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21

Mittwoch, 28. September 2005, 09:17

Re:

Also was ich bis jetzt gehört habe, sind die ÖAMTC / ADAC Lösungen sehr gut... kompetent, schnell und freundlich...

Ich hab auch immer die ÖAMTC Versicherung und zusätzlich die goldenen MC, damit sollte alles (fast) was passieren kann abgedeckt sein!

early

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22

Mittwoch, 28. September 2005, 17:07

an Wolfgang:
meines Wissens muß man nicht "Plus"-Mitglied sein. Ich habe 40 Euro bezahlt und Anni als "überhaupt Nicht!"-Mitglied 48.- Euro für 2 Monate Laufzeit. Und das ganz normal in einem ADAC-Shop.
Ich habe das Ganze bis jetzt nur über den ADAC abgewickelt. Im Begleitblatt stehen jede Menge Telefonnummern, untergliedert nach "Vorfall" und auch eine Tel. Nr. für das jeweilige Land. Unsere hier ist kostenlos, allerdings am Wochenende nicht besetzt. Dafür gibts dann eine Bandansage mit einer Nummer.
Ergänzen wollte ich: auch der ADAC hat "Kleingedrucktes", z.B. bestehende Krankheuten kann man hier nicht mal eben auskurieren.

Viele Grüße aus Oregon
Dagmar
Bei Stammtischtreffen dabei




Wolfgang

unregistriert

23

Mittwoch, 28. September 2005, 18:53

@Dagmar

Danke Dir für die prompte Klarstellung!

Muß zugeben, zwischendurch auch mal recht beunruhigt gewesen
zu sein, da wir hier ja nicht nur von "Trinkgeldern" geredet haben.

Das mit dem "Auskurieren" ist natürlich klar, wär ja auch ´n "dicker Hund"...,
aber ich gehe jetzt doch davon aus,
das alles was AKUT so unterwegs passieren kann,
über die stinknormale ADAC-Reise-Krankenvers. auch abgesichert ist,
und Dies, und das ist ja fast das Wichtigste,
weitaus weniger bürokratisch als von mir befürchtet. :]

Gruß und gute Fahrt vom Wolfgang!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (28. September 2005, 18:58)


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Wolfgang

unregistriert

24

Donnerstag, 29. September 2005, 21:46

Leider verläuft die finanzielle Abwicklung offenbar nicht mit allen
deutschen Reise-Krankenversicherungen so unkompliziert wie
im Falle unserer Dagmar...

Folgendes Beispiel dafür fand ich gerade bei www.talkaboutusa.com,
habe den Text einfach nur rauscopiert:

Zitat

Ich war Anfang März auf Hawaii (Kauai, der Kalalau-Trail an der Napali-Küste) zum Wandern. Das ist sehr abgeschieden, der Weg is Tal dauert 2 Tage und dann wieder 2 Tage raus. Es gibt keine Möglichkeiten dort mit einem Fahrzeug hinzukommen, außer im Sommer mit dem Boot und ansonsten mit dem Helicopter.

Da hatte ich einen Sturz auf den Fels und mir das Knie schwer verletzt und konnte nicht mehr die Strecke zurück laufen.
Also nach Rücksprache mit den locals (Hippies) in den Sand ein großes SOS-Sign gemalt. Der erste Touri-Heli hat das bald gesehen und gewunken.
Dann kam nach einger Zeit so ein ganz kleiner Heli vom Fire-Departement und hat gefragt was los ist.
Darauf hin hatten die mir gesagt, daß bald jemand kommt und moch raus fliegt. Was auch nach ein paar Stunden durch einen weiteren so ganz kleinen Heli vom Fire Departement geschah.
Ich wurde zum Airport in Princevill geflogen (ca. 10 oder 15 Min Flugzeit).
Dort wartete ein Krankenwagen und hat mich nach Lihue in die Emergancy gebracht. Dort wurde das Knie untersucht und geröngt. Nachdem nix schlimmes - außer Schmerzen - war, hat mich der Arzt mit einem Rezept für starke Schmerztabletten entlassen.

2. Teil – nun geht ums Geld:
In der Notaufnahme vom Wilcox Hospital habe ich einen Abschlag von USD 750 für die Kosten per Kreditkarte bezahlt. Ich bekam als schriftliche Unterlagen dazu nur die Kopie der Aufnahme-Bestätigung und meinen KK-Beleg. Damit wurde diese Summe habe ich auch umgehend von meiner deutschen Reiseversicherung zuhause wieder erstattet bekommen. Ich hatte bereits in Hawaii die Adresse der Reiseversicherung angegeben.

