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  • »kieckbusch« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 21. April 2007, 20:20

Vermisst in Südwest!

Fotograf Kirchner im Südwesten vermisst!
Schaut bitte hier:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/2650/display/8669283

Gruß, Wolfgang
Fotoreisen in den Südwesten der USA.
www.usa-foto.de

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2

Samstag, 21. April 2007, 21:53

RE: Vermisst in Südwest!

Wenn ich sowas lese fällt mir immer Aron Ralston ein der in einem Slotcanyon in der Nähe vom Horseshoe Canyon tagelang von einem Stein eingeklemmt war bis er sich selber die Hand amputierte. Er erzählte auch niemand das er dort hingeht.
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3

Samstag, 21. April 2007, 22:17

Also man soll schon etwas vorsichtig sein, vor allem wenn man allein in der Wildnis von Amerika unterwegs ist. Das permanente Verschwinden von Menschen in der Wildnis ist nicht ungewöhnlich und es muss sich dabei keineswegs um Menschen handeln, die ein Verbrechen begehen. Sogar wo ich lebe, gibt es wilde Tiere, die einen Menschen ohne weiteres umbringen können, weil sie hunger haben.
Man soll die Gefahren nicht unterschätzen. Gerade Europäer sind manchmal furchtbar blauäugig und denken es gäbe keine wilden Tiere hier, wie in Europa.

Hallo Leute, ich bin der Pepe und helfe dem Karl-Heinz bei seinen geistreichen Beiträgen.

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  • »kieckbusch« ist der Autor dieses Themas

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4

Sonntag, 22. April 2007, 00:02

Zitat

Original von Karl-Heinz
Also man soll schon etwas vorsichtig sein,


Ja, Karl-Heinz, das muss ich mir merken!
Ich bin bisher auch oft allein auf Wandertor in Südwest gegangen.
Es ist bis jetzt alles gut gegangen - aber Sorgen macht mir das schon.
Gruß, Wolfgang
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5

Sonntag, 22. April 2007, 16:12

.. das ist auch ein Grund warum fast 50 % der Amis eine Waffe haben .. obwohl ja nicht alle in der Wildnis leben und auch nicht in der Wildnis wandern ... weil sie zu fett und unbeweglich sind .. aber das sind die Überreste aus dieser "Wild Wild West Moral" ..

es gibt Klapperschlangen dort .. ein Biß und ... tschüß .. dann stirbt man ... der Körper verwest fängt an zu stinken und schon kommen die Aasfresser die ständig hungrig sind .... und dann ist man weg ...
also Mord oder Kidnapping ist kaum vorstellbar ... es sei denn, jemand hat es auf die teure Fotoausrüstung abgesehen ... ???

Hatchcanyon

Lancisti

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6

Sonntag, 22. April 2007, 16:43

Zitat

Original von Cincinnati
es gibt Klapperschlangen dort .. ein Biß und ... tschüß .. dann stirbt man ...


Von den Klapperschlangen in der fraglichen Gegend stirbt kaum einer, es sei denn, er hätte schon von Haus aus eine schlechte gesundheitliche Konstitution. Kleinkinder und alte Menschen sind stärker bedroht.

Viel wahrscheinlicher als Probleme mit Tieren oder Kriminalgeschichten sind schlichte Unfälle. Es braucht nur einer stolpern und abrutschen. Wenn einer ein Cliff runterfällt, wird man Schwierigkeiten haben, ihn zu finden. Wenn jemand aus irgendeinem Grund nicht weiter kann - sagen wir mal Beinbruch oder Herzprobleme - und verkriecht sich zum Schutz vor der Sonneneinstrahlung unter Felsen, dann wirds auch schwierig. IMHO gibts tausende von Gründen, warum ein Mensch verschollen gehen kann.

Tragisch ist solch eine Geschichte natürlich immer!

Gruss

Rolf
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7

Montag, 23. April 2007, 13:03

Hier ein Bericht aus seiner Heimatzeitung....

Was mag ein Fotograf rund um Tuba City suchen können?

Ansonsten: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um, hat Mozart mal gesagt. Oder irgendein Anderer.....

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8

Montag, 23. April 2007, 13:22

Das ganze ist tragisch, aber ich sehe das genauso: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

Wer alleine loszieht und niemanden Bescheid sagt wo er sich aufhält, muß damit rechnen nicht gefunden zu werden. Er war doch sicher auch nicht zum ersten mal dort.

