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Zum Ende der Seite springen Reisebericht: Begleitung in Rot 3 Bewertungen - Durchschnitt: 8,003 Bewertungen - Durchschnitt: 8,003 Bewertungen - Durchschnitt: 8,00
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Hatchcanyon Hatchcanyon ist männlich
Lancisti


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Reisebericht: Begleitung in Rot Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Begleitung in Rot


Seine Reisebegleitung kann man sich nicht immer aussuchen! Besonders dann nicht, wenn sie kurzfristig einspringt. Da muss man nehmen, was kommt.

Anfang Mai 2006 - wir stehen wenige Stunden vor der Abreise nach Moab - erreicht uns die Meldung: "Blazer kaputt, vom Truck zusammengeschoben!" Zum Glück nur Sachschaden, der Wagen stand geparkt am Strassenrand. Instandsetzung jenseits des Praktikablen. Also muss Ersatz her, kurzfristig und unbürokratisch. Der wird uns versprochen. Schau´n wir mal!

Die Überraschung ist gelungen! In Utah erwartet uns ein zwar gebrauchter, aber sehr schöner 2005er Jeep Grand Cherokee. Lady steht doch so auf den Typ und dann auch noch rot! Strahlende Augen - die Reise ist gerettet! Thank you so much, folks!


Jeep Grand Cherokee Limited 4,7 L V8, Bj. 2005 Sehr dezente Farbgebung für das Land der Red Rocks

Da muss man doch mal genauer hinschauen, - was haben wir denn da? Wow, keinen billigen Laredo, einen Limited! Und auch noch loaded with options. Leather, sunroof, rear obstacle detection system. Fein, ein 4,7 Liter V8 mit 235 PS, nicht der etwas schwachbrüstige Standard V6. Permanenter Allradantrieb. Und das Grösste - vorn und hinten Sperrdifferenziale! Great - genau was wir schon immer wollten! Thanks again! Sowas kriegt man wahrscheinlich bei keiner Autovermietung! Versichert ist das Teil auch noch! Na, dann kanns ja losgehen. Sitzen tut man erstklassig, hier kann man es länger aushalten.

Fein fährt er sich, gleitet sanft und geschmeidig über den Asphalt. Die Maschine flüstert, meldet sich nur bei Vollgas fauchend zu Wort. Sehr sympathisch! Das Fahrwerk scheint schon auf dem ersten Blick über alle Zweifel erhaben. 5-Gang-Automatik mit sequentieller Handschaltung und elektrisch zuschaltbarer 4 LO. Da konnte der gute, alte Blazer nicht mit! Die Sitze sind bequem.


Im roten Kreis: die elektrische Umschaltung auf 4 LO. Die kleinen V6-Maschinen verfügen nicht über Geländeübersetzungen. Ebenso die bärenstarken SRT8-Modelle, die mit ihren 420 PS und 570 Nm Drehmoment auch ohne Geländeuntersetzung auskommen.

Und natürlich alles automatisch! Schaltet von alleine bei Dunkelheit das Licht ein, blendet automatisch bei Gegenverkehr ab, hat einen Regensensor und die Einparkhilfe. Elektronische Luftdrucküberwachung auch während der Fahrt und - für uns erstmals in den USA - eine Klimatisierungsautomatik (in Europa haben wir sowas schon seit mehr als einem Jahrzehnt). Sonnenstandssensor und Insassenoberflächensensoren zur - angeblich - besonders sensiblen Steuerung der Climate Control. Hört sich das nicht gut an?

Das Fahrwerk glänzt laut Prospekt mit ABS, ESP und Traction Control? Traction Control und Sperrdifferenziale? Ist das nicht etwas doppelt gemoppelt? Dazu später mehr!

Elektrische Sitzverstellung mit Speicher incl. Spiegelstellung für zwei Fahrer/Innen. Elektrisch einstellbare Pedale, Verbrauchscomputer, easy entry (Sitz fährt automaisch zurück, wenn man die Zündung abschaltet und wieder vor, wenn man sie einschaltet). Was das Herz halt so begehrt and money can buy. Automatisch abblendende Rückspiegel. Auch das ist uns in USA neu, in Europa ein wirklich alter Hut. Aber die Autokulturen sind eben sehr unterschiedlich.

