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21

Dienstag, 10. November 2009, 14:19

Da ich nicht weit von der ehemaligen unmenschlichen Grenze mein Zuhause habe sind uns die neuen Mitbürger täglich über den Weg gelaufen. Ich habe mich für die Menschen gefreut. :nicken:
Jeder von uns kann sich jetzt ungezwungen die andere Seite des Vorhanges ansehen und alles das tun was einem anderen nicht schadet. :cheesy:
Rückgängig möchte ich es nicht wieder machen. Ich finde es ist schön gewachsen.

Wolf

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22

Mittwoch, 11. November 2009, 07:42

Zitat

Original von cleetz
Es geht um den Geburtsort, das viele Leute später nach Berlin gekommen sind weil hier die Versorgungslage besser war ist ne andere Kiste :zwinker:

Stimmt - wir sind aber abends immer wieder nach Hause gefahren. :D

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23

Mittwoch, 11. November 2009, 14:25

Gibt es doch tatsächlich Menschen die den Mauerfall nicht positiv sehen. :cheesy: Ich weiß gar nicht was daran negativ sein sollte und ich bin "Wessi" in Reinkultur. Ich war damals in Kempten / Allgäu beim Studieren (also tagsüber, am Abend in der Kneipe) und habe das ganze nur am Rande mitbekommen. Der Osten ist vom Allgäu aus auch unwahrscheinlich weit weg. :99:

Das es tatsächlich Unterschiede zwischen Ost und West geben soll, halte ich für ein Gerücht. Genau wie im Westen gibt es auch im Osten solche und solche. Berlin kannte ich nur von der obligatorischen Klassenfahrt und da war der Gang nach Ostberlin schon abenteuerlich. Zwangsumtausch, Warten an der Grenze, Angst beim Zurückkehren wegen DDR-Mark in der Tasche usw. Das gehörte plötzlich der Vergangenheit an. Allerdings bin ich erst 1997 das erste Mal auf "DDR"-Boden gekommen. :o9:

Heute habe ich geschäftlich auf beiden Seiten zu tun und kann tatsächlich keine Unterschiede mehr feststellen. Klar wird jetzt nach 20 Jahren die DDR verklärt. Man sieht nur das Positive, das es selbstverständlich auch gegeben hat. Das Negative wird ausgeblendet, so ist der Mensch.

Um es mit den Worten von Wowereit zu sagen: "Und das ist gut so".

Da fällt mir noch etwas ein. Wer ständig auf den Unterschieden zwischen Ost und West rumreitet, der kann sich auch einmal Gedanken über die Unterschiede zwischen Nord und Süd machen. Selbst in Bayern gibt es riesige Unterschiede zwischen Oberbayern, Allgäuern und Franken. Bei uns im Allgäu gibt es Unterschiede zwischen Unterländern, Ober- und Ostallgäuern. Selbst im Ostallgäu gibt es Unterschiede zwischen Füssenern, Marktoberdorfern und Kaufbeurer usw. Wer sucht wird immer finden.

so long
alljogi


Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alljogi« (11. November 2009, 14:30)


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Ingrid

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24

Mittwoch, 11. November 2009, 15:15

Zitat

Original von alljogi

Selbst in Bayern gibt es riesige Unterschiede zwischen Oberbayern, Allgäuern und Franken.


Das KANN ich mir nicht vorstellen :99:. Vielleicht kann Wolfgang das ja etwas näher erläutern :zwinker: :peace1: :bier:.


LG Ingrid
Humor ist der Knopf der verhindert, dass mir der Kragen platzt.

Wolfgang

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25

Mittwoch, 11. November 2009, 18:01

Der Jogi hat zwar völlig Recht mit den Unterschieden, und die sind je nach Volksstamm oft gewaltig,
aber erläutern kann ich´s auch nicht.
Wie sollte ich auch, bin gebürtiger (und stolzer) Hamburger Jung... :zungeraus:

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26

Mittwoch, 11. November 2009, 18:09

Zitat

Original von Wolfgang
Der Jogi hat zwar völlig Recht mit den Unterschieden, und die sind je nach Volksstamm oft gewaltig,
aber erläutern kann ich´s auch nicht.
Wie sollte ich auch, bin gebürtiger (und stolzer) Hamburger Jung... :zungeraus:


