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Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:05

Einmal um die halbe Welt – und wieder zurück

Hula die Waldfee.

Es wird niemanden groß überraschen, dass nicht alles Südsee ist, was in der türkisblau-glitzernden Südsee glänzt. Der geneigte Romantiker wird auf den Hawaii-Inseln nicht von halbnackten Hula-tanzenden Schönheiten in Bastrock, Kokosnuss-Bikini und Blume im Haar mit einem Kranz aus frischen Südsee-Blüten begrüßt. Den Lei muss sich der frisch gebackene Realist schon selbst aus einem Fresh-Flowers-Kühlschrank kaufen und umhängen. Und das sieht irgendwie albern aus, wenn keine halbnackten Hula-Tänzer neben ihm stehen, sondern ganz normale Menschen – und Touristen. Aber immerhin wird man von Ukuleleklängen empfangen, die zum Hulatanz gereicht werden. Ist doch auch schon mal was. Da würde ich auch gleich mittanzen [wenn das nicht noch alberner wäre].



Drei wiegende Schritte nach links und drei nach rechts, die jeweils vierten gehen schon wieder in die andere Richtung. Hier werden nicht nur einfach so die Beine bewegt, als könnte man nicht geradeaus laufen, sondern es wird mit sich kreiselnden Hüften geschwungen, damit der Bastrock auch mittanzt. Und zu diesem recht einfachen Rhythmus bewegen sich die Arme mit Eigenleben. Sie werden in anmutigen Bewegungen mal nach hier und bald nach da geschlängelt. Und da sind dem gemeinen Touristen eben auch die Grenzen aufgezeigt. Was da mit den Armen veranstaltet wird, ähnelt dem Flaggenalphabet der Marine, nur nicht so zackig, sondern sehr viel geschmeidiger. Jede Richtung, Position, Kombination, steht für ein Wort, einen Satz. Beim Tanzen erzählen die Arme eine Geschichte, in etwa so was wie:

This is the way the fish swim by
Here's how the rain falls from the sky
Here's how you tell about the mountains high
In Hula Town


Zuhause höre ich mir das Gejodel bestimmt nicht an, aber hier möchte ich Hula tanzen, wenn ich könnte. Da bin ich ne echte Hula-Trulla, immer wenn ich hawai’ianische Volksmusik höre, hula ich mir einen. Naja, was das Tanzen betrifft ist mein Kopf auf jeden Fall talentierter als mein Körper. Jedenfalls mag ich fast alles an hawaiianischer Musik, Iz iz jetzt nicht so ganz mein Fall aber Ukulele und Reggae passt immer. Urlaubsvorfreude in Noten gepackt.

Es haben sich bereits 14 Gäste bedankt.

chrischi

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2

Mittwoch, 4. Mai 2011, 16:47

AA = Schxxße :daumen:

chrischi

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3

Mittwoch, 4. Mai 2011, 21:41

Wenn ich mir uli´s schelmischen Blick so anschaue, dürfen wir mit noch einigen wahnsinngen Wortfetzen rechnen... herrlich... wie immer...

...und klar, was wir jetzt nicht schaffen, lesen wir nach... wir werden es nötig haben, quais zum Aufwärmen...

die Mädels
...verrückt nach Reisen...

:bier:


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4

Donnerstag, 5. Mai 2011, 08:52

Der Fluch mit dem Flug

Von Düsseldorf nach London ging’s wie gewohnt: Es kontrollierten uns die üblichen Bombenleger-Visagen, die eigentlich ihrerseits kontrolliert werden sollten. In London war die Riege der Kontrolleure genau so wenig englischstämmig, wie die in Deutschland deutsch war.