Zuhause angekommen wird Miles, wie ihn Lady taufte, für unsere Exkursionen ausgerüstet. Karten, Werkzeuge, die Notfallversorgung mit Wasser und Lebensmitteln, das Notfall-Camppaket und viele Kleinigkeiten. Ganz neu ist uns sein Typ ja nicht, wir hatten in der Vergangenheit schon zwei seiner Ahnen. Trotzdem, Miles ist eine Neukonstruktion! Die weckt Erwartungen.

Positive Überraschung - er hat wieder ein vollwertiges Ersatzrad! ( Nach der Übernahme von Chrylser durch Daimler Benz hatten Übereifrige das Ersatzrad durch ein Notrad ersetzt! Welch ein schauerliches Eingeständnis, vom US-Markt nichts zu verstehen.). Aber um es absenken zu können und um an den Wagenheber zu kommen, muss man im Fall des Falles den Gepäckraum leerräumen. Früher lag der Wagenheber unter der Rückbank. Die ist heutzutage fest verankert und auch der Stauraum darunter ersatzlos gestrichen. Wohin mit so manchen Kleinteilen? Richtigen Ersatz gibt es nicht!


Lady findet das Fahren ausgesprochen angenehm

Auch der Gepäckraum will erst erobert werden. Klein ist er für ein Midsize SUV - da haben andere mehr zu bieten! Und was ist das? Man kann kein Standard - Gepäcknetz mehr verwenden, die Ösen passen nicht. DC möchte wohl gen noch etwas hauseigenes Zubehör verkaufen! Trotzdem, wir bekommen alles unter, es kann losgehen. Morgen zu ersten Mal richtig raus! Welche Vorfreude! Heute steuern wir est mal Onion Creek an, um ein Gefühl für das Fahrzeug jenseits des Teers zu bekommen. Dieser kleine Test fällt sehr überzeugend aus. Allzu hart war er allerdings noch nicht.

So langsam werden wir mit Miles vertraut. Sein Motor ist ein wirkliches Gedicht! Ein echter Gentleman - mit vollem Einsatz, wenn es gebraucht wird und mit exzellenten Umgangsformen. Das Fahrwerk dämpft sogar Washboard, neigt nur bei aufeinander folgenden Wellen zum Aufschaukeln.

Aber wo ist der Abfallbehälter? Früher nannte man sowas Aschenbecher, was heute ja nicht mehr angeht. Miles hat keinen! Was hat man sich bloss dabei gedacht, - müssen die Marketingfritzen denn nie ein Bonbonpapier wegstecken? Auch die Cupholder enthüllen designerischen Schwachsinn. Sie liegen zwischen Fahrer- und Beifahrersitz hinter dem Gangwahlhebel und vor dem mittleren Staufach. Der rechte Holder ist normal zur Aufnahme von Cups, der linke grösser, um auch Flaschen unterbringen zu können. Nur - damit blockiert man den Zugriff zum Gangwahlhebel! Wir haben mal nachgesehen - es gibt keinen technischen Grund für die Anordnung. Man hätte auch den rechten Halter tief machen können, da drunter ist nur Luft!

Zwei kleine Fächer im Armaturenbrett erweisen sich als unbrauchbar, um darin irgendwas abzulegen. Schon bei milden Beschleunigungen fliegt das Zeug grad wieder nach hinten raus.

So, heut gehts auf den ersten anspruchsvollen Trail in der Ten Mile - Area. Miles verhält sich vorbildlich, ist auch auf rauhen Strecken gut zu kontrollieren, marschiert kraftvoll über Steilanstiege. 4LO brauchen wir dabei nicht, er hat auch so genug Leistung. Das sollte sich positiv beim Benzinverbrauch bemerkbar machen. Überhaupt geht der Trend bei starken SUV´s weg von der Geländeübersetzung. Die Fahrzeuge haben das einfach nicht mehr nötig. Ruhiger und entspannter fährt es sich eh ohne.

