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Kalle

Cheffe

  • »Kalle« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 27. Dezember 2004, 21:25

Rails-to-Trails

Das wird Günter gerne Lesen

http://www.railtrails.org/

Was macht man mit stillgelegten Eisenbahnstrecken? Einfach so vor sich hinrotten lassen? Oder soll man das Land an die Anlieger verkaufen? Aber was macht man, wenn man Jahre später den Bahnverkehr wieder aufnehmen möchte?

Das amerikanische "Rails-to-Trails"-Programm bietet da die ideale Lösung: Alte Eisenbahnstrecken werden in letzter Zeit zunehmend durch die Entfernung der Schienen und das Aufbringen einer Asphaltschicht in Wege umgewandelt, auf denen man Rad fahren, skaten und wandern kann. Das Land bleibt so in der öffentlichen Hand und kann im Bedarfsfall wieder in eine Eisenbahnstrecke umgewandelt werden.

Die auf den alten Eisenbahnstrecken entstandenen Rad- und Wanderwege verlaufen quer durch's Land: durch Felder, Wälder, Städte und über alte Eisenbahnbrücken. Sie liegen zumeist weit abseits der Straßen mitten in der Natur. Das erhöht die Lebensqualität der Menschen vor Ort und fördert den Tourismus.
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Wolfgang

unregistriert

2

Montag, 27. Dezember 2004, 22:45

RE: Rails-to-Trails

Soll nochmal einer sagen, die Amis würden nicht auch
von uns gelegentlich etwas lernen! :D

Hier in Bayern wird zumindest in meiner Gegend mit stillgelegten Strecken
schon seit vielen Jahren genauso verfahren wie von Dir geschildert, Kalle.

( Wobei vielen von uns die Aufrechterhaltung dieser
Regional-Strecken wesentlich lieber gewesen wäre
als stattdessen die Herstellung von Radwegen... ) :(

LG vom Wolfgang

nirschi

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3

Dienstag, 28. Dezember 2004, 10:38

Also als Rad- und Skatingwege ist das sicherlich klase, nur wandern möchte ich längere Strecken nicht auf Asphalt.

Gruss
nirschi
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Visit http://www.hikeamerica.de/ !!!
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Lancisti

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4

Dienstag, 28. Dezember 2004, 14:31

RE: Rails-to-Trails

Zitat

Original von Kalle
Die auf den alten Eisenbahnstrecken entstandenen Rad- und Wanderwege verlaufen quer durch's Land: durch Felder, Wälder, Städte und über alte Eisenbahnbrücken. Sie liegen zumeist weit abseits der Straßen mitten in der Natur. Das erhöht die Lebensqualität der Menschen vor Ort und fördert den Tourismus.


Hi Kalle,

in Utah scheints da nichts zu geben. ist wohl zu weit draussen und damit zu viel Natur! :D

Andererseits ist das nicht so neu. Ich kenne in Utah eine ganze Menge Ghost Railroads, die in Wege umgewandelt wurden. Nicht erst jetzt, sondern manchmal schon vor Jahrzehnten.

Gibts z.B. in einigem Umfang im Kohlenrevier um Price oder nordwestlich von Green River. Auch bei Cisco wurde die alte Strecke (man hat sie auf neuer Trasse anders gebaut) als Weg genutzt und in Colorado fällt mir ganz spontan der Baxter Pass ( Reiseberichtein. Ohne ehemaliges Gleisbett gäbe es die ganze Strasse nicht. Westlich des Promontory Points kann man über viele Meilen der alten Route folgen, - das gilt auch für den Monarch Pass in Colorado.

Die alten Grades boten sich ja geradezu an, weil sie eben waren. Dass sie heute an vielen Stellen stark erodiert sind liegt wohl daran, dass es viel zu teuer ist, sie wirklich zu pflegen.

Gruss und alles Gute fürs Neue Jahr

Rolf
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