Im Juli bekam ich einen Brief von der Reiseversicherung, dass aus Hawaii vom Wilcox Hospital eine Abrechnung gekommen ist – nun belief sich die Summe auf 912,65 USD – die Anzahlung von 750 USD. Es sollte ein Rest von 162,65 USD bezahlt werden. Die Reiseversicherung bezahlt jedoch nicht nach Hawaii – ich solle erst bezahlen und bekomme dann umgehend mein Geld. Als ich eine E-Mail zum Hospital und konnte abklären, dass der Rest auch von meiner Kreditkarte abgebucht wird und ich hab auch umgehend das Geld wieder von der Reiseversicherung bekommen.

Nun Anfang August bekam ich vom EMA System Hawaii Dep. Of Health /Wittman Enterprises aus Sacramento die Rechnung über den Krankentransport über USD 700.
Nun wollte ich ebenfalls per Kreditkarte bezahlen, hatte Kontakt mit Wittman Enterprises, die die Zahlungen abwickeln aufgenommen.
Nun sagten diese mir, dass sie Keine Kreditkarten-Zahlungen abwickeln, ich solle es doch an meine Versicherung weiterleiten, diese soll dann die Zahlung vornehmen.,
Gleichzeitig hatten diese dann ein „Health Insurance Claim Form“ an die Versicherung geschickt. Ist das eine Rechnung oder so?
Nun nach der ersten Mahnung schickt mir meine Reiseversicherung dieses Form in zweifacher Ausfertigung (eines ist die Mahnung) zu und schreibt, es ist ihnen nicht möglich direkt zu zahlen, ich solle doch die Zahlung vornehmen und bekomme dann mein Geld – einschließlich der Auslandsbankgebühren wieder zurück. Liegt das daran, weil auf dem „Health Insurance Claim Form“ keinerlei Zahlungsinformationen hinterlegt sind?

Außerdem haben diese mir noch 2 „Health Insurance Claim Form“ vom 14.07. vom Wilcox Hospital mitgeschickt und bitten auch hierzu um Vorab-Bezahlung. Die Beträge sind 39 USD für Service „73564 RT,26“ und 213 USD für Service „99283“.
Sind da neue Rechnungen, die in der anderen Rechnung vom Hospital noch nicht dabei waren?
Dort hatte ich USD 389,65 für DX X-Ray „73564 RT“ und 523 USD für Emerg Room „ 99283“ – sind ja eigentlich die gleichen Nummern. Wie kann es sein, dass trotz der Endabrechnung vom Juli noch mal Geld verlangt wird?

Und wie kann ich nun die 700 USD an die Firma in Sacramento für den Krankentransport bezahlen?
Die Rechnung zeigt mir auch keine Zahlungsdaten, nur den Satz „make Checks payable to EMS“.

Und nun meine Fragen:
Kann mir jemand das ein wenig erklären?
Muß ich die beiden Rechnungen über 39 USD und 213 USD noch an das Hospital zahlen?
Am besten wieder per Kreditkarte – hab ja eine E-Mail-Adresse von dort?

Aber wie bezahle ich den Krankenwagen, wenn die keine KK nehmen?
Ist das sehr kompliziert, von Deutschland in die USA zu überweisen?

Und überhaupt:
Muß ich nun – nach 7 Monaten auch noch mit einer Rechnung vom Fire Dapartement für den Heli-Flug rechnen?

Sorry, nun ist es sehr lang geworden, ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein paar Infos dazu bekommen könnte.

Zitatende

Vielleicht doch ein Grund für uns hier, sich das Kleingedruckte mal sorgfältig durchzulesen?

Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (29. September 2005, 21:51)


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25

Freitag, 30. September 2005, 02:31

Wow - ein krasses Beispiel.
Ich weiß natürlich nicht, was mich am Ende der Reise zu Hause an Rechnungen erwartet.
Andererseits, ich bin guten Mutes, daß der ADAC das alles unkomplizierter abwickelt, da Partner von AAA.
Im übrigen - ich vergaß das bei meinem letzten Schreiben zu erwähnen, habe ich einen kompletten Satz aller Unterlagen incl. der CT und Röntgenbilder mitbekommen!
Ich sage es nochmal: in manchen Dingen vertraue ich lieber für ein paar Euro mehr einem Unternehmen a la ADAC. Alleine deren Rückrufe auf mein Handy und deren Besorgtheit, waren schon mehr als ich je erwartet habe und haben mir sicherlich viele der Sorgen abgenommen. Auch der seelische Beistand der Beiden Jan und Volker aus ADAC-Orlando hat mir gutgetan. Sogar ein Rücktransport im Nachhinein wäre möglich gewesen.

Ich werde ganz sicher auch im nächsten Jahr für unsere nächste Langzeit-Tour wieder den ADAC abschliessen. Auch wenn ich wie dieses Mal zufällig in der 45 Tage Klausel war, und die Leistungen noch nicht gebraucht hätte.
Es ist deren Sicherheit und Kompetenz , die mich trägt. Aber das ist natürlich alles subjektiv!

Gruß
Dagmar
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