Miles ist ein Kletterkünstler! Seine kurzen vorderen und hinteren Überhänge sind ideal, der flachen Unterboden - alles ist dort gut verstaut! - hilft in der Mitte. Wer damit nicht rumkommt, dem ist nicht zu helfen! Die Schläppchen - Goodyear Wrangler - erweisen sich als komfortabel auf Teer und hart im Nehmen off pavement. Mit enormen Grip. Wir sind wirklich begeistert. Die kleinen Macken - siehe oben - verzeihen wir da gerne. Es könnte der Beginn einer langen Freundschaft sein. Am Abend bin ich davon überzeugt - wo Miles mich nicht hinbringen kann, da brauch ich ein Pferd oder muss laufen!

Diese positiven Charakterzüge wird Miles über den nächsten Monat immer wieder beweisen. Das ist ein SUV, wie wir noch keinen hatten! Man braucht nicht mehr drauf zu achten, dass man beim Überqueren von tiefen Gräben nicht plötzlich mit einem Rad vorn und einem hinten in der Luft ist und damit antriebslos. Die Sperrdifferenziale reissen es raus.

Wir legen mit Miles einige tausend Meilen zurück. Weite Strecken off pavement. An manchen Tagen mehr als 300 km ohne Teer unter den Rädern. Er schont Nerven und Rückgrat. So entspannt haben wir das noch nie zurückgelegt. Als wir die USA verlassen sind wir überzeugt, dies war in Bezug auf Handling off pavement das Beste, was uns je unterkam!

Miles, wir danken dafür!

Gentleman sind allerdings auch nicht immer ohne Fehl und Tadel. Ohne die Leistung von Miles heruntersetzen zu wollen - zum Gesamtbild gehören auch die charakterlichen Schwächen. Und die wollen wir nicht verschweigen.

Miles, der dezente Gentleman legt dezentes Verhalten an den Tag, wenn es um Trinksitten geht. Er säuft - heimlich, aber unheimlich! 18 Liter/100km in der Stadt, bei Rollen auf der Landstrasse zwischen 14 und 15 Liter, im Gelände gelegentlich bis zu 35 Liter/100km. Letzteres sei verziehen, die Leistung ist auch entsprechend. Aber die beiden ersten Werte - du lieber Himmel, wir hatten vor kanpp 20 Jahren mal einen ähnlich schweren Chrysler 5th Avenue mit 5,6 Liter V8. Der war wesentlich zurückhaltender, brauchte im Durchschnitt sicher 4 Liter weniger als dieser angebliche Hightec-Motor mit seinem hochmodernen Motormanagement. Das ist kein Fortschritt, das ist schnöder Rückfall in alte Tage. Andere können das wesentlich besser. Mit einem Trailblazer/Envoy haben wir vor zwei Jahren trotz höherem Fahrzeuggewicht und 55 PS mehr gute 3 Liter weniger verbraucht. DC darf sich schämen!

By the way - die 235 PS überzeugen im Gelände jederzeit. Aber wo sind sie im normalen Fahrbetrieb? Überholen geht längst nicht so flott wie zu erwarten - das Getriebe nimmt sich altväterlich viel Zeit, bis es mal runterschaltet. Aus dem Stand vergehen ewig lange 14,5 Sekunden, dann erst ist man auf 100 km/h. Der Wert ist mit europäischen Kleinwagen vergleichbar. Gut, dass in den USA und besonders in den menschenleeren Gebieten so wenig Verkehr herrscht. Wenn man halt zuhause 7,5 Sekunden gewohnt ist............

Auch die Elektronik ist nicht gerade seine Stärke. Listen wir mal auf:

- Lichtautomatik: Fehlfunktion, das Licht geht viel zu spät an! Man wird regelrecht zum Geisterfahrer.

