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Samstag, 13. November 2010, 22:39

grad hab ich das Buch "lieber ein nasser hund als ein trockener jude" gelesen hier gibts mehr Infos....

Usabima
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Montag, 22. November 2010, 00:22

Literaturtipps

Habe hier im Forum mal recherchiert und war sehr überrascht, einen Namen hier nicht zu finden, meinen Lieblingsschriftsteller JAMES A. MICHENER!

Sicher ist er einigen hier bekannt, eine Größe der amerikanischen Literatur (Pulitzer Preisträger), er hat viele, sehr viele Bücher geschrieben, in Europa und Deutschland wurde er bekannt durch sein Werk "Die Kinder von Torremolinos"!

Viele seiner Bücher wurden auch verfilmt! Sein Buch "Die Südsee" wurde zum Broadwayerfolg unter dem Titel "South Pacific". Viele Weltstars spielten in seinen Filmen u.A. Marlon Brando, Grace Kelly, James Garner, Charlton Heston, Julie Andrews, Max von Sydow, Richard Chamberlain, Lynn Redgrave, Timothy Dalton u.v.m.

Warum ich Michener hier vorstelle? Er schreibt über bestimmte Gebiete, nicht nur Amerika, so detailliert und super recherchiert, wie kaum ein anderer Schriftsteller. Er beginnt bei den Dinos, geht über Adam und Eva und landet in der Neuzeit. Da ich, so wie Ihr hier, Amerikadoof bin, kaufte ich meinen ersten Michener so vor ca. 30 Jahren "Die Bucht". War sehr fasziniert und kaufte meeeehrrrrr! Inzwischen habe ich (fast) alle Werke von ihm, die ich nicht habe sind die, die er zusammen mit seiner letzten Frau über japanische Kupferstiche geschrieben hat und "Mexiko"
Wenn jemand von Euch ein Buch von ihm lesen will, bitte Zeit nehmen, viele Bücher haben 1.000 Seiten und mehr!

Eine Liste seiner Werke: (aus Wiki)

Die Südsee - Erzählungen (engl: Tales of the South Pacific) (1946)
Rückkehr ins Paradies - Erzählungen (engl: Return to Paradise) (1947)
Frühlingsfeuer (engl: The Fires of Spring) (1949)
Die Brücken von Toko-Ri (engl: Bridges at Toko-Ri) (1953)
Sayonara (1954) 1957 von Joshua Logan unter dem Titel Sayonara mit Marlon Brando verfilmt
Die Brücke von Andau (engl: The Bridge at Andau) (1957)
Verdammt im Paradies - Erzählungen (engl: Rescals in Paradise) (1957)
Hawaii (1959)
Karawanen der Nacht (engl: Caravans) (1963)
Die Quelle (engl: The source) (1965)
Iberia (1968)
Die Kinder von Torremolinos (engl: The Drifters) (1971)
Kent State (1971)
Die Colorado Saga (engl: Centennial) (1974)
Die Bucht (engl: Chesapeake) (1978)
Verheißene Erde (engl: The Covenant) (1980)
Sternenjäger (engl: Space) (1982)
Mazurka (engl: Poland) (1983)
Texas (1985)
Patrioten (engl: Legacy') (1987)
Alaska (1988)
Klondike (engl: Journey) (1989)
Karibik (1989)
Havanna gemeinsam mit John Kings (engl: Six Days in Havanna) (1989)
Der Adler und der Rabe (1990)
Dresden, Pennsylvania (engl: The Novel) (1991)
Mexiko (1992)
Endstation Florida (engl: Recessional) (1994)
1992 erschien Die Welt ist mein Zuhause, ein autobiographisches Werk.

Viel Spaß beim lesen!
Falls gewünscht, kann ich noch einige empfehlenswerte Bücher nachlegen.
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
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Montag, 22. November 2010, 18:56

Hallo Otto, ich finde, er schreibt, obwohl in Romanform, extrem informativ
und umfassend. Man kann sich viele beschriebene Gegenden direkt vorstellen.
Diejenigen, die noch nichts von ihm gelesen haben, kann ich zum Einstieg "Hawaii",
"Die Bucht" und "Texas" empfehlen! Allerdings sind´s dicke Dinger! :D
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Mittwoch, 24. November 2010, 19:34

Schön, dass es hier noch mehr Michener-Kenner gibt.