Aber der Spießrutenlauf am Gate, einem Raum der nicht erheblich größer ist als mein Wohnzimmer, war schon einmalig: Die erste Schlange begann bereits vor dem Eingang. Hier wurde von einer Russin [?], die offensichtlich schon vor ganz anderen Etablissements Türsteher war, Pass & Ticket angeschaut. Vier Schritte weiter gab’s die zweite Kontrolle von Pass & Ticket mit gleichzeitigem Quiz. Eine ebenfalls sehr schlecht englisch sprechende Kontrollöse afrikanischen Ursprungs [?] befragte uns zu Reiseziel und Handgepäck, aber das war mehr zu vermuten als sicher. Immerhin bestanden wir die Prüfung und durften noch mal vier Schritte weiter zur dritten Kontrolle. Hier wurden wieder Pass & Ticket angeschaut, aber den Handgepäck-Sticker konnte uns der radebrechende Mensch indischer Herkunft [?] nicht auf den Pass kleben: die waren schon weiter vor uns ausgegangen. Es konnte ja auch niemand damit rechnen, dass die 777 heute voll werden würde – wozu füllen wir eigentlich zig Fragebögen aus? Während wir warteten, fragte ein sich schlecht behandelt fühlender amerikanischer Mitreisender [!] nach Englisch sprechendem Personal [spricht hier eigentlich irgendjemand englisch?], woraufhin er von einem schon durch seine Größe Respekt einflößenden AA-Mitarbeiter in perfektem Englisch äußerst unfreundlich abgekanzelt wurde. Nachdem einige Restbögen mit den benötigten Aufklebern besorgt werden konnten, wurden wir mit Handzeig zu dem nur zwei Schritte entfernten nächsten Schalter geschickt. Wir konnten es nicht glauben und drehten uns noch mal um. Aber mit Kopfnicken und Deuten schickte er uns tatsächlich zur vierten Person. Diese fühlte sich allerdings durch unsere Anwesenheit belästigt und wollte ausnahmsweise mal nichts von uns sehen, schickte uns aber mit einem sehr unfreundlichen „I tell you that [mit starker Betonung des I] zum neun Schritte entfernten nächsten Schalter. Wir wussten jetzt gar nichts mehr und stellten uns aus alter Gewohnheit zum fünften Mal an. Hier wurden Pass & Ticket angeschaut, das heutige Ziel erfragt, dabei die Tickets zerrissen und neue ausgedruckt. Wir fanden das nicht wirklich lustig. Anschließend gingen wir 5 Schritte wieder zurück. Gleich neben dem Schalter, der eben noch ausnahmsweise mal nichts von uns wollte, stand der sechste Mensch und kontrollierte Pass & Ticket. Ab hier begann der Wartebereich und wir durften uns frei bewegen. Na ja, so frei, wie Hühner in Bodenhaltung. Von unserer vorher so reichlich bemessenen Wartezeit war jetzt nicht mehr viel übrig, aber die wenige Zeit konnten wir uns damit vertreiben, zuzusehen wie das Handgepäck eines Mitreisenden durchsucht wurde. Dieser Kollege gehörte zu dem Kreis Business-Class Passagiere, die sich vorher über die idiotische Prozedur lustig gemacht hatte.



Das haben ihn die zwei Kontrolettis auch spüren lassen. Die waren vor zwanzig Jahren bestimmt DDR-Grenzer, so wie sie ihn behandelt haben. Wer aber jetzt glaubt, dass nach sechs Kontrollen, die alle im gegenseitigen Sichtbereich stattfanden, alles erledigt wäre, der irrt. Beim Bording mussten wir natürlich noch mal Pass & Ticket parat haben zur siebten und letzten Kontrolle.
Jetzt wissen wir immerhin, warum die American Airlines AA heißen: weil die Scheiße sind.