- Abblendautomatik: funktioniert nicht gescheit, man muss zumeist von Hand abblenden, damit der Gegenverkehr nicht meckert. Dabei gibts noch eine Kuriosität. Hat die Lichtautomatik das Licht von selbst eingeschaltet, blendet das Fahrzeug zwar angeblich auf, wenn es keinen Verkehr mehr erkennt. Die blaue Kontrollleuchte kommt, aber das Fernlicht geht nicht wirklich an.

- Einparksensoren: incl. optischer Anzeige über den Rückspiegel. Meckert bei Kleinigkeiten, die ein SUV mit Leichtigkeit überfahren kann wie z.B. Bordsteine. Schlägt auch Alarm, wenn sich Hindernisse seitwärts (bis zu ca. 1 Meter Abstand) befinden und man in keiner Weise auf Kollisionskurs ist. Unbrauchbar - jeder einigermassen geübte Fahrer ist besser!

- selbstabblendende Spiegel: Hoppla, was ist denn das jetzt? Ein gleissender Lichtstrahl trifft des Fahrers Auge unvermittelt und von hinten. Der rechte Aussenspiegel ist der Übeltäter - der blendet nicht ab! Kann er auch nicht, da ist ein Standardmodell montiert! Kein Montagefehler - rechts gibts keinen abblendenden Spiegel - nicht für Geld und auch nicht für gute Worte. Was das soll bleibt unerfindlich. Ist die potentielle Kundschaft auf dem rechten Auge blind? Möglich, das Auto ist ja schön republikanisch rot!

- Sitz- und Spiegelspeicherung: verlieren so jedes 2. bis 3. Mal den Inhalt, verstellt gelegentlich Spiegel während der Fahrt. Der Innenspiegel ist überhaupt nicht in den Speicher einbezogen. Der Beifahrersitz kann im Übrigen nicht in der Höhe verstellt werden - ein wirklicher Komfortmangel!

- Schiebedach: auch hier schlug mal der Fehlerteufel zu, das Dach öffnete sich, ohne dass der Schalter bedient wurde.

- Climate Control: wie üblich im DC-Konzern mit getrennter Regelung für Fahrer/Beifahrer. Leider mit unangenehmen Nebeneffekten. Regelt z.B. der Beifahrer auf eine höhere Temperatur, sinkt die Lufttemperatur bei Fahrer kräftig ab oder umgekehrt. Scheinbar ist es keine wirkliche Regelung, sondern nur eine Umverteilung. Die hochgelobten Sonnen- und Oberflächensensoren bringen keine Verbesserung des Ansprechverhaltens. Überhaupt scheint diese Klimatisierungsautomatik fragwürdig. Sobald die Sonne weggeht, muss man wärmer einstellen, sonst friert man. Von Automatik keine Spur -das können die Uraltanlagen in unseren europäischen Fahrzeugen wesentlich besser. Ach ja, und einen Pollenfilter sucht man vergebens! Angenehm im Sandsturm - wir hatten drei davon und alle live im Innenraum miterlebt!

- Regensensor: ein schlechter Witz! Muss ich erst aufgrund mangelnder Sicht irgendwo reinfahren, bevor der loslegt? Selbst die Schwellwertverstellung bringt keinerlei Änderung. Wenn nicht mehr regnet schaltet die Automaik sehr zuverlässig ab. Man vergisst den Scheibenwischer wieder auszuschalten. Dann kommt die Erinnerungsfunktion ins Spiel und die Wischer quietschen irgendwann im schönsten Sonnenschein über die völlig trockene Scheibe. Danke, da hatte ich was vergessen!