Gleich in der Nachbarschaft wohnt auch eine Hamburger Dirn (schlagt mich wenn der Ausdruck falsch ist). Ich kann nur sagen, nichts trennt uns mehr als unsere gemeinsame Sprache. Aber ansonsten :daumen:

so long
alljogi


Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Wolfgang

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27

Mittwoch, 11. November 2009, 18:28

Eigentlich Deern, aber sonst war´s ok! :nicken:
Und ich fühl mich ja auch seit 40 Jahren verdammt wohl bei Euch Muhakln... :bier:


Aber das Thema ist der Mauerfall, und da sollte ich meine Meinung vielleicht doch mal begründen, die ich mit 21 % aller Deutschen teile:

Ich hab die Öffnung begrüßt, gar keine Frage, hab damals vor dem Fernseher die Nacht durch mitgefeiert...

Es sind die späteren Begleitumstände, die mich kritischer gestimmt haben,
der erzwungene Euro, die leeren Renten- und Sozialkassen usw.

Und die Erfahrung der allerersten Begegnungen hat mir gezeigt,
dass es zweifellos NICHT die besseren Vertreter ihres Volkes gewesen sind,
die Hals über Kopf sofort rübergemacht haben und in möglichst kurzer Zeit möglichst viel haben wollten.

Mein Respekt gilt all Denen, die zumindest versucht haben drüben zu bleiben und sich am Aufbau dort zu beteiligen.

Wir sollten aber hier möglichst die Diskussion nicht vertiefen,
schliesslich feiern wir die 20 Jahre...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (11. November 2009, 18:33)


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Buff

Biker

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Mittwoch, 11. November 2009, 22:08

Ich habe damals die Bilder im Fernsehen verfolgt, als die ersten Menschen von Ost nach West gekommen sind und freundlich empfangen wurden.

Das ist schon ein geschichtliches Highlight. Habe da auch einige Tränchen verdrückt, als Ossis und Wessis sich in den Armen lagen.

Als die Wessis dann aber angefingen, den Ossis Bananen zu überreichen, fand ich das peinlich und überheblich. :nonono:

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29

Donnerstag, 12. November 2009, 16:45

Ich war damals ungefähr neun Jahre alt und habs echt nicht verstanden wieso meine Eltern (=Österreicher) wie aufgescheuchte Hendln durch die Bude gelaufen sind mit "Die Mauer ist gefallen." Den restlichen Abend waren sie dann von den Fernsehnachrichten nicht wegzubekommen.

In meinem kindlichen Unwissen hab ich natürlich erst mal an eine Haus- oder Gartenmauer gedacht... Jahre später habe ich dann erst verstanden worum es da eigentlich ging.

lg,
Karin

Doris H.M.

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Donnerstag, 12. November 2009, 21:50

Mein Vater stammt aus der "ehemaligen" DDR und ich habe als Kind schon Oma, Tante Emma und sämtliche Anverwandte besucht. Sie wohnten in einem Dorf nahe Quedlinburg. Ich erinnere mich noch sehr genau an das Plumsklo übern Hof,(am Nagel hingen Stücke vom "Neuen Deutschland"), Wasser holen mit schweren Eimern aus dem Brunnen beim Nachbarn und den Nachttopf unter Omas Bett! :o9: Und an die Lauge in den Gossen, wenn Wäsche gewaschen wurde und den ekligen Geruch nach Braunkohle. Und die dankbaren Gesichter, wenn wir Nyltestkittel, Perlonstrümpfe, echten Bohnenkaffee und Cognac mitbrachten.

Später gabs den kleinen Grenzverkehr, da hatten wir schon ein Auto und sind noch öfter rübergefahren. Die Einreise war ja schon oft nicht einfach, aber die Ausreise! Wie oft haben wir Blut und Wasser geschwitzt, weil Oma uns eine Wurst eingepackt hatte oder ein Alpenveilchen. Strafe oder "Zoll" mußten wir fast immer zahlen, irgendwas haben sie immer gefunden. Oft wurde das ganze Auto auseinander gebaut, die Rücksitze mußten raus, sogar Leibesvisitation hatten wir. Am schlimmsten empfand ich die mit Maschinenpistolen bewaffneten Soldaten, die in Marienborn am Kontrollpunkt auf uns warteten.