Dagegen bin ich immer wieder angenehm überrascht, wie herrlich entspannt die inneramerikanischen Flüge sind, selbst wenn wir beim Terminalwechsel oder beim Neueinstieg noch mal durch die Personenkontrolle müssen. Hier knödelt das Personal immer reinrassiges amerikanisch, selbst wenn es ganz offensichtlich nicht ursprünglich von hier ist. Hier werden die Passagiere als Kunden und nicht als lästiges Übel oder potentielle Terroristen betrachtet.
Und die Inter-Island-Flüge sind ff [Pflegeleichtes Fliegen]. Die gleichen Abläufe wie überall auf der Welt – jedoch entspannt und freundlich [freundlicher kann ich nicht sagen, denn dazu müssten die Bombenleger in Deutschland freundlich sein]. Es reichen beim Umsteigen auch schon mal 5 Minuten. Eigentlich fehlt nur noch, dass die Flugbegleiter die Sicherheitshinweise wie Notausgänge, Sicherheitsgurte oder Schwimmwesten Hula-tanzend erklären würden



Besonders cool fanden wir die Lufttesse von Mokulele: da sie ganz alleine für die kleine Maschine zuständig war, musste sie es schaffen, die Erklärungen über Bordtelefon zu bringen und gleichzeitig vorzuführen. Und das hat sie sehr unterhaltsam geschafft.

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Donnerstag, 5. Mai 2011, 09:13

...und wenn dann noch einer Flüssigkeiten im Handgepäck gehabt hätte... :o9: ich freu mich auf Heathrow... :cheesy:

:daumen:

Yes
...verrückt nach Reisen...

:bier:


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Donnerstag, 5. Mai 2011, 09:21

Zitat

Original von GambasAlAjillo

Von Düsseldorf nach London ging’s wie gewohnt: Es kontrollierten uns die üblichen Bombenleger-Visagen, die eigentlich ihrerseits kontrolliert werden sollten. In London war die Riege der Kontrolleure genau so wenig englischstämmig, wie die in Deutschland deutsch war.



:D das geht ja schon wieder gut los.... :daumen:

Ingrid

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Donnerstag, 5. Mai 2011, 17:26

:totlach: :totlach: :totlach:...was für ein Anfang !!! :daumen:

LG Ingrid :bier:
Humor ist der Knopf der verhindert, dass mir der Kragen platzt.

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Canyonklops

Der mit den Coyoten tanzt

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8

Donnerstag, 5. Mai 2011, 17:32

:totlach: :totlach: :totlach:...Prima !!! :daumen:

LG Stefan :bier:
Stefan

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Donnerstag, 5. Mai 2011, 20:16

Zitat

Original von Obelix
Kannst du bei deinem Video nicht den Wind rausfiltern ? Ansonsten :daumen:


Video? Welches Video? Das hab ich doch noch gar nicht verlinkt..... :99:


MAUI

Volker graute es schon weit im Vorfeld vor dem langen Flug und nur das Steak mit Lobsterschwanz im Outback konnte ihn motivieren. Dieses Bild schwebte jedenfalls den ganzen Weg über vor ihm, wie eine Möhre vor ’nem Esel.



Und Tatsache ist, der Flug war in seinem Kopf viel schlimmer als in Wirklichkeit, mit Zwischenübernachtung im von Priceline zugewiesenen Crowne Plaza Hotel Los Angeles - Intl Airportverliert die längste Strecke an Schrecken.




Wir hätten also sehr entspannt in Kahului landen können, wenn wir denn gelandet wären. Aber nein, unser Käpt’n hatte einen Gast im Cockpit und musste ihm sein Können demonstrieren: Wegen einer Windbö [engl: gust] erlebten wir unseren ersten Touch-and-go [Aufsetzen und Durchstarten], die zusätzliche Ehrenrunde hätte ich wohl genießen können, wenn ich gleich gewusst hätte was los ist.



Da erzähle ich noch vor kurzem einem flugängstlichen Kollegen, einen Absturz könne man sich auch Schönreden, aber was interessiert mich mein Geschwätz von neulich. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich mir doch lieber noch mit 107 das Rauchen abgewöhnen. Die zweite Landung war dann endlich auch eine und als klar war, dass wir es diesmal geschafft hatten, klatschten viele der Mitflieger. Da war ich wohl nicht die Einzige, der es mulmig war.