- Tank- und Verbrauchsanzeige. Die Tank- und Verbrauchsanzeige ist ziemlich genau. was nervt ist die Reservewarnung. es macht wie in US-Fahrzeugen üblich "ping" und die Reservewarnlampe ist an! Gleichzeitig meldet das Infosystem noch "18 km Restfahrstrecke" (wir hatten auf metrisch umgestellt!) Schreck lass nach! Aber Hilfe ist nahe. Anhalten, Zündung ausschalten und neu starten. Erstens keine Reservelampe mehr, zweitens kommt sie auch erst mal nicht wieder. Wenn sie allerdings irgendwann erneut kommt, stehen auch wieder diese schwachsinnigen 18 km im Display. Das Fahrzeug hat dann nämlich noch knapp 10 Liter im Tank! Wir haben auch beobachte, dass die Restfahrstreckenangabe nach einiger Zeit wieder grösser wird. Muss sowas wie negativer Energieverbrauch sein!

- ESP, dein Feind! Miles hat ESP! Toll! Aber Vorsicht, das System hat lebensgefährliche Macken!
Beispiel 1: North Coal Wash Canyon. 15 Meilen tiefe Sandpiste. Man kennt das, der Wagen schiebt um Kurven. Bremsen ist selten nötig - wenn überhaupt - weil die Räder mit erhöhtem Rollwiderstand laufen. Sie sinken halt ein. Wenn mans geübt hat, ein Fahren das Spass macht! Nicht aber mit Miles, der zeigt sich ausgesprochen schwer lenkbar. Einmal krache ich sogar in ein Loch, weil Miles sich einfach nicht auf den rechten Weg bringen lässt. Und was ist das? Ich muss vor einem Hindernis bremsen und die Bremse zeigt starkes Fading, man kann das Pedal fast bis zum Anschlag durchtreten. Wir halten an! Alle Bremsen sind glühend heiss. An ein Weiterfahren ist nicht zu denken, das muss erst abkühlen. Der Grund ist schnell ermittelt. Das ESP versucht andauernd durch Bremseingriff das Schieben des Fahrzeugs im Sand zu korrigieren. Eine totale Überforderung und unsinnig dazu - höchst gefährlich sogar, wie ich finde. Offenbar der gleiche gefährliche Schwachsinn, der schon die M-Klasse von Mercedes im Gelände so schlecht aussehen liess.



Auch solche Clay-Pampe kann einen Cherokee nicht stoppen - vorausgesetzt, man schaltet das ESP ab!

Nach dem Abschalten des ESP - leider schaltet es sich selbsttätig bei jedem Neustart wieder ein - lässt sich Miles auf einmal gesittet im Sand bewegen. Keine Schwerfälligkeit mehr, keine heisslaufenden Bremsen.

Beispiel 2: Mineral Bottom Road. Viele Meilen McAdam-Decke. Schön im Trockenen, seifig wenns regnet (dazu wirds an anderer Stelle noch Bilder geben). Miles lässt sich auf der schmierigen Fahrbahn fast nicht mehr beherrschein. Selbst bei 5 - 8 mph bricht er andauernd aus, schiebt quer, tendiert in unvorhersehbare Richtungen. Auch hier ist ESP der Schurke - nach Abschalten kann das Fahrzeug durchaus mit 20-25 mph gefahren werden, wo der Streckenabschnitt eben ist.

- Traction Control: wozu braucht man das, wenn ein Fahrzeug Sperrdifferenziale hat? Angeblich, um es fahrstabiler zu machen, ein Ausbrechen beim Beschleunigen zu verhindern, wenns feucht ist. Soweit, so gut - Miles hat eine nicht abschaltbare Traction Control, die nur beim Einschalten von 4LO in der Wirkung begrenzt wird.
Das System ist unter bestimmten Umständen mehr als problematisch und verhindert ggf. das Fortkommen. An einer starken Steigung mit tiefem Sand führt TSC zum Aufschaukeln und schliesslich zum Steckenbleiben. Wir müssen rückwärts runter. Erneuter Versuch, das gleiche Ergebnis! Erst als wir TSC durch sehr viel Schwung überlisten, gelingt der Aufstieg. Mit jedem herkömmlichen SUV ohne TSC wäre es ein Leichtes gewesen, das Hindernis zu überwinden. Eine Resonanz zwischen Differnzialsperren und TSC könnte der Grund der mangelhaften Leistung sein.

