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Freitag, 5. September 2008, 03:48

den ganzen Tag lang muss ich immer wieder daran denken, ob wir denn nun „nur“ einen 95%-Tag hatten????? (Bustys Eindruck seines USA-Aufenthaltes...)

Zum Frühstück waren wir lecker in einem Diner, am Nebentisch saßen 6 alte Männer, alles mehr oder weniger dunkelhäutig. Sie frühstückten gemütlich und lachten viel, auch die (superblonde) Bedienung hatte immer wieder ein scherzendes Wort für sie übrig. Um den Rollstuhlfahrer, den sie in ihrer Mitte hatten, kümmerten sie sich mit selbstverständlicher Ruhe und Gelassenheit – und auch wir bekamen ein freundliches Lächeln von jedem!

Dann folgten wir unserem Reiseführer, es sollte den Mohawk entlang gehen, ein schönes Tal und dann nach Amsterdam, dort sollten viele alte Häuser sehenswert sein.

Nun, an den Fluss kamen wir nur bei Log 9, an der Schleuse. Ein Schiff kam leider nicht, aber die Wildgänse waren zu beobachten. Als uns die Sonne dann zu viel wurde, ging es weiter nach Amsterdam, Uschi wusste den schönsten Weg.

Aber oh weh, was war das für eine schreckliche Angelegenheit? Die Häuser müssen vor laaanger Zeit mal nett ausgesehen haben, jetzt waren sie im intensiven Verfallstadium: eingefallene Vortreppen, herunterhängende Dächer und Balkone, wildes Gewucher in den Gärten, schrecklich deprimierend!

Auch auf der Mainstreet nur verlassene Geschäfte, mit Brettern vernagelte Schaufenster, blätternde Farbe an den Fassaden, nein, so was war nicht einmal zu fotografieren!

Bevor uns die Depression heimsuchte, suchten wir das Weite, zurück in die Stadt.

Unterwegs eeendlich ein Dunkin Donut – Boston Cream und einen Eiskaffee mit Karamel – hmmm., lecker!

Es gibt dort Wifi und Steckdosen, entsprechend voll war der Laden. Zu beobachten war noch eine alte Frau, sicher lange über die 70 hinaus, sie trug ein T-Shirt vom Clarion-Hotel (gleich nebenan) und sah im übrigen so aus, als würde sie dort putzen. Sie gönnte sich einen KLEINEN Kaffee, musste die Pennies zusammenklauben, trank ihn hastig und verschwand dann wieder.

Oh, was geht es uns doch gut!!!!!!! Wir sind deutlich jünger und brauchen nicht mehr für unser täglich Brot zuarbeiten, sondern können das, was uns unsere Arbeitgeber spendieren, in Reisen anlegen – in diesem Moment war ich sicher, wir haben einen 150%-Tag!

Achja, hat schon mal einer Pumkin-cheesecake-Torte probiert? Gibt’s grad bei Starbucks, leeeecker!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ja, Wegen der Mücken – mich hat doch tatsächlich auch eine erwischt, nämlich, als ich versuchte, die fliegenden Wildgänse zu fotografieren – mitten auf den Zeigefinger hat das Viech mich gestochen, GEMEINHEIT – ein 90% Tag? Nein, soviel „Macht“ darf ne Mucke nicht haben, ne?!

Mückenhalber fiel ein längerer Trail durch den Wald sowieso aus, laufen kann man doch auch reichlich z.B. im Target!!!!

Was dauert es, so einen Einkaufstempel abzulaufen, ganz bestimmt ist das, was man sucht, immer gaaaanz hinten und da ja hier und da nette Sachen anzusehen sind, geht’s kreuz und quer durch die Reihen – ich denke gelegentlich, damit ist das Mittagessen dann redlich verdient!

Heute wollten wir endlich die versprochene Trinkflasche für die Rolli-Tochter meiner Freundin besorgen. Sie hatte sich eine von Eddie Bauer besorgt, als wir vor drei Jahren gemeinsam in Amerika waren und das gute Stück lässt so langsam seine Federn. So hab ich ihr (leichtsinnigerweise) eine neue Flasche versprochen.

Die Rechnung habe ich aber ohne Eddie Bauer gemacht, der hat das Modell aus dem Programm genommen und durch eine ersetzt, die sie nicht handeln kann schade!

Wir hatten aber mal beim Target etliche andere Modelle noch von Eddie Bauer gesehen, „damals“ aber nicht so genau hingesehen, wollten wir doch bei Eddie im Outlet zuschlagen.....

So waren also die vorhandenen Flaschen zu begutachten, es ist schon schlimm, wenn man sich nicht richtig bewegen und selbst helfen kann. Bei LLBean haben wir schon mit nem Verkäufer diskutiert, aber die Flaschen dort haben alle einen zu dicken Umfang – über die anderen „Mängel“ brauchen wir dann nicht mehr nachzudenken.

Ja, auch da sind wir uns nicht immer bewusst, wie gut es uns geht!