Sollte noch jemand meinen, in der "DDR" wars doch eigentlich ganz schön, für den habe ich keinerlei Verständnis!

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31

Freitag, 13. November 2009, 07:31

Zitat

Original von Doris H.M.
Ich erinnere mich noch sehr genau an das Plumsklo übern Hof,(am Nagel hingen Stücke vom "Neuen Deutschland"), Wasser holen mit schweren Eimern aus dem Brunnen beim Nachbarn und den Nachttopf unter Omas Bett! :o9: Und an die Lauge in den Gossen, wenn Wäsche gewaschen wurde und den ekligen Geruch nach Braunkohle. Und die dankbaren Gesichter, wenn wir Nyltestkittel, Perlonstrümpfe, echten Bohnenkaffee und Cognac mitbrachten.
Sollte noch jemand meinen, in der "DDR" wars doch eigentlich ganz schön, für den habe ich keinerlei Verständnis!


Schöne Schilderung.

Aber...., nur meine Gedanken dazu:
Solche einfachen Verhältnisse gibt es hier in den alten Bundesländern heute auch noch. :nicken:
Ein ehem. DDR-Bürger, jetzt ein netter Arbeitskollege von mir, erzählte, die Verwandten aus dem Westen kamen zu Besuch und brachten Säckeweise ihre abgetragenen Klamotten mit. :o9:
Peinlich war es für uns“.
Natürlich war dieser Unrechtsstaat keine Demokratie. Die Menschen haben sich eingerichtet. Und warum sollte es für die Menschen nicht auch schön gewesen sein in ihrem Staat.
Die Städte waren es sicher nicht. Aber in der Gemeinschaft, in der Geborgenheit war es doch sehr oft so.
Die Optik wurde in den Städten verbessert. Aber zu welchem Preis? Stimmt ja, es ist noch gar nicht bezahlt. Müssen dann wohl die nächsten Generationen ran.
Aber……, es ist gut so wie es ist. :peace1:

Wolf

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Kalle

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Freitag, 13. November 2009, 09:42

Der Mauerfall, ach ja ich bin ja ein sensibles Kerlchen und habe bestimmt auch die ein oder
andere Träne zerdrückt, meine Erinnerungen an die ehemalige DDR ist sehr zwiespältig.

Ich musste leider 2x mit dem PKW über die Transitstrecke und das war für mich der reine Horror,
bei der Passkontrolle gab es ein Förderband so ca 10 Meter lang auf den ich den Reisepass legen musste und am Ende das Pförtnerhäuschen, der Pförtner versuchte mit Kopfnicken mich aufzufordern zu ihn zu fahren,
auf Kopfnicken habe ich noch NIE reagiert, also blieb ich stur stehen und guckte natürlich immer in Richtung Pförtner, Nach ca.10 Minuten gab er es auf und ich bekam mündlich die Aufforderung mit meinem PKW nach vorne zu fahren, auf seine überaus freundliches Bellen wieso ich nicht zu ihn gekommen bin, antwortete ich, wieso bin ich doch, noch wütender Pförtner, ich habe sie mehrmals mit Kopfnicken aufgefordert zu mir zu kommen, meine noch freundlichere Antwort, auf Kopfnicken reagiert niemand in Westdeutschland, grinste ihn an und ich bekam unversehrt und stumm meinen Reisepass zurück.
Irgendwo im Niemandsland wurde ich bei einer sogenannten Verkehrskontrolle
geblitzt, rausgewunken und nach ca 1 Stunde und ich meine mich vage zu erinnern 50DM ärmer konnte ich weiter fahren.
4 Wochen später
Selbe Strecke, aber diesesmal mit einem Kollegen im Wagen, selber Ort, selbe Stelle rausgewunken, sie waren zu schnell, wieder meine ich es wären 50DM gewesen, auf meinen Einwand hin, ob ich mal sehen könne, wie schnell ich gefahren bin, kam ein breites Sächsisches von ä Schdobbelhobbser gommse mi nich so als ich noch einmal versuchte ihn davon zu überzeugen, dass ich niemals zu schnell gefahren bin, kam die rechte Hand von meinem Beifahrer „Kalle, halt jetzt die Klappe“
45 Minuten später derselbe Schdobbeldobbser und sagte mir isch kriesche noch 20DM
es waren nur 30 die sie mir gegeben haben,Ich wusste da ich mir 20DM von meinem Kollegen
ausleihen musste, dass es 50DM waren; ich wollte gerade anfangen, da kam wieder eine Hand und ein „Kalle halt die Klappe zahle und sei freundlich“, nach weiteren l 45 Minuten
kam er wieder und sagte wir können fahren, auf meine Frage ob ich noch eine Quittung über
die 70DM bekommen kann, hörte ich nur noch neben mir ein gezischtes
Kalle, ich bringe dich um.