Fazit:

Miles, wir lieben Dich! Du bist der Grösste off pavement!

Aber gibts Dich nicht auch ohne Elektronik. Wir vermuten mal, nur gegen Aufpreis! Oder wie sagte mir ein car electrician in Moab:

"...you know, Mercedes is the goddess of electronic malfunction!" Recht hat er - schöne Grüsse von der E-Klasse!

Gruss

Rolf

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Hatchcanyon: 16.06.2006 18:25.

16.06.2006 16:52 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
cleetz cleetz ist männlich
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top26 Toller Bericht ;-)

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Gruß
Carsten
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16.06.2006 23:32 cleetz ist online E-Mail an cleetz senden Beiträge von cleetz suchen Nehmen Sie cleetz in Ihre Freundesliste auf
Hatchcanyon Hatchcanyon ist männlich
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Danke!

Gruss

Rolf

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17.06.2006 16:47 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
GambasAlAjillo GambasAlAjillo ist männlich
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Wo sind die Bilder??? :-)

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17.06.2006 17:56 GambasAlAjillo ist online E-Mail an GambasAlAjillo senden Homepage von GambasAlAjillo Beiträge von GambasAlAjillo suchen Nehmen Sie GambasAlAjillo in Ihre Freundesliste auf
Wolfgang Wolfgang ist männlich
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Zitat:
Original von Hatchcanyon
"...you know, Mercedes is the goddess of electronic malfunction!" Recht hat er - schöne Grüsse von der E-Klasse!


Recht haste!
Mir hat erst vor ein paar Wochen ein Meister meiner DB-Vertragswerkstatt
unter vier Augen davon abgeraten, meine uralt-E-Klasse zu verkaufen. (Ich hatte das mal vorübergehend im Sinn).

"Wissen´se, alles was seitdem gebaut wurde, ist wo se auch hingucken,
ob Material oder Elektronikfirlefanz, nur noch der reinste Schrott...!" top7

Gruß Wolfgang

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17.06.2006 21:27 Wolfgang ist offline E-Mail an Wolfgang senden Homepage von Wolfgang Beiträge von Wolfgang suchen Nehmen Sie Wolfgang in Ihre Freundesliste auf
Hatchcanyon Hatchcanyon ist männlich
Lancisti


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Hi folks,

@ Gambas......Bilder kommen später - die wurden gestern erst geliefert und müssen gesichtet werden.

@ Wolfgang: Leider ist es so, ein an sich hervorragendes Fahrzeug wird durch den Firlefanz stark abgewertet. Was wäre es so schön, wenn die ganzen blödsinnigen Spielereien nicht vorhanden wären.

Gruss

Rolf

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18.06.2006 12:16 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Rolf,

super Bericht. Die Sache mit dem "Firlefanz" kann ich auch bestätigen - nach 35 Jahren in dem Verein DC.
Trotzdem beneide ich Dich um die Meilen mit "Miles".
Es ist ja immer spannend, welches Auto man letztendlich bei den Vermietern übernehmen darf. Bei uns war es auch diesmal nur eine "Goldie" (Trailblazer), aber wir haben sie auch sehr geliebt und sie hat uns nicht im Stich gelassen.

Grüßle
Gabymarie


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18.06.2006 15:40 Gabymarie ist offline E-Mail an Gabymarie senden Homepage von Gabymarie Beiträge von Gabymarie suchen Nehmen Sie Gabymarie in Ihre Freundesliste auf
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Naja, das Vermieter-Problem haben wir ja nun nicht, aber es stimmt schon, wir wussten vorab auch nicht, was auf uns zukommt. Das man uns einen Cherokee besorgte, lag daran, dass die Vorliebe von meiner Lady für den Fahrzeugtyp bekannt war.

By the way, der Trailblazer/Envoy ist auch nicht schlecht.

Gruss

Rolf

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18.06.2006 15:49 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
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Wie ging es denn weiter? Wo sind die 5.000 Fotos, wo die neuen Geschichten?