Ich war mal in Tuba City. Scheinbar wars nicht so spektakulär, sonst könnte ich mich erinnern... top12 Ich glaube, da war viel mit Kunstgewerbe top24
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9

Montag, 23. April 2007, 13:29

Die Suche ist eingestellt worden:

http://www.tucsoncitizen.com/daily/local/48835.php

Tuba City? Da fällt mir spontan der Coal Mine Caynon ein. Da gibt es bestimmt noch zig Naturschönheiten zu entdecken.

Hier noch etwas, wo sein Auto gefunden wurde:

Navajo Tribal Police Officers located Mr. Kirchner’s abandoned rental vehicle described as a pickup truck with a camper shell on April 12, 2007, approximately 18 miles west of the junction of Highways 89 and 160 in the area of the North Rim of the Little Colorado River Gorge. Investigators believe Mr. Kirchner has hiked this area before and is familiar with it.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ganimede« (23. April 2007, 13:35)


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Lancisti

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Montag, 23. April 2007, 14:54

Also wenn er am North Rim des Little Colorado Rivers war, dann war er in einer wenig besuchten Gegend. Da gibt es Stellen mit nahezu 1.000 Meter hohen Cliffs. Wenn er ca 18 Meilen westlich der Kreuzung US 89/US160 sein Auto abstellte, dann war er genau im Bereich der hohen Cliffs, konnte auch gut zu Fuss an den Ostrand des Marble Canyons gelangen.

Ich vermute mal, er wollte auf das nördliche Cliff an der Mündung des Little Colorado Rivers, weil ja seit einigen Jahren der althergebrachte, grandiose Aussichtspunkt Cape Solitude am Südrand der Mündung gesperrt ist. Nur wer sich auskennt, wird diese Gegend ansteuern.

Dort sind mal vor über 50 Jahren 2 Passagiermaschinen zusammengestossen und in Felswände geprallt. 128 Opfer waren zu beklagen. Zur Bergung der Opfer mussten erfahrene Bergsteiger eingesetzt werden, die z.T. aus der Schweiz eingeflogen wurden. Damals wusste man aber sehr genau, wo zu suchen war.

Gruss

Rolf
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Mittwoch, 25. April 2007, 22:49

Um den Mainzer Professor tut es mir aufrichtig leid. Er war wohl kein leichtsinniger Neuling, sondern ein sehr erfahrener Wanderer, der die Gegend kannte.
Aber nach so langer Zeit, besteht wohl kaum noch Hoffnung, dass er noch lebend gefunden wird.

Zitat

Dort sind mal vor über 50 Jahren 2 Passagiermaschinen zusammengestossen und in Felswände geprallt. 128 Opfer waren zu beklagen. Zur Bergung der Opfer mussten erfahrene Bergsteiger eingesetzt werden, die z.T. aus der Schweiz eingeflogen wurden. Damals wusste man aber sehr genau, wo zu suchen war.


Der letzte Tony Hillerman-Roman Der Skelett-Mann handelte von dieser Gegend beim Grand Canyon und der Flugzeugabsturz spielte eine zentrale Rolle.

Gruss
Kate

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Freitag, 8. Juni 2007, 01:57

Gibt es eigentlich irgendwelche neuen Nachrichten zu dem vermissten Fotografen?

Raigro
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13

Samstag, 9. Juni 2007, 18:29

Ich will nicht witzig klinken, wenn ich Euch allgemein zur Vorsicht anrate.
Gerade gestern wurde in den Nachrichten Daten von Kinderermordungen und Verschwinden von Personen berichtet, was für mich überraschende Zahlen waren und ich bin schon einiges gewohnt.
Ich würde unbedingt raten, gerade in abgelegenen Gegenden nicht allein zu erkunden. Zumindest kann der andere Hilfe holen oder rufen. Nicht jeder hat ein Taschenmesser bei sich, um sich damit zu befreien.

Übrigens gibt es auch in den USA genug naive Stadtmenschen, die sich in ihrer Unachtsamkeit in Gefahr begeben und so sieht man immer wieder in den News, wo Leute gerettet werden müssen, falls das möglich ist.

Hallo Leute, ich bin der Pepe und helfe dem Karl-Heinz bei seinen geistreichen Beiträgen.

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14

Sonntag, 10. Juni 2007, 00:04

also mind. einmal oder zweimal pro Monat haben wir im Postkasten einen Postkarte der Polizei von Personen die in den USA vermisst werden ..
also so selten ist es nun nicht, daß Personen abhanden kommen ...