Da ich’s im Wort stehe, was die Flasche angeht, habe ich mich für ein Modell entschieden, das „nur“ eine andere Deckelversion bekommen hat. Den eingebauten Trinkstutzen wird sie nicht nutzen können und wir hoffen, dass das System dennoch dicht genug halten wird.

Ja und dann sind wir doch tatsächlich an einem Münzshop vorbei – die Adresse hatte ich gestern aus den yellow pages herausgesucht und die Öffnungszeiten im Internet beguckt.
Auf dem Vormittagsweg waren wir auch bei einer zweiten Adresse, das Haus war verlassens und verrammelt.

Auch dieses Haus inmitten von Albany (der Hauptstadt des Staates!!!!) sah ganz und gar nicht vertrauenerweckend aus. Die Tür ließ sich auch nicht öffnen. Nach einigem Suchen fanden wir ein gammeliges Papierschildchen: wer was will, soll klingenl! OK, aber wo? Auch das war ein Suchspiel, das wir jedoch gut lösten!

Dann dauerte es ne ganze Weile, es war durch die wirklich dreckigen Scheiben zu sehen, dass jemand kam, der bückte sich und drückte offenbar auf einen Knopf, ok, an der Tür ziehen und siehe da, sie geht auf. Der Mann dreht sich um und verschwindet wortlos. Es kommt ein anderer, gefolgt von einer jungen Frau, die sich gleich auf meine Armbänder stürzt und diese superschön findet.....

War schon etwas merkwürdig, das Ganze! Ja, wir waren dann richtig lange im laden, haben uns miteinander, also zu viert, lange unterhalten, nicht nur das Übliche, sondern es gab auch etliche numismatische Informationen. Die gewünschten Quarter waren auch alle in ausreichender Menge da und wir konnten sie zu annehmbaren Preisen kaufen – die laufenden Quarter kosten je Mint (also P oder D) lose pro Jahrgang 4 USD, sie sind superneu und glänzend.

Auch die Komplettsätze der Mint-Ausgaben waren allesamt vorhanden und zu annehmbaren Preisen (günstiger als in dem Laden in Littleton) zu haben. So konnten wir mit kompletter „Beute“ abziehen und den Nachmittag am Hudson in Albany genießen.

Albany selbst ist eine recht hässliche, gammelige Stadt, nicht unbedingt „a must“ für Reisende.

Zum Abendessen hatten wir dann noch ein Golden Corral entdeckt, das es sein sollte. Für zwei Senior (!) Buffets haben wir incl. der Getränke 25 USD bezahlt, ok, n Tipp kommt noch dazu – aber da kannman doch nicht meckern?!

Ja, wir saßen nett inmitten vieler Afroamerikaner, süße Zwillingsmädchen, höchsten 4 Jahre alt, waren dabei - ach, wie waren die mit Mama und Oma nett zu beobachten!

Aber unsere Freude dauerte nicht lange, dann tauchten 10 finstere Gestalten auf, die sich an drei Tischen um uns herumverteilten. Unglaublich, wie sie aussahen, dreckig, teilweise zahnlos (die älteren), in Gummilatschen oder verkalkten, verdreckten Arbeitsschuhen, einer hatte nur n gammeliges Unterhemd an, ach, erspart mir Einzelheiten.

Im Laufe der Zeit bestätigtre sich unser Eindruck, dass es Russen sind – was die wohl hier machen? Urlaub gewiss nicht! Viel zum Nachdenken kamen wir nicht, sie verbreiteten eine lautstarke Hektik, gingen hinter den Tresen, um sich selbst zu bedienen, wenn ihre Becher leer waren, aber das war beinahe noch das Geringste.

Sie machten auch die Bedienung an und hatten offenbar ihren Spaß daran, dass sie sehr verschreckt wirkte.

Als sie dann endlich das Schlachtfeld verließen (anders kann man die Tische, an denen sie gesessen hatten nicht bezeichnen) – natürlich ohne einenCent Trinkgeld zu hinterlassen - entschwanden sie in zwei Baufahrzeugen einer Construcor-Corporation aus New Jersey.
Das werden wohl Schwarzarbeiter gewesen sein? Wir können uns nicht vorstellen, daß sie ein Arbeitsvisum bekommen haben und US-Bürger können es auch nicht gewesen sein, sie verstanden allesamt nicht, was man von ihnen wollte und wenn sie versuchten, was in Englisch von sich zu geben, dann war das.....

So what, es geht uns nichts an, aber wir fänden es interessant zu wissen...

In der Mall, die heut auf dem Weg lag, gabs ne Mallordnung – siehe Anhang - die Kindern verbietet, während der Schulzeit ohne Begleitung dort zu erscheinen. Neu ist eine Verordnung, wonach Jungendliche freitags ab 16.00 Uhr und samstags nicht mehr ohne Begleitung Erwachsener in die Mall hinein dürfen – das wird wohl seine Gründe haben?!