Unsere Unterkunft, das über hotels.com gebuchte Outrigger Aina Naluin Lhain, erwies sich als sehr gemütlich und geschmackvoll eingerichtet. Die vorhandene und gut ausgestattete Küche haben wir ausgenutzt und das Frühstück selbst zubereitet. Kaffee gab’s jeden Tag von der Maid. Waschmaschine und Trockner waren ebenfalls vorhanden, schade, dass am Anfang eines Urlaubs kaum schmutzige Wäsche anfällt.
Es war übrigens in 5 Nächten kein einziger Hahn zu hören, die haben sich wohl alle geschont für die nächsten Gäste.....



Nur das Steak musste warten: An der Stelle, an der vor zwei Jahren noch das Outback war, gab’s jetzt ein Angus Steakhouse. Gut, das wäre jetzt auch gegangen, aber ein Steakhouse in dem es auch Sushi gibt und das dazu noch von gähnender Leere bevölkert ist, war uns nicht geheuer. Also haben wir Volkers Möhre erst mal verschoben. In Kihei gibt’s ja noch ein Outback [hoffentlich].




Schauen wir uns also erst mal die Insel an. So war ich diesmal überrascht, was man alles auf dem Haleakala bewundern kann, wenn der Gipfel mal nicht von tief hängenden Wolken umzingelt ist. Beim letzten Besuch haben wir unser eiskaltes Händchen nicht vor Augen sehen können, und ich konnte nicht glauben, dass sich hinter der fetten Nebelwand ein Observatorium versteckt. Die gigantischen Teleskope machten sich ebenso unsichtbar wie die invisible cows auf dem Nachbarhügel Mauna Kea. Die Kühe haben wir dort aber auch trotz Sonnenschein nicht sehen können. .



Ich hatte bislang keine Vorstellung, wie so ein Krater auszusehen hat, kenne nur die Maare in der Eifel, aber dennoch hätte ich nicht mit dieser Buntizität gerechnet. Der Himmel war so was von himmelblau und wir hatten einen unglaublichen Ausblick auf eine grün-blau-rot-gelb-schimmernde Mulde, aus der die Wolken den Berg herunter zu fließen schienen. So wie ursprünglich die Lava, stellte ich mir vor.



Ich hätte diesen gigantischen Ausblick gerne noch viel länger genossen, aber der Wind pfiff uns derart pfiffig um die Ohren, dass es nicht lange auszuhalten war.



Obwohl auch spärlicher bekleidete Menschen hier oben zu sehen waren ...





Das von Obelix bereits erwähnte Video unserer Fahrt auf den Haleakala ist hierzu sehen.

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10

Donnerstag, 5. Mai 2011, 20:36

Mensch, London hört sich an wie Monolpoly. Habt Ihr gewürfelt, um weiter zu kommen ? Gehen sie nicht über Los, ziehen sie nicht 2000 Euro ein...

Schön, daß Ihr die Hähne geschon habt ! So waren sie ausgeruht und entspannt für uns !! Wir hatten nicht nur die Hähne, sondern auch nicht annähernd so ein großes Zimmer in Lahaina wie Ihr. Hat aber auch gereicht :D

Das Outback in Lahaina war in einem Einkaufszentrum. WIR waren dort :D. Mit Hula-Einlage vorab.
Bei Stammtischtreffen dabei






11

Freitag, 6. Mai 2011, 06:47

Zitat

... aber dennoch hätte ich nicht mit dieser Buntizität gerechnet

:D ... ich hab den Satz 3x gelesen und wollte das Wort erst googeln :totlach:

Diese "leicht bekleideten" Menschen wie der Typ da mit den Jesus-Latschen (obwohl man sich selbst den A*sch abfriert) hab ich auch schon oft beobachtet im Urlaub ... entweder bin ich ein völliges Weichei oder die machen sonst immer FKK-Urlaub am Nordpol :kopfkratz:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HOH« (6. Mai 2011, 06:48)


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12

Freitag, 6. Mai 2011, 11:37

:daumen: Super, euer Bericht! Das erste Highlight des Tages. Hab schon herzlich gelacht.
Nein, nicht über eure Erlebnisse mit AA :o9: sondern über die einmalige Schreibe.


Bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Weckt so viele Erinnerungen.

@susanne: Hähne gabs bei uns nur auf'm Teller. :zungeraus:
Bei vielen Stammtischtreffen dabei :rolleyes:

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13

Freitag, 6. Mai 2011, 16:25

Hey, schon wieder ein Durchstarter... ja, das gibt schwitzige Hände und man überlegt, wem man die Waschmaschine aufs Auge drücken kann :D

Tolle Schreibe, wie gewohnt :daumen: und das Video... :totlach:

Die Gockel ruhen sich natürlich aus und warten auf Susanne und Erny... :cheesy:

Yes
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:bier:


Ingrid

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Freitag, 6. Mai 2011, 21:27

Bei Buntizität :totlach: hab ich auch erst gestockt....aber dann direkt ( :D) gerafft ...man/Frau kennt Dich ja mittlerweile.

Klasse.... auch das Video :daumen:

Warum ist ein Halbgott eigentlich ein Halbgott ? Unehelich ? :kopfkratz:
Und klar...ein Halbgott göttert nicht gern in halbtrockenen Gewändern... :99:

LG Ingrid :bier:
Humor ist der Knopf der verhindert, dass mir der Kragen platzt.

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Samstag, 7. Mai 2011, 11:48

Weniger stürmisch ging es weiter unten zu, die berühmte Straße nach Hana ist so windgeschützt in den Berg geschnitzt, dass es einem selbst in einem Cabrio warm ums Herz wird.





Eigentlich kann man einfach nur nach Hana fahren und die gut ausgebaute und nur an Brücken einspurige Strecke an sich genießen und dazu Musik hören:

I like my fish & poi, I’m a big boy
Lomi salmon, pipikaula, extra large lilikoi
Squid or chicken lu’au don’t forget the laulau
Beef or tripe stew just to name a few – oh yeah

Das reicht vollkommen aus, also der Weg, nicht das Ziel. Hana selbst war jetzt nicht so der Knüller. Man kann aber auch auf dem Weg allerhand Stopps einlegen um sich die Beine zu vertreten.




So ist die Strecke – neben den grandiosen Aussichten auf Meer und Urwald – gespickt mit malerischen Wasserfällen. Die schönsten kann man gleich von der Straße aus bewundern. Wenn auch Schilder verbieten, an bestimmten „Aussichtspunkten“ anzuhalten, so ist das doch den meisten Spazierfahrern egal, ein schöner Wasserfall will geknipst werden. Und einige Pools wollen auch beschwommen werden. Was uns leider versagt blieb, ich hatte mein Adamskostüm nicht dabei…



Die Twin Falls liegen nicht gleich an der Straße, sind aber an einem Parkplatz mit Beschilderung und Erfrischungsstand zu erkennen. Zum Glück wurden wir von Rückkehrern gleich davon abgehalten, unsere Badeschlappen gegen wanderbare Turnschuhe zu tauschen. Bei der Aussicht auf eine Exkursion in FlipFlops lief mir allerdings das Wasser in den Beinen zusammen. Der Weg erwies sich als sehr schlammig, zwischendurch war eine knöcheltiefe Furt zu durchqueren und am Ende wäre Badezeug von Nöten gewesen, hier reichte das Wasser bis zum Bauch. Also im Durchschnitt. Wenn mir das Wasser bis zum Hals steht, dann kriegt Volker nicht mal nasse Füße.