"Chesapeake" war mein Einsteiger, "Alaska" und "Centennial" haben mich begeistert :cheesy: - aber "The Drifters" fand ich eher zum abgewöhnen (sehr laaangatmig).

Er beginnt zwar sehr gern beim Urschleim und der Continental Drift, aber wenn es dann mal zum Leben an sich kommt, dann ist er genial. Dann kam man kaum Fiktion und Historie unterscheiden; mir jedenfalls fiel es immer schwer.

Und sein English ist wirklich gut und verständlich zu lesen; man muss nur recht selten was nachschlagen. Eher mal auf eine Karte gucken, um sich für zukünftigen Reisen inspirieren zu lassen.


"Centennial" ist ja auch verfilmt worden. Schaut mal bei Wikipedia die Besetzungsliste an, das glaubt man kaum :o9: ... u.a. Richard Chamberlain und Timothy Dalton uuuuund George Clooney. Das würde ich ja gern mal sehen :nicken:
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Mittwoch, 24. November 2010, 23:48

@Minnesota, ich stimme Dir bei Deiner Einschätzung zu "Drifters" (Die Kinder von
Torremolinos) voll zu, warum das Buch in Europa so ein Erfolg war, keine Ahnung!
"Die Brücke von Andau","Patrioten" und einige andere Bücher, immer die nur so 200-
bis 400 Seiten stark sind, haben bei mir den Eindruck hinterlassen, schnell Taschengeld
verdienen. Sie sind gut, sogar sehr gut, aber die "Wälzer" sind die Besten!!!
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
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Donnerstag, 25. November 2010, 16:13

Zitat

Original von Kalle_WY
habe gerade das Buch
Schüsse aus der Steinzeit von Tony Hillermann zum Lesen bekommen
klick

kennt jemand diese Reihe?


Hillerman steht bei mir ganz oben auf meiner "next-to-read-list"!
Mein "Lieblings-Native-Writer" derzeit ist Scherman Alexie. Er beschreibt wunderbar komisch und einfühlsam das Leben in der Reservation. "Smoke Signals" konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen.


Gruß

Nick

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Dienstag, 30. November 2010, 21:49

ich habe in letzten Zeit ein paar "Hillermänner" gelesen, weil ich auch viel drüber gehört habe. Ich persönlich fand nicht einen davon, so richtig - richtig gut. Sie sind soweit okayyy (wie Jauch letztens so schön betont hat), aber letztlich hat mich keiner wirklich vom Hocker gehauen.

Ich fand die Handlungen (und Auflösungen) meistens dann doch vorhersehbar; die Joe-Leaphorn, Bernie-und-(wie hieß er gleich noch mal? :kopfkratz: Jim Chee!)-Stränge dann auch eher oberflächlich.

Okay, natürlich ist die Lage bzw. die Gegend natürlich noch ein Pluspunkt, weil dann doch immer mal wieder Gegenden vorkommen, wo man vll. selber schon mal rumgestrolcht ist-

Am ehesten kann ich noch den "Shape Shifter" empfehlen, der hat noch ein wenig mehr Tiefgang als die anderen Bücher.

Aber als Thriller hat mich jeder Follet oder jeder Forsysth mehr gefesselt.


P.S. und ein echter Native ist der Hillerman übrigens nicht; auch wenn er wirklcih viel zu wissen scheint.
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Mittwoch, 1. Dezember 2010, 11:19

Zitat

Original von VoF Fan
Ansonsten mag ich Andreas Franz und alles an Krimis bevorzugt mit so richtig schön gestörten Serienkillern


Den lieben Andreas mochte ich anfangs auch, bis er sich in Klischees über Frankfurt ergötzt hat, die man sooo kaum findet...

ich liebe Tess Gerritsen und Mo Hayder - sehr sehr gestört :kopfkratz:

Gruß
Günter
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Freitag, 3. Dezember 2010, 22:16

Anlässlich unserer bevorstehenden Floridareise inkl. Kreuzfahrt werde ich ´mal wieder Carl Hiaasen lesen.
Diesmal kommt u.a. mit ins Gepäck - Skinny Dip - verbunden mit der Hoffnung, dass ich von einem derartigen "Unfall" verschont bleibe. :gott:
Auch wenn Hiaasen zeitweise ziemlich abgedreht schreibt, mag ich seinen schwarzen Humor.