Gruss
Usabima
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Freitag, 5. September 2008, 14:07

nur noch ne Woche, lieber Cartsen,
die Zeit verrennt wie im Fluge, heute gehts wieder der Küste entgegen, das finde ich guuut!

Gruss
Usabima - jetzt ran ans Frühstück - DU bist ja wieder zeitig unterwegs gewesen.....(Spinne im Bett????? :zwinker:)
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Freitag, 5. September 2008, 15:27

oh, jetzt bin ich auch auf diesen herrlichen Bericht gestossen, der Fernweh ausloest. Ach, nach Boston moechte ich auch gerne noch einmal, vielelicht klappt es ja naechstes Jahr fuer ein verlaengertes Wochende.
Auf jeden Fall ganz tolle Bilder :daumen:
Greetz,

Yvonne



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Samstag, 6. September 2008, 20:44

...danke , Yvonne, ja, nun sind wir in Mystic angekommen, dicker Nebel, nachts viel Regen, auch vorhin noch dicke Schauer und nun im TV die Warnung vor den Ausläufern des neuen Hurricans (nur n Sturm?) Hannah...wir werden ins Quarium gehen...

ansonsten das von gestern:

Heute ging es weiter gen Küste...aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und so sind wir nicht den direkten Weg gefahren, sondern über kleinere Gassen und durch die Berkshires. (Highway 2 an der Grenze zu Vermont entlang)

Die Gegend ist einsam, die Wälder beeindruckend, ab und zu hat ein Reh aus dem Wald geguckt, eines haben wir schon vor ein paar Tagen am Fahrbahnrand liegen gesehen – die vielen Stachelschweine, Eichhörnchen, Hasen etc. zählen wir schon gar nicht mehr. Schade um jedes einzelne Tiechen!

In North Adams kamen wir an einer Laundry vorbei und da wir unsere Wäsche dabei hatten, gabs einen Wasch-Stopp. Der Ort tauchte ganz überraschend aus den Wäldern auf, es gibt zwei Hochschulen und entsprechend viele junge Leute, die offenbar verabredet waren, in der Wäscherei aktiv zu sein (nanu? Das neue Studienjahr hat doch grad angefangen?!)

Es gab einen Small Talk mit einem Pärchen, das samt Baby dort wusch. Das Baby war gut getimt, wie die beiden meinten, in den Ferien auf die Welt gekommen und nun wechselten sie sich mit dem Studieren ab, erzählten sie (mit dem Wäschewaschen fand offenbar keine Abwechslung statt, das machten sie beide, während das Baby trotz des Lärms selig in seiner Autoschale schlief!) Wer da heute zu Vorlesungen geht? Das hab ich lieber nicht gefragt.....

John- ein anderer Student - fragte dann, ob er den Desk (zum Zusammenlegen) mit mir teilen dürfte – er durfte. Kunst studiert er, wie er mir verriet und entsprechend künstlerisch bearbeitete er seine Wäsche (man nennt es wohl „Zusammenlegen“) –

Nach diesem Kraftakt hatte ich mir ein dickes Eis verdient, Friendly’s war gleich gegenüber (die Kette ist hier mehr als vertreten, quasi an jeder Ecke sind sie zu finden!)

Vorab wollten wir nochmals im örtlichen Supermarkt gucken, was wir brauchen können. Und wir sollen ja auch Koffeinpastillen (was immer das sein mag!) mitbringen.

Price-Shopper hieß der Laden. In der Tat gab es noch nie gesehene M&M Almonds in einer kleinen, aber feinen, dunkelblauen Schachtel (die sind immer für unseren Sohn mitzubringen, aber wir kennen sie nur in beigefarbenen Plastiktüten)

Auch Tic-Tac applesour waren zu haben! Nett. An der Kasse fragte die nette, alte Kassiererin nach unserer Mitgliedskarte, damit wir Rabatt bekommen – wir hatten keine. Warum nicht???? Na, wir erklärten, wir wurden weiter ausgefragt, so das übliche. Dann ging sie zu ihrer Chefin und die gab was in die Kasse ein und schon erhielten wir den Rabatt, so haben wir 75 Cent gespart (schon meine Oma sagte immer „Kleinvieh macht auch Mist“!)

Bis wir dann bei Friedly’s waren, musste es mehr als das geplante Eis geben - auch wenn ich keine Pommes frites mag, die Waffelteile dort mit Käse überbacken und sour creme, hmmm, die sind lecker und auch die Baconbits dazu stören gar nicht! Natürlich gabs zum Abschluss ein Eis – und auf der Rechnung steht immer wieder, dass man sich im Internet nen Gutschein über 5 USD Rabatt holen kann....wir hatten bisher keine Zeit dazu bzw. haben nicht dran gedacht.

Unterwegs gabs den einen oder anderen Aussichtspunkt mit Shop, logo und dann immer mit nem small talk, woher, wohin, warum, wie lange......

