterrock Knob




    Richland Balsam Overlook



    Der höchste Punkt auf dem Blue Ridge Parkway



    Cowee Mountains Overlook



    Devils Courthouse



    Am Graveyard Fields Overlook ein wenig gewandert.



    Man kann dort runter gehen zum Wasser...


    ...und einem Wasserfall



    View Cold Mountain



    Am Mount Pisgah Inn



    Gegen Mittag bin ich die #74A Richtung Chimney Rock Park vom Parkway abgefahren. Dort ragt vor einem Felsenmassiv ein etwa 350 m hoher feistehender Granitblock empor.
    Leider war der Aufzug auf den Felsen außer Betrieb und ein paar Hikes wie der Cliff oder Skyline Trail gesperrt, darum war der Eintritt für den Park auf 9 $ reduziert.



    Nach der Einfahrt fuhr man noch ein Stück, bis man den Aufzug bzw. die Treppe und die Trails erreichte.




    Die Kletterei der Treppen auf den Chimney Rock war zwar anstrengend, man hatte aber auch nette Aussichten.




    Im oberen Bereich habe ich alles erkundet, was möglich war: die Subway mit Blicken auf Pulpit Rock und Rock Pile und natürlich der Vista Rock
    Überall super Ausblicke in die Gegend.







    Ganz oben war man dann auf dem Chimney Rock







    Die Opera Box gegenüber dem Chimney Rock


    Von der hat man auch einen genialen Blick




    View Lake Lure





    Wieder die Treppen runter und den Trail zu den Hickory Nut Falls gelaufen.



    Der Weg dorthin ist unspannend, aber die Wasserfälle sind ganz schön hoch; da oben war auch eine Film Site vom "Letzten Mohikaner".





    Nach etwas über 2 Stunden bin ich wieder Richtung Parkway aufgebrochen und habe kurzentschlossen ein Motel auf dem Weg zur Übernachtung ausgewählt. Das lag sehr schön in der Landschaft, hatte aber bestenfalls Motel 6 Niveau.



    Ich hatte aber keine Lust noch weiter zu suchen, zumal ich wusste, dass erst mal keine Motels mehr kommen würden. Einen sehr ruhigen Abend ganz ohne Glotze verbracht und mich aus der Coolbox verpflegt.




    Gefahrene Meilen: 133


    Southern Song of the Day: Highway Song/Blackfood

  • Mittwoch, 30.09.2009 – Tag 12



    Nachts wurde es kalt und ich habe die Heizung angeworfen. Morgens zeigte das Thermometer im Wagen 38°F an. Außer mir war nur ein Zimmer im Motel belegt, so dass es total ruhig war.
    Gegen halb 8 aufgebrochen und erst zum und danach weiter auf dem Blue Ridge Parkway Richtung Norden gefahren.
    Einen Besuch des wohl sehenswerten Biltmore Estate in Asheville habe ich mir wegen des doch heftigen Eintritts geklemmt (ab 52 $ aufwärts; das heißt, alles mögliche kostet noch extra).



    Die Outlooks wieder selektiv angefahren.


    Craggy Gardens mit Visitor Center





    Kurzentschlossen in den Mt. Mitchell State Park gefahren, was auch gut war, denn der Umweg dorthin ist bei schönem Wetter ein absolutes Muss.



    Der Eintritt war frei und der Park bot auch von seinem Tower (dem höchsten Punkt östlich des Mississippi) eine grandiose Aussicht.


    Toller Blick über den Wolken





    Allerdings war es ganz schön schattig, auch bei dem kurzem Hike zum Aussichtsturm wurde mir nicht wirklich warm.






    Ab und an gibt es auf dem Parkway auch Tunnel; warum darin viele Amis aber kein Licht einschalten sondern lieber im Tunnel hupen, ist mir ein Rätsel.



    Museum of North Carolina Minerals




    Die Linville Falls hatte ich mir schon bei der Planung als einer der Punkte ausgeguckt, an denen ich entlang des BRP mal was wandern wollte.
    Vom Visitor Center habe ich alle Ziele südlich des Linville Rivers angesteuert.



    Upper Falls View





    Chimney View






    Erwins View



    Insgesamt war ich nur eine Stunde unterwegs. Als Bewegungstherapie gut zu empfehlen.




    Ein kleiner Walk zum sogenannten Flat Rock




    Der Grandfather Mountain kam näher




    Den Besuch des dazugehörigen Grandfather Mountain Park, einem Naturpark im nördlichen NC, hatte ich auf dem Plan.
    Der Eintritt betrug 15 $ - wirklich lohnenswert ist neben ein paar schönen Aussichten m.E. eigentlich nur die Mile High Swinging Bridge.




    Split Rock




    Man konnte auch ein paar Tiere sich ansehen.
    Die Pflege von angeschossenen Adlern fand ich ja noch ok.


    Die um Futter bettelnden Bären haben mir aber einfach nur leid getan.


    Lustige Otter





    Oben bei der höchstgelegensten Hängebrücke der USA blies ein kräftiger Wind und der Chill-Faktor ließ mich wieder frieren. Der Walk rüber zur anderen Seite war aber Pflicht.










    Nach einer Stunde war ich schon wieder raus aus dem Park und habe noch ein paar Overlooks angefahren.


    Das mit Unterbrechungen mehrere Kilometer lange Linn Cove Viaduct kann man eigentlich nur während der Fahrt richtig erkennen aber dann nicht knipsen.