Auf der Rückfahrt, dieser Kollege, der mich auf der Hinfahrt noch ermorden wollte, sagte mir ca.2KM
vor der Grenze, wo sind meine Papiere, bin ich Hellseher, ich bremste runter auf 30, die Grenze war schon in Sichtweise, fahr rechts ran, meine Papiere sind hinten im Kofferraum, rechts rangefahren, er raus und in ca 1 Minuten wieder rein, an der Grenze angekommen, aufgeregtes Winken und wir musste links rausfahren, dort standen 2 oder war es nee ganze Armee, so richtig weiß ich es auch nicht mehr,mit MP im Anschlag auf uns gerichtet und son Lammettabubi wollte im harschen, mir etwas zu harschen Ton wissen was wir da gemacht haben.
Meine Antwort,mein Kollege hatte seine Papier versteckt,bei versteckt,musste wohl bei denen
im Gehirn etwas eingepflanzt worden sein und,stocksteif Hand an der Pistole wollte er wissen,
was da versteckt wurde,von links hörte ich schon wieder ein zischen,Kalllleee und Dottore
versuchte zu erklären,dass er seinen Reisepass im Kofferraum vergessen habe,der Wagen wurde regelrecht ausgeplündert,und mein hamse schon im Auspuff geguckt ,führte dazu das man uns in einem Raum einsperrte,ich sagte zu meinem Kollegen laut und das man es eigentlich bis nach Moskau hören konnte,Bernd,jetzt sage nichts Falsches,die hören uns bestimmt ab.
Bernd war ein Chamäleon,er war genau so weiß wie die Wand.

Nach gefühlten 3 Stunden durften wir ohne ein Kommentar weiterfahren.
Die nächsten Reisen nur noch Fly ohne Drive.
Als die Mauer dann viel,vielen mir auch diese Typen ein und schade das man sich nicht mehr getroffen hat ;-)

7 Tage nach der Maueröffnung musste ich ,diesmal aber in ein freies Land nach Dresden und ich war wieder mit einem Kollegen unterwegs.
In Dresden angekommen,suchten wir ein Hotelzimmer,klar geht man erst mal ins beste Hotel rein,
Zimmer waren allerdings nicht mehr zu haben,aber eine Suite für 480DM die Nacht,auf meine Frage, ob mir dann der West oder Ostflüge gehöre, bekam ich keine Antwort tztz.
Also lange Rede kurzer Sinn,wir haben irgendwo noch 1 ein DZ Zimmer bekommen,
die Einzelzimmer waren aus und 180DM sollte es kosten.
Das Zimmer,war ausgestattet mit einem 1 Schrank,2Betten die nicht zusammen sondern hintereinander waren,was schlaftechnisch uns beiden recht war und eine Dusche..
Dusche?
Kommt da wirklich Wasser raus,fragte ich mich,ich weiß es bis heute nicht.
Morgens nach dem Frühstück,gab es die Rechnung
ich legte 200DM hin und ein heftiges Verneinen,bitte 360DM pro Person 180DM
jetzt war ich Straßenbesitzer in Dresden.
Also bezahlten wir und auf meine Bitte hin,mir die Kaufurkunde an meine Adresse zu schicken
wurde ignoriert.