Ein Ort hieß Florida, einer Savoyen, weite Entfernungen in kurzer Zeit zurückgelegt....
Bei Greenirgendwas gings auf die Interstate und fix waren wir in Hartford und weiter gings nach Avon in unser niedliches „Old Farmhouse Inn“. Ein feines Haus und grad richtig für Geburtstagskinder!

Wir guckten uns noch den Ort an – Geschäfte, Geschäfte....shoppersparadise, but we didn’t need anything.

Dennoch gabs n Stopp bei Borders (nein, Barnes & Nobel ersetzen die nie!) und dort nen Kaffee, nicht von Starbucks (auch n Fehler), sondern von den Seattle-Leuten. Da ich wegen meiner Magenprobleme nur n Eistee haben konnte, ging das Ganze.

Zufällig entdeckten wir ein wichtiges Buch: ipod, the missing manual – DAS musste natürlich mit, da der Touch noch immer nicht virtuos bedient werden kann :99:(nee, nich von mir, da wär’S ja nicht verwunderlich, sondern vom weltbesten Ehemann!)

Das Internet ist schwach, lässt kaum was zu, dauernd fliegt man raus – kein Vergnügen, also geben wir uns anderen Vergnügungen hin! Es mangelt ja nicht an Ideen und Möglichkeiten.


Gruss :winken: :winken: :winken:
Usabima
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Samstag, 6. September 2008, 21:24

Wie immer schön zu lesen! :peace1: Und das Friendly's-Tellerchen sieht ja sooooo lecker aus, mir läuft das Wasser im Mund zusammen. *sabber*
Howdy
Claudi



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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kayenta« (6. September 2008, 21:24)


andie

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46

Samstag, 6. September 2008, 21:32

Hallo Sabine,

das mit den Rabatt-Karten kennen wir auch. Je nachdem was die Kassiererin für 'ne Laune hat, ziehen sie die Karte aus der Kitteltasche durch.

Viele Grüsse......................andie :bier:
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Sonntag, 7. September 2008, 03:45

nochmal ein kurzes Hallo,

bevor hier alles zusammenbricht - es gibt grad jede MENGE Warnunten im TV, Hannah soll sich hier noch ein wenig austoben, der Regen war war auch tagsüber schon mal heftig, aber immer wenn wir mal das Auto verlassen mussten (oder wollten), war es zumindest trocken, wenn auch richtig drückend und am Meer (ja, wir sind endlich wieder am Wasser!!!!) war es sogar mehr als nebelig.

Jetzt rüttelt es schon ganz schön an unserem Fenster (ist hier ne Terrassentür, gleich davor steht unser Auto) die Chefinhier vom Dienst kam auch schon, sich zu erkundigen, üb denn alle Gäste im Haus sind. Fanden wir ja nett.

Heute früh sagten sie im örtlichen T V (also noch in Avon), daß das Internet ausgefallen sei, man köäme auch in öffentlichen Einrichtungen nicht ins Netz und man solle sich gedulden...(ob da wohl ein Server irgendwo baden gegangen ist?)

Mal sehen also, was die Nacht bringt. Im Süden ist ja Ike schon aktiv und bisher hatten wir so supergutes Wetter, da wollen wir mal über Regen nicht meckern....

Hier in den Neuenglandstaaten muss man qua Gesetz übrigens die Leute über die Straße gehen lassen. Das wird so weit getrieben, daß ich schon mehrfach erlebte, wie ein Autofahrer hielt, noch bevor ich überhaupt wusste, daß ich über diue Straße will :zwinker: - man kanns auch übertreiben! Und ich passe wirklich auf, nicht irgendwo zögerlich an ner Ecke zus tehen, denn die halten echt immer an!!!! (die Autofahrer)

Wegen des Wettes waren wir heut im Mystic Aquarium, da gabs ne Menge armer Wale in kleinen Becken, die man delphinlike dressiert hatte - nicht so mein Fall.

Ansonsten interessante Filme unde Berichte über Tiefseeforschung u.a. auch zum Thema TITANIC.

Irgenmdwo im Gelände glubschte mich ein Frosch an, der sah aus, als wäre er aus Pappmaché, das konnte ich aber leider nicht prüfen.

Wir aßen heute bei nem Mexicaner. Überall um uns herum waren die Tische besetzt mit Teenies, das war echt nieeedlich zu beobachten, es es so die Annäherungsversuche gab, wie man sich "angemessen" versuchte der Bedienung gegenüber zu verhalten, wie sie denn auch verlegen wurden und das Gespräch mit den anderen am Tisch nicht so recht laufen wollte. Naja und die Eßgewohnheiten sind eh imemr wieder "lustig": Das Messer muss Angst machen, es wird als Waffe mit aller Vorsicht lieber nicht verwendet, die Gabel nimmt man links und dann ackert man damit die sperrigste Tortilla klein.