Von der Entfernung her eine akzeptable Strecke, von der Wegbeschaffenheit eher nicht, und die Wasserfälle erwiesen sich als nicht soo berauschend, obwohl es aus einigen Richtungen mächtig rauschte



Viel besser hatte uns dagegen gestern das Nakelele Blowhole mit angrenzendem Arch am Kahekili Highway gefallen: ein spektakulärer Ausblick auf Natur, Wassergewalten und interessante Strukturen. Auch wenn der Rückweg etwas beschwerlich war, steil bergauf, ohne kühlende Meeresbriese durch die Hitze der Mittagssonne auf staubiger, roter Erde.

Dagegen ging es angenehm kühl aber dafür stockefinster in der Lava-Tube zu, die am Wegesrand ausgeschildert war. Für schlappe 25 Dollar plus Trinkgeld liehen wir eine Taschenlampe und bekamen eine kurze Erklärung. Die Tubenforschung war dann auf eigene Faust. Gut, jetzt bin ich also auch mal durch eine Lavaröhre gegangen. Das Spannendste war das Loch in der „Decke“ durch das man das Gras wachsen sehen konnte. Für meinen Geschmack war das Stück schwarzes Erdloch überteuert.



Für die Seven Pools, die unter Umständen die Kehrtwendung auf der Road to Hana markieren, hatten wir leider nicht mehr genügend Zeit. Dafür brauchten wir aber auch nicht umzudrehen. Die Straße - der Pi’ilani Highway - war, nachdem noch vor kurzem Teile von ihr weggespült wurden, sehr schön und neu hergerichtet. Und einige Tage später stand sie erneut unter Wasser. Mir hat die Strecke ab Hana besser gefallen, als die nach Hana. Obwohl hier weniger Urwald und Wasserfälle zu bewundern waren.




Noch mehr zum Thema Maui gibt's bei Haleakala - Nakalele Blowhole mit eingebautem Video - Road to Hana - und Pi'ilani Highway.

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Samstag, 7. Mai 2011, 21:59

So, bin jetzt auch up to date und habe mich beim lesen köstlich amüsiert. Die Buntizität würde ich zur Aufnahme in den Duden vorschlagen.
Aber bissl feige bist Du doch, nur wegen fehlendem Adamskostüm nicht baden zu gehen. Hättest Dich doch hinter Volker verstecken können.
Freu mich schon auf die Fortsetzung. :daumen:

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Sonntag, 8. Mai 2011, 01:39

Schöner Bericht über LHR. :motz:Wir haben die Sche.sskontrollen auch durchmachen dürfen nur so gut beschreiben kann ichs nicht.Die,die was vorhaben schaffens sowieso.....
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Canyonklops

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18

Sonntag, 8. Mai 2011, 11:33

WEITER SO!!!
:daumen: :daumen: :daumen:

Den Begriff "Buntizität" kannte ich allerdings schon. :D

Stefan
Stefan

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19

Sonntag, 8. Mai 2011, 19:08

toller Bericht bis jetzt..

Zitat

Die waren vor zwanzig Jahren bestimmt DDR-Grenzer

ja, gelernt ist gelernt und die wissen genau wie zu kontrolilieren ist wenn sich eine Person in den "Westen" begibt :zwinker: Die haben ortsmäßig nur eine Parallelverschiebung erfahren, nicht mehr Ostberlin sondern nun in LHR :zwinker:

Ich hab' eins nur nicht gecheckt, seid Ihr jetzt dort oder ist es ein "Nachtragsbericht"...das Wetter sieht ein wenig traurig aus...

muhtsch

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Sonntag, 8. Mai 2011, 20:25

Zitat

Original von muhtsch
Ich hab' eins nur nicht gecheckt, seid Ihr jetzt dort oder ist es ein "Nachtragsbericht"...das Wetter sieht ein wenig traurig aus...


Es ist ein Nachtragsbericht vom November 2010 - Uli hatte bisher keine Zeit zum schreiben bzw. hatte mit der Geschichte, die 2 Monate später passiert ist genug zu tun. Auch wenn jetzt leider die Reihenfolge nicht mehr stimmt, wie nach dem letzten Satz zu erkennen ist, der demnächst hier ausgestrahlt wird.....