    Sims Pond Overlook



    Moses H. Cone Memorial Park




    Dann kam das, was einem immer auf dem Parkway passieren kann: eine Umleitung wegen Baustelle. Glücklicherweise war es bei meiner Fahrt die einzige. Die Umleitung war einfach, aber eben eine blöde Umleitung.



    Links der Mt. Jefferson



    Stonewall



    Brinegar Cabin




    Stone Mountain Overlook



    High Piney Spur



    An der Grenze zwischen North Carolina und Virginia wurde es langsam dunkel und ich habe mir aus einem der Coupon-Hefte ein Best Western zur Übernachtung ausgeguckt.


    Das war ganz gut, zumal es nebenan einen Truckertreffpunkt mit einer Kantine gab, bei der ich mir für 13 $ den Bauch am Buffet vollgeschlagen habe. Bier gab es nicht im Angebot, aber das hatte ich ja auch in der Kühlbox.




    Gefahrene Meilen: 135


    Southern Song of the Day: Ramblin Man/The Allman Brothers

  • Otto!


    Dein Reisebericht ist klasse - ich bin meilenweit davon entfernt auch nur eine Zeile zu schreiben....


    Die Bilder sind wie immer super und da meine Erinnerungen noch frisch sind ist das umso schöner....


    und ja: Erwin View ist der Beste :D


    freu mich auf die Fortsetzung


    lg
    E

  • Donnerstag, 01.10.2009 – Tag 13



    Gegen halb 7 aufgestanden und das Continental Breakfast mitgenommen, was für meine Ansprüche bei den BWs eigentlich immer ausreichend ist.



    Den nördlichen Teil des Blue Ridge Parkway in Angriff genommen.


    Puckett Cabin



    Rail Fences plus Tower



    Bei Mabry Mill habe ich mir ausgiebig die alten Gebäude und Handwerke angesehen.


    Wassermühle





    Neben dem Mühlenwerk gab es noch diverse andere handwerkliche Geräte, die durch das Wasserrad angetrieben wurden.




    Wasserzulauf



    Blacksmith




    Auf den Gelände standen diverse andere Gerätschaften und kleinere Gebäude rum; heute wurden wieder einige Schulklassen zur Vorführung erwartet, somit war schon einige Dar- bzw. Aussteller dort.



    Appalachian House






    Ein ganz klein wenig kündigte sich der Indian Summer auch hier schon an.




    Ein interessanter Friedhof



    Lost Mountain Overlook




    N & W Railroad Overlook



    Great Valley Overlook



    Pine Tree Overlook



    Peak Otter – dort gab es mehrere Overlooks





    Danach bin ich vom Blue Ridge Parkway runter und ein paar Meilen bis zur Natural Bridge gefahren.



    Der Eintritt dort betrug saftige 18 $; die Bridge ist ja ganz nett, aber man sollte schon abwägen, ob sich dafür das Geld und der Umweg lohnt.


    Runter zur Brücke habe ich die Stufen genommen – rauf fuhr gerade der Shuttle-Bus.



    Beeindruckend ist die Bridge schon








    Dem zugehörigen Indian Village auch einen Besuch abgestattet; das fand ich ganz interessant.






    Roundhouse / ATI or Wigwam





    Wieder zurück am Parkway bin ich am James River ein klein wenig gewandert und zwar "unter" der Brücke auf die andere Flussseite.






    Ziel war ein alter Kanal



    Buena Vista Overlook



    Irish Creek Valley



    Old Logging Railroad



    Ravens Roost Ovelook



    Afton Overlook



    Nach 469 Meilen bin ich am nördlichen Ende des Blue Ridge Parkway bei Rockfish Gap angekommen.
    In Ermangelung eines Mile 0 Markers hier der Meilenstein 1.



    Kurzes Fazit zum Blue Ridge Parkway:
    Ich wollte diesen schon seit einiger Zeit mal ganz fahren und natürlich auch die Sehenswürdigkeiten außerhalb dieser bekannten Scenic Route mitnehmen. Bei (einigermaßen) schönem Wetter kann man dies auch machen und sollte sich dafür wenigstens 3 bis 4 Tage Zeit nehmen, um nicht nur durchzufahren. Die Overlooks werden eindeutig im Laufe der Fahrt austauschbar sprich eintönig, man muss sich also schon ein bisschen gezielt auf die Fahrt vorbereiten, auch was man so am Rande noch mitnehmen will. Je mehr das dann wird, umso länger verweilt man auf und an dem Parkway.
    Ich habe es jedenfalls nicht bereut, mir die Zeit für das für mich Interessante auf und an dem BRP genommen zu haben.



    Eigentlich hatte ich mir mit entsprechenden Coupons ein paar Motels in der Nähe von Rockfish Gap ausgeguckt. Da aber an diesem Abend in Charlotteville (nicht weit weg) U2 ein Konzert gaben, war im Umkreis von 50 Meilen um diesen Ort alles an Zimmern ausgebucht. Ich bin gen Westen bis Stanton gefahren und habe dort im BW ein recht teueres Zimmer ergattert; allerdings "Train-Side", es fuhr aber nur am Abend noch ein Zug und keiner in der Nacht.


    Später habe ich gehört, wie jemand beim Einchecken meinte, er wäre schon seit 4 Stunden auf Zimmersuche.




    Gefahrene Meilen: 264


    Southern Song of the Day: Son of the South/Alabama

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