Wir hatten viel zu beobachten und unseren Spaß hatten wir auch dabei - an einem Tisch saßen nämlich vier Jungen, ohne Mädchen, die wollt3en gern ein Bier und in der Tat ließ sich auch hier die Bedienung (eher jünger als die Gäste) den Führerschein zeigen.

Neulich haben wir das mal tagsüber erlebt, da wollten zwei junge Frauen ne Margarita (oder wie das Zeugs heisst) in einem Gartenlokal und sie fanden es ganz selbstverständlich, daß sie beide ihr Alter (und damit die Trinkberechtigung) nachweisen mussten

die Piranjas sind sicher für Carsten interessant? Ich darf gar nicht an seinen Spinnen-Verzehr-Threat denken, da hab ich nachher bestimmt nen Alptraum! :haare:

Gruss
Usabima
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Montag, 8. September 2008, 03:06

@Carsten, das sind ja fiese Viecher......ne, dann vielleicht doch lieber Spinnen?

@Andi – müssen wir noch probieren, obwohl: heute gabs womöglich nen letzten Besuch dort, zum Frühstück.

Ansich wollten wir woanders essaen, aber überall standen SO viele Leute an, da hatt ich keine Lust drauf. Also zu Friendly’s, da stand niemand draußen – und drinnen nur ein Pärchen vor uns. Na ja, gestanden haben wir dann, als wenn HUNDERTE vor uns gewesen wären....dabei war der Laden relativ leer und warum, das wussten wir auch bald:

Der Laden war ober-unorganisiert, total untypisch für Amerika – fanden wir.

Na ja, als wir dann saßen, konnten wir das in aller Ruhe und Ausführlichkeit beobachten, denn außer dem Kaffee und der Speisekarte tat sich laaange nix, die Ladies huschten zwar hin und her, aber eher wie aufgescheuchte Hühner und ohne was Sinnvolles zu tun, holten nen Lappen, brachten ihn wieder weg, stellten in der Küche (ich hatte nen Superblick hinein) ein Glas von links nach rechts (oder umgekehrt)

Als die nächsten Gäste kamen, als sie ihre Bestellung aufgegeben hatten, da fiel ihr ein, der netten Bedienung, dass wir ja auch noch da sind - oh, die Entschuldigungen waren massiv, fast konnten wir unser Frühstück, was dann ja doch noch kam (und lecker war – s. Fotos) nicht in Ruhe genießen, denn immer, wenn sie vorbei kam, hatte sie noch n paar Sätze der Entschuldigung parat. Mit vollem Mund durften wir dann immer antworten – auch ne Erfahrung.

Da die Sonne strahelnd vom Himmel schien, haben wir den Tag im Seeportmuseum zugebracht.

Die Wetterberichte und –Warnungen waren ja heftig (und wie schon manchmal, ebenso übertrieben!) Natürlich hat es kräftig abgeschüttet und gewindet, aber der einzige Schaden, den wir beäugen konnten, war hier an einem Pickup entstanden, der Dappel wollte wohl das Teil schützen uns stellte es unter das Dach vor der Rezeption. Da haben ihm die schaukelnden Blumenampeln ein paar kräftige Dellen ins dach und in den Türrahmen gedonnert.

Im Museum war es nicht so sehr voll und so konnten wir uns umfassend umsehen und auch ein paar (verbotene) Bilder machen – z.B. von den Gallionsfiguren.

In einem Walfänger sind wir umeinandergekrochen, die Menschen müssen sehr viel kleiner noch im vorletzten Jahrhundert gewesen sein, die Decks waren so niedrig, dass sogar ich (lt. Ausweis 165cm hoch) oft den Kopf einziehen musste.

Ne, die Seefahrt früher muss schlimm gewesen sein, zumal auf nem Walfänger. Sie sind ja mit kleinen Ruderbooten (in den Wellen! Ne!!!) los, um die armen Tiere zu töten und dann gen Mutterschiff zu bringen. Die blutenden Viecher zogen auch Haie an, die sich insbesondere den „Blubber“ (also das Walfett) schmecken ließen und so den Fang der Fischer schmälerten.

Die Tiere wurden an Bord regelrecht abgeschält und von ihrem Fett befreit, denn DAS war das Wichtigste. Gestunken muss das haben....na ja, bei der Klosituation wohl nicht mehr so sonderlich auffallend?

Jedenfalls bin ich von Herzen froh, HEUTE zu leben!

Volontäre (immer dieselben, die armen!) durften vorführen, wie das Leben an Bord so vonstatten ging – wobei sie glücklicherweise keinen Wal zur Verfügung hatten, aber in dem kleinen Ruderboot schon authentisch vorführten, wie da zu rudern, Wasser zu schöpfen, die Richtung zu halten, das Tier zu harpunieren war usw. usf.