Gruß aus dem Rheinland
nic

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Dienstag, 14. Dezember 2010, 12:44

RE: Literaturtipps

Zitat

Original von Goldfield
Habe hier im Forum mal recherchiert und war sehr überrascht, einen Namen hier nicht zu finden, meinen Lieblingsschriftsteller JAMES A. MICHENER!

Vor unserer ersten USA-Reise fragten wir einen "Kenner" nach seinem Tipp: "Lies Texas von Michener, da steht alles über Amerika drin!"
Außerdem habe ich noch Endstation Florida von ihm gelesen. Das fand ich nun sehr schmalzig, obwohl ich Seniorenstädte in den USA interessant finde. :D

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Dienstag, 14. Dezember 2010, 14:47

RE: Literaturtipps

Zitat

Original von MissElly

Vor unserer ersten USA-Reise fragten wir einen "Kenner" nach seinem Tipp: "Lies Texas von Michener, da steht alles über Amerika drin!"
Außerdem habe ich noch Endstation Florida von ihm gelesen. Das fand ich nun sehr schmalzig, obwohl ich Seniorenstädte in den USA interessant finde. :D


und Michener hat ja noch zu anderen Regionen wirklich gute Bücher geschrieben, sehr zu empfehlen (ist auch ImHO keins so "schmalzig" wie das Floridabuch)

usbima
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Donnerstag, 16. Dezember 2010, 12:51

Heute möchte ich Euch einen Dt. Schriftsteller vorstellen, der sicher einigen Stammtischlern bekannt ist. A. E. Johann (Wollschläger), 1901-1996, Weltreisender und Schriftsteller. Johann hat eine Unmenge an Büchern, Aufsätzen und Artikeln geschrieben! Eine Vielzahl seiner Bücher beschäftigt sich mit den USA und Kanada, unbedingt empfehlen kann ich die Trilogie "Aus der Frühe Kanadas", wie sich die drei Bände ("Ans dunkle Ufer", "Wälder jenseits der Wälder" und "Hinter den Bergen das Meer") nennen. In dem Epos geht es um die Erschließung Kanadas, toll, authentisch und super recherchiert geschrieben.

Aber auch viele andere Bücher sind sehr, sehr lesenswert, im Weltbildverlag bekommt man eine ganze Menge von ihm. Wer ihn noch nicht kennt, Buch kaufen und es verschlingen (lesen geht auch)! Viel Spaß dabei!

Über A. E. Johann
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Doris H.M.

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Donnerstag, 16. Dezember 2010, 16:07

Danke für den Tipp,

habe es lange nicht mehr gelesen: A. E. Johann: "Westwärts nach Oregon".
Hat H.M. bereits 1981 erstanden und das habe ich beim 1. Lesen wirklich verschlungen! :nicken:

Liebe Grüße

Doris

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Donnerstag, 16. Dezember 2010, 16:22

Wer sich für die Wiederansiedlung der Yellowstonewölfe interessiert kann ich das Buch von Elli Radinger "Die Wölfe von Yellowstone" empfehlen.
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Donnerstag, 16. Dezember 2010, 17:27

für Amerikafans kann ich den Jürnjakob Swehn empfehlen
klick

Usabima
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Freitag, 17. Dezember 2010, 16:14

David Foster Wallace hat ein urkomisches Buch über (amerikanische) Kreuzfahrer geschrieben (Schrecklich amüsant, aber in Zukunft ohne mich)
...falls noch jemand ein Geschnek sucht....

Usabima
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Dienstag, 10. Mai 2011, 22:12

ein neues Amerika-Buch gibts von Wolfgang Büscher: Hartland - Rowohlt, 19,95:
er ist von Dakota nach Mexiko zu Fuß gelaufen und hat seine Reiseerlebnisse und Eindrücke zu Papier gebracht

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