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12.07.2006 06:51 GambasAlAjillo ist online E-Mail an GambasAlAjillo senden Homepage von GambasAlAjillo Beiträge von GambasAlAjillo suchen Nehmen Sie GambasAlAjillo in Ihre Freundesliste auf
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Danke für den sanften Hinweis! Im Moment geht mir dazu die Motivation völlig ab..

5.000 Photos? Nein, nur ca. 2.150.

Gruss

Rolf

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12.07.2006 11:29 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
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Die können wir dann am Freitag anschauen?
Meine sind nur aus Langweiligflorida. top7

Gruß
Traude

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12.07.2006 17:51 Traude ist offline E-Mail an Traude senden Beiträge von Traude suchen Nehmen Sie Traude in Ihre Freundesliste auf
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Lieber nicht!

Die 800 paar und zwanzig von meiner Lady sind noch unsortiert, die 1300 paar und 40 von meinereiner noch ungerahmt.

Ausserdem soll man die Leut nicht mit solchen Monstermengen erschlagen.

Ist Florida wirklich so langweilig? Man hört so unterschiedliche Meinungen. Scheinbar sind typische Strandurlauber und Rentner relativ zufrieden.

Gruss

Rolf

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13.07.2006 10:56 Hatchcanyon ist offline E-Mail an Hatchcanyon senden Beiträge von Hatchcanyon suchen Nehmen Sie Hatchcanyon in Ihre Freundesliste auf
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Rolf

Zitat:
Ist Florida wirklich so langweilig?


jetzt stell die mal vor du bist eine Amöbe... und legst dich in die Mitte eines Tisches... und dann, ach dann kommt der Wind und bläst dich runter top12

was ich von Florida so gehört habe:

die Keys sollen toll sein
es gibt jede Menge Amusement und Entertainment
die Beaches sollen ok sein
die Everglades auch ganz interessant

die Landschaft ist aber im Großen und Ganzen nicht vorhanden...

Meine Bekannten die dort waren, ware entwede da zum Party machen (Unmengen sinnlos wegtrinken) oder wegen der Parks, der Keys den Everglades und Cape Caneveral...

was anderes hab ich noch nicht gehört und nie gesehen (Fotos, Dias)

da ich aber selbst noch nie da war, habe ich keine wirklich handfesten Argumente...

aber ich hab Florida noch ca. 25 Jahre von mir geschoben..., das ist mal was fürs Pensionsalter top12

Erwin

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13.07.2006 11:17 early ist offline Homepage von early Beiträge von early suchen Nehmen Sie early in Ihre Freundesliste auf
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hi,

Landschaftlich hat der Westen/Südwesten sicher ganz andere Qualitäten.

Aber FL hat wunderschöne Küsten (Golf- und Atlantikküsten), die Keys, tolles Vergnügungsprogramm (Disney, Universal, Sea World, etc), Cape Canaveral, Miami/Miami Beach/Key Biscane ist sicher für ein paar Tage auch interessant, fantastische Golfplätze, Everglades und den einen oder anderen schönen Naturpark (z.B. Walkulla Hotsprings), St. Augustine, etc - langweilig finde ich FL nicht. Aber anders als der Westen ;-) Wer rote Steine und Wandermöglichkeiten sucht, ist in FL natürlich falsch...

Und die netten Winde sind natürlich auch nicht ohne, aber ich habe bei 3 Urlauben (immer Oktober) nie Probleme damit gehabt, aber natürlich die Nachwirkungen teilweise gesehen

Grüße

Axel

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13.07.2006 13:44 atecki ist offline E-Mail an atecki senden Beiträge von atecki suchen Nehmen Sie atecki in Ihre Freundesliste auf
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Jetzt lenkt nicht davon ab, daß Rolf Bilder und Geschichten rausrücken soll..... :-)

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13.07.2006 16:12 GambasAlAjillo ist online E-Mail an GambasAlAjillo senden Homepage von GambasAlAjillo Beiträge von GambasAlAjillo suchen Nehmen Sie GambasAlAjillo in Ihre Freundesliste auf
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