Auch auf einem Großsegeler hatten sie die Segel zu setzen und durften bis in die oberste Spitze hinaufklettern, Männlein wie auch Weiblein. Alles nicht so tragisch meinte der „Erklärer“, nur ne Frage der mentalen Einstellung – na, ich möcht nicht da oben auf nem schmalen Strippchen stehen und mit beiden Händen das dicke Segel aufknüppern! Da tät mir auch der Angsthaken und das Seilchen, mit dem sie sich an anderen, dünnen Seilen festmachten, wenig nützen (Hochseilgarten hin und Hochseilgarten her, das ist ein himmelweiter Unterschied – und dann ja noch auf dem offenen Meer, bei Seegang – ne, Themenwechsel!)

Wir fanden, dass es viele Eltern mit Zwillingen hier gibt. Und wir konnten feststellen, daß sie oft völlig anders mit ihren Kindern umgehen, als es die vielen Deutschen Eltern, die auch dort waren, taten.

Die amerikanischen Kinder durften viel mehr SEIN, wurden nicht dauernd gemaßregelt, komm hier her, lauf da nicht hin, guck endlich das an, setz dich hier, setz dich da, pass auf der Stufe auf....dabei fiel uns auch wieder auf, dass die amerikanischen Kinder dennoch viel ruhiger und gelassener waren.

Ich saß z.B. auf einer Bank (in einer der klimatisierten Ausstellungshallen), um auf meinen erstliebsten Mann zu warten, der mal wieder die Erklärungen auswendig lernen musste), da setzten sich zwei Kinder zu mir, eins auf die Bank, eins davor auf den Boden, sie breiteten die Tischsets eines Lokales aus, dazu die Stifte, die ja immer an die Kleinen verteilt werden und dann diskutierten sie ernsthaft, was sie mit welcher Farbe ausmalen wollten, schnell waren sie sich einig, dass jeder eine andere Farbe f. z.B. die Fahne, die auszumalen war, nehmen wollte.

In die Idylle hinein kam ein Volunteer, der mich ansprach und meinte, ich hätte sehr nette Kinder. Ah, Kinder? Es könnten doch meine Enkel sein, war meine spontane Antwort, woraufhin wir beide herzlich lachen mussten. Die Kinder ließen sich nicht stören, waren in ihre Malerei vertieft. Natürlich hab ich den Mann aufgeklärt und mich nicht dauerhaft mit fremden Federn geschmückt.

Achja, mein Boot hab ich auch entdeckt - wenn ich mit denn eines aussuchen könnte. Es war sooo schön, alles edles Mahagony und das Messing war superblank, hat leider schon wem anders gehört....

Gruss
Usabima
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Ingrid

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Montag, 8. September 2008, 05:36

Sag mal Sabine, hast Du eigentlich auch einen zweitliebsten Mann ? :zwinker:

Ja ja, das mit dem Walfang ist wirklich eine schlimme Geschichte...da denkt man am besten gar nicht näher drüber nach.

Dein Traum-Boot könnte mir auch gefallen....aber das viele Messing, das Holz - alles sehr pflegeintensiv d.h. putzen, polieren usw. :nonono:

Habt weiterhin eine schöne Zeit Sabine,

lG Ingrid
Humor ist der Knopf der verhindert, dass mir der Kragen platzt.

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Montag, 8. September 2008, 14:17

@Ingrid - DUUU kannst fragen.......dunkelrotwerd....... :kopfkratz:
naja, da ist der Hausfreund, seit Jahren, kann man auch "freund des Hauses nennen" (mein "Eintränzer" :zwinker: - ne laaange Geschichte!) dann der zweitliebste Mann in meinem Leben - das ist dann der erstliebste Sohnemann :D - und dann - ach neee, das is ja n Weib, die Pauline :99:

und: Für das nette Bott gäbs natürlich das entsprechende PERSONAL - wer will denn da den Lappen selber schwingen? Muss ja beinahe mit der Zahnbürste gewienert werden, damit es so gut aussieht, wie es aussieht.....

Gruss

Usabima - heute weiter nach Rhode Island :nicken:

und: So laaangsam kommt der Indian Summer :zwinker:
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andie

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Montag, 8. September 2008, 14:25

Zitat

Original von usabima
...

und: So laaangsam kommt der Indian Summer :zwinker:


Danke für die Good News! :freu: [SIZE=7]siehe Ticker[/SIZE]
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Dienstag, 9. September 2008, 03:45

@Andi, GERN!!!!!

heute waren wir am Meer - sicher gibt es Leutem, die da sagen: Einen Strand gesehen, alle gesehen, aber wir finden auch immer wieder was Neues zu entdecken.

Naja, es ist nach dem Labor-Day-Weekend alles "closed for season", das hat den Vorteil, daß man keine 10 USD ablegen muss, um das Auto für 120 Min. Strand begucken eben mal abzustellen, der Nachteil aber ist, daß es auch kein offenes Klo mehr gibt, allenfalls n Dixie irgendwo in der Pampa.

Das Wetter war heut supertoll, die Wellen fantastisch, warum da nix mehr los ist, man nirgendwo mehr sitzen kann, nix essen, nix triken (ok, nen Automaten hats noch gegeben) - naja, werd ich nicht verstehen.