Dresden gefiel mir so gut,dass ich paar Monate später ernsthaft in Erwägung gezogen habe,
rüberzumachen.
Aber einmal Pott,immer Pott ;-)
Wir bekamen natürlich auch Kollegen-innen aus den neuen Bundesländer,
da war eine,die ich im besten Hotel von Dortmund untergebracht hatte und andertags sich vehement beschwert hat, dass wenn sie zu ihren Zimmer will, 5 Stufen hochklettern musste.
Sie war nicht sehr lange bei uns-
Ein Kollege sollte hinter mir herfahren, natürlich fuhr ich als verantwortungsvoller Kollege nie über 140, und als wir am Ziel war, habe ich den jungen Kollegen gefragt, wo er den so schnell geduscht
habe, so ein nasses Hemd konnte man nur vom Duschen oder Baden bekommen.;-)
viel später sagte er mir das Er noch nie soviel Angst hatte.
Ich war dann mehrfach beruflich drüben im Ossiland, musste ja sehen, wie meine Straße so aussah
und mir viel nur auf, wie schnell in bestimmten Regionen gebaut wurde und wie man dort Gelder unnütz verplant hat.
Aber ich denke da haben sich viele Wessis gesundgestoßen.
Ich habe heute noch zu 2 Ossilinnen sehr guten Kontakt und schlechte Erfahrungen habe ich
nur 2x gehabt.
Ich denke die nächsten Generationen werden sicherlich wesentlich entspannter miteinander umgehen.

Kein Mensch kann was dafür wo er geboren wurde,es zählt eigentlich nur der Mensch,nicht das Land.
Bei[img] http://www.usa-stammtisch.de/bilder/nummer/31.gif[/img] Stammtischtreffen dabei

Zum Arbeiten zu alt,
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Freitag, 13. November 2009, 10:11

Zitat

Original von KalleKein Mensch kann was dafür wo er geboren wurde,es zählt eigentlich nur der Mensch,nicht das Land.


Haste schön gesagt, Kalle. :daumen:

Aber lustige Geschichten auch. :totlach:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OliH« (13. November 2009, 11:07)


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Freitag, 13. November 2009, 10:47

Zitat

Original von Doris H.M.
Sollte noch jemand meinen, in der "DDR" wars doch eigentlich ganz schön, für den habe ich keinerlei Verständnis!


Also ich bin in der DDR groß geworden und möchte die Kinder- und Jugendzeit nicht missen. Würde auch immer wieder sagen, dass diese meine Zeit dort recht schön war, trotz der Ein- und Beschränkungen.

Deine Erfahrungen beruhen auf den Ein- und Ausreisen, und da gebe ich Dir unumwunden Recht. Aber wegen Plumsklo und fehlender Kanalisation Rückschlüsse auf das Leben zu ziehen, halte ich schon für sehr fragwürdig.
Meist sind es leider die Westgeborenen, die derartige Urteile über das Leben in der DDR abgeben, obwohl sie es nur aus kurzen Besuchen oder noch schlimmer den Medien kannten. :peace1:

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35

Freitag, 13. November 2009, 12:20

Zitat

Original von Biker175

Zitat

Original von Doris H.M.
Sollte noch jemand meinen, in der "DDR" wars doch eigentlich ganz schön, für den habe ich keinerlei Verständnis!


Also ich bin in der DDR groß geworden und möchte die Kinder- und Jugendzeit nicht missen. Würde auch immer wieder sagen, dass diese meine Zeit dort recht schön war, trotz der Ein- und Beschränkungen.

Deine Erfahrungen beruhen auf den Ein- und Ausreisen, und da gebe ich Dir unumwunden Recht. Aber wegen Plumsklo und fehlender Kanalisation Rückschlüsse auf das Leben zu ziehen, halte ich schon für sehr fragwürdig.
Meist sind es leider die Westgeborenen, die derartige Urteile über das Leben in der DDR abgeben, obwohl sie es nur aus kurzen Besuchen oder noch schlimmer den Medien kannten. :peace1:


:daumen:, Bert, Du sprichst mir aus dem Herzen...


Yes
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andie

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Freitag, 13. November 2009, 13:43

Wer auch immer mein edit rausgenommen hat, Danke!

Was, liebe Doris, meinst Du eigentlich mit "Die DDR"?
Die Leute, die drin gewohnt haben?

Ich find Deine Argumentierung auch recht fragwürdig.
Und ich kann auch nicht erkennen, was Du damit zum Ausdruck bringen willst.

Viele Grüsse (diesmal besonders an Bert)...............andie :winke:
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