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Kalle

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1

Montag, 10. Januar 2005, 11:44

Angst

USA-Reisende....
Meidet ihr jetzt eigentlich die Städte die Erdbebengefährdet sind ?
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2

Montag, 10. Januar 2005, 11:49

Warum gerade jetzt?

Erdbeben gibt es doch schon immer!

1906 wurde SFO fast vollständigt zerstört, dann hätte ich da ja nie hingedurft.

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Montag, 10. Januar 2005, 11:50

Nö. Warum?
Ich geh hier doch auch aus dem Haus.....

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Kalle

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Montag, 10. Januar 2005, 12:08

Na in Bochum biste doch relativ sicher, aber nur relativ .

Der Berg der ruft auch in Bochum....

Klar gibt es immer die Gefahr eines Erdbebens, aber im Moment doch aktueller als vor ein paar Wochen noch und ängstliche Gemüter könnten schon ins Grübeln kommen, aber wie ich Lese gehört ihr beiden nicht dazu
:D
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Montag, 10. Januar 2005, 12:19

Ich hab 1988 den Aloha Cabrio-Unfall um 3 Wochen verpasst.das '89 Erdbeben um 5 Wochen, die Maschine der Grand Canyon Airlines, mit der ich geflogen bin, ist 4 Wochen später abgestürzt,
Und jetzt verpasse ich Tsunamis schon um 2 Jahre.....

Was soll also passieren in meiner kleinen heilen Welt :D

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6

Montag, 10. Januar 2005, 12:19

...scheinbar alle US-Urlauber nicht, denn das nächste große Beben an der Westküste wird doch jedes Jahr aufs Neue vorhergesagt.

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Montag, 10. Januar 2005, 12:50

Ehrlich gesagt, habe ich nur "Angst", wenn ich in den Großstädten bin. :] Auf dem "platten Land" denke ich, daß mir nichts passieren kann, aber wenn ich zum Beispiel in LA oder SF rumlaufe.....

Mein Mann lacht mich auch immer aus, wenn ich im Hotel zumindest die Tasche mit den Papieren in Reichweite lege :D

Muß aber auch dazu sagen, daß ich eher ein ängstlicherer Typ bin und solche Naturdinge nicht so ganz aus meinem Kopf bannen kann. ;)
Gruß Gabriele


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Christa

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Montag, 10. Januar 2005, 13:15

RE: Angst

Das passt ja prima! In einer meiner wöchentlichen Quellen wurde heute u. a. dieses Thema behandelt:

Die Lehre von Erdbeben heißt in der Geophysik Seismologie. Eingeführt wurde die Seismologie von Emil Wiechert. Er erfand 1899 den ersten Horizontalseismografen.

Erdbeben entstehen
1. durch durch Reibung der Kontinentalplatten an Stellen, wo Platten sich aufeinander zu oder aneinander vorbei bewegen.
2. durch Bewegung von Magma in der Umgebung von Vulkanen
3. durch einstürzende unterirdische Hohlräume

Erdbeben erzeugen Brüche in der Erdkruste. Bei leichten Beben bis zu einigen hundert Metern; bei schweren bis zu einigen hundert Kilometern lang.

Die bislang stärksten Beben

Stärke: 9,5
Jahr: 1960
Ort: Pazifischer Ozean vor der Küste Chiles ,
Bemerkung: Das Seebeben wurde zunächst mit 8,6 bewertet, später aber auf 9,5 hochgesetzt.

Stärke: 9,2
Jahr: 1964
Ort: Prince William Sound, Alaska

Stärke: 9,1
Jahr: 1961
Ort: Alaska

Stärke: 9,0
Jahr: 2004
Ort: Indischer Ozean, Westküste Nord-Sumatras

Die Richterskala ist eine logarithmische Skala mit der die Erdbebenstärke mit Hilfe von Seismographen einheitlich bestimmt wird. Maß für die Stärke ist der Ausschlag eines fiktiven Seismographen, der in einer Entfernung von 100 km vom Erdbebenzentrum aufgestellt ist. Richters Skala hat nach oben keine Begrenzung. Bei einer Erdbebenstärke von 10 müsste (rechnerisch) ein ganzer Kontinent aufreißen.

Die Richterskala wurde von dem Seismologen Charles Francis Richter (1900 - 1985) und Beno Gutenberg am Technischen Institut von Kalifornien entwickelt. Das Konzept der Richterskala wandte er zum ersten Mal 1935 an.

Die Skala war zunächst nur für Erdbeben in Südkalifornien und die speziellen Seismographen, die man dort nutzte, gültig. Um die Skala weltweit nutzen zu können, wurde sie von Richter und Gutenberg 1936 weiter entwickelt.

Kriterien für die Richterskala:
Stärke 1-2: Nur durch Instrumente nachweisbar.
Stärke 3: Selten nahe dem Bebenherd zu spüren.
Stärke 4-5: Im Umkreis von 30 Kilometern um das Bebenzentrum spürbar mit leichten Schäden.
Stärke 6: Mäßiges Beben, Todesopfer und schwere Schäden in dicht besiedelten Regionen.
Stärke 7: Starkes Beben, das zu Katastrophen führen kann.
ab Stärke 8: Großbeben.

Bis 1935 wurde die nach dem italienischen Vulkanologen Giuseppe Mercalli (1850-1914) benannte Mercalli-Skala benutzt. Sie wurde Anfang letzten Jahrhunderts Jahrhunderts aufgestellt, als es noch keine präzisen Mess-Instrumente und kein internationales Messnetz gab.

Die Mercalli-Skala teilt Erdbeben in 12 Stufen ein. Stufe 1 sind unmerkliche, nur seismographisch registrierbare Erdbeben, Stufe 12 sind verheerende Katastrophen.

Diese Skala beschreibt fühlbare und sichtbare Auswirkungen. Die Erdbebenstärke läßt sich aus diesen Angaben nur sehr ungenau ableiten. Erst die Verbreitung moderner Seismographen machte es möglich eine Aussage über die Erdbebenstärke zu machen.