Viele, viele supertolle, riesige Häuser mit viel Land drumrum gabs auch zu sehen und dann ist da immer auch "pivatre Beach" - die konnen es gut haben!

Was mich an den Stränden nicht so faszinierte ist, dass sie absolut muschellos sind. (FÜr mich ist das Muschelsuchen immer ein Highlight, auch wenn ich nicht mehr über ein Muschelkabinett verfüge)

Na, wir haben - wie immer - das Beste draus gemacht

Nachdem ich am erstliebsten Ehemann vorbei ne angefangene Türe Onionchips mit Sourcreme vorbei geschmugelt habe :99: (ich sollte sie entsorgen!), konnte ich damit am ersten Strand ein paar Möwen erfreuen und gleichzeitig den Mann verärgern :cheesy:..........(er hats überlebt!)

Die Viecher haben alles restlos verputzt (und das Meerwasser ist ja wohl auch salzig, nicht? Außerdem sinds ja wohl eher auch fliegende Ratten?

Nundenn, am nächsten Strand (oder am übernächsten?) gabs dann Surfer, wie Sand am Meer, bis 60 habe ich versucht zu zählen, dann hat uns ein Typ unterbrochen, der lautstark zu erzählen wusste, dass da draußen im Meer grad sein Jetski am Absaufen sei. Er habe es einem Kumpel geliehen, der hätte er gestern in der Kneipe xxx (Namen hab ich nicht so recht verstanden) kennengelernt, der sei aus Brooklyn (ach?!) und der habe behauptet, sich gut mit Jetski auszukennen, nun säufts draußen ab, das gute Stück...

Ein Blick durchs Ferrnglas bestätigte seine Rede: Tatsächlich ragte ein gelbes Stück irgendwas aus dem Wasser und daneben schwamm wer im Wasser.

Inzwischen kamen andere Leute, man müsse doch 911 anrufen?! Neee, lachte der Typ, wenn sein Jetski hin ist, muss er sich auch nicht um den blöden Kerl kümmern (na, muss gestern wohl ein wenig mehr Alkohol gewesen sein, bis das der Deal des Verleihens zustande kam?!!!)

Nun, der Typ da draußen im Wasser ruderte ganz schön, die Wellen waren auch nicht von schlechten Eltern.....

Nebenan war ein Leuchtturm und die Leute, die dort Dienst taten, wurden aufmerksam und holten die Costguard. So konnten wir - wenigstens durchs Fernglas – noch eine Rettungsaktion miterleben. Hat ne ganze Weile gedauert, bis man den Menschen an Bord und das Teil im Schlepptau hatte.

Nun sind wir in NEWPORT Rhode Island – ein nettes, sauberes Städtchen und in der Bucht liegen Unmengen von großen und ganz großen Seglern. Es gibt einen Shuttleservice von und zu den Booten....unglaublich!

Gegessen haben wir lecker in einer Brauerei.....und nun pflegen wir „fat belly“ :D

Usabima
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Mittwoch, 10. September 2008, 02:18

Wir sind noch in Rhode Island – das ist der allerkleinste Bundesstaat, 1,0irgendwas an Millionen Einwohnern, aber viele, viel schönes Wasser, tolle Strände, ein Boot ist „a must“ und mein heutiger Stöber-Besuch bei Barnes and Noble hat ergeben, daß z.B. „mein“ Boot so an die 6 Millionen (!) USD kosten würde. (vielleicht im nächsten Leben???)

Eh man sich versieht, ist man ja auch schon wieder in einem anderen Bundesstaat, entweder in Connecticut oder in Massachusetts. Dort ist auch – in New Bedford – die Walfang-Hauptstadt der Welt gewesen. Es gibt ein bestimmt sehr interessantes Museum zum Walfang dazu, leider sind die Öffnungszeiten immer ziemlich blöd: vor zehn Uhr eigentlich nie und nach 17 Uhr auch nicht mehr. SO haben wir schon manchmal vor einer verschlossenen Tür gestanden und wegen mangelnder Lust zum Warten sind wir dann „ungebildet“ weiter gefahren.....

Nachdem wir schon ein wenig traurig waren, dass es in dieser Gegend (also in den Neuenglandstaaten) so wenige Buffetrestaurants gibt, ist heute gradewegs zur rechten Zeit ein „old country Buffet“ (eben in Dartsmouth) aufgetaucht. Wenn wir auch überlegten, ein Steak dazu zu ordern, hatte die Lady an der Kasse, schon zweimal das Buffet eingebucht und wollte 16,57 USD von uns haben (incl. Der Getränke!) Den Seniorenrabatt hat sie gleich angerechnet – was ein Vorteil, wenn man so alt aussieht, wie man kaum werden kann, ne?!

Ebenso wenige Taco Bells gibt’s in den Neuenglandstaaten.

Wegen des heute trüben Wetters haben wir auch mal Halt an einem Laden gemacht, den wir schon öfter gesehen, aber nie für voll genommen haben „Tuesday morning“ heisst er und bietet allerhand Haushaltswaren, Kram, Schnickschnack und dabei auch brauchbare Dinge zu super-günstigen Preisen an.

Triebverzicht war angesagt ob eines Messersets den wir schon in Küchenläden für mehr als 200 USD gesehen haben, der dort nur 59 USD kostete. (ja, 23 kg sind doch deutlich weniger als 32 kg, da beisst keine Maus nen Faden ab!)

Windräder haben wir hier heute das erste gesehen, einsam und allein stand es zwischen Newport und Dartsmouth in der Gegend.

Aufgefallen ist uns auch, dass die Graveyards oder Cemeteries hier Memory-Fields oder -Garden heissen. Wobei wir uns zuerst wunderten, dann aber eher amüsiert haben, weil ein dicker, dicker Mann auf einem sehr großem Mäher über ein solchen Memory-Field fuhr und den Rasen zwischen den weit verstreuten Steinen mähte – Aunt Mary übern Kopf, Uncle Ben über die Füße, zwischen den Smith und den Garfields hindurch und immer so weiter – ne merkwürdige Vorstellung, ne?!

Wir wohnen hier in der Admiral Kalbfus Straße und mussten uns erst mal schlau machen, wer das überhaupt war? klick hier - da kann man es nachlesen.

Bei Barnes und Noble hab ich heute in Photoshop Zeitungen gestöbert, derer gibt es mehrere Sorten für die Nutzer der unterschiedlichen Photoshop Produkte – hab ich bei uns noch nicht gesehen, schade, wäre sicher interessant. Unter dem Link gibt es mehr Infos.

Ein Foto zeigt den übrig gebliebenen Teil eines abgebrannten Casinos in der Naragansett-Gegend.....

Soviel für heute.....

Gruss Usabima - der Wetterbericht ist nicht so gut, soll kälter werden und nass bleiben....
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Mittwoch, 10. September 2008, 09:47

Hallo, Carsten,

ne, verkühlen is nich, hab ja ne groooße Wärmflasche dabei :nicken:

ansonsten noch n paar Fotos

Gruss
Usabima
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Mittwoch, 10. September 2008, 09:59

Habt ihr euch in Newport eigentlich welche von den "Guilded Mansions" angesehen?

The Breakers fand ich umwerfend! :nicken:
Howdy
Claudi



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Mittwoch, 10. September 2008, 10:05

Liebe Claudia,

due meinst ne guided Mansion-Tour, wo man die "Schlösser" der Reichen hier in der Gegend (und es hat ja ganz viele davon!) beguckt?
Da wollt uns gestern beim Frühstück einer zwei Eintrittskarten vermachen,w eil er nicht mehr schafft, hinzukommen - aber das war nicht so unter Interesse, wir haben - auch wennd as irgendwo ja doch auch anderes ist - zweimal schon ne Mississippi-Tour gemacht und auch in den Carolinas die Herrenhäuser "serienweise" beäugt, da sollte hier mehr OUTDOOR angesagt sein, gestern wollten wir ansich auf dem Wasser unterwegs sein - wobei es ja Wasser genug hatte, nur mehr von oben :D

Gruss
Usabima
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Mittwoch, 10. September 2008, 10:11

Eigentlich schade Sabine, die Häuser sind echt toll. Wir haben damals (wenn ich mich richtig erinnere) 3 angesehen, The Breakers, Marble House und Rosecliff. Die haben schon was!

Aber daß ihr eure letzten Urlaubstage lieber in der Natur verbringen wollt, das verstehe ich natürlich auch! :nicken:
Howdy
Claudi



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Mittwoch, 10. September 2008, 10:35

ja. liebe Claudia,

es ist immer "Mut zur Lücke" angesagt, dauernd gibts was,w as wir noch gern sehen, machen, erleben wollten, aber son Tag hat auch hier immer nur 24 Stunden (wobei cih jam anchmal schon die Nacht dazu nehme), ich finde das total schade, aber bei wem kann ich ne Verlängerung beantragen??? :zwinker:

Usabima
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Mittwoch, 10. September 2008, 13:13

Ich würde dir sofort eine Verlängerung genehmigen, ich befürchte aber, daß du dann auch 'ne Finanzspritze beantragst und dafür bin ich leider nicht zuständig. :totlach:


Ne, im Ernst, Mut zur Lücke muß sein und hat ja auch was Gutes: man muß dann mal wieder hinreisen, weil man ja die Lücken irgendwann schließen muß. :nicken: :nicken: :nicken:
Howdy
Claudi



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Mittwoch, 10. September 2008, 13:58

ach, Claudia, das mit der Finanzspritze wär nicht so wichtig, denn Geld haben wir sowieso keins :zwinker:, da macht das eh nix aus :99:

ja, klar, kommen wir wieder her, nur wann?????

Gruss
Usabima
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