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  • »Jesse_Blue« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 17. August 2009, 20:10

Verschreibungspflichtige Medikamente

Hallo zusammen,
ich habe mal eine kurze Frage, auf die ich über die Suche keine eindeutige Antwort finden konnte.

Und zwar muss ich regelmässig ein Medikament einnehmen, das verschreibungspflichtig ist... bei meinem Arzt habe ich eine entsprechendes Schreiben angefordert... heute musste ich jedoch erfahren, dass dieser es nur auf deutsch ausstellen wird/ kann/ will... Nachdem ich denen versucht habe zu erklären, dass mir ein deutscher Schrieb bei der Einreise in die USA recht wenig nutzen wird... bekam ich nur eine dummes "hmmm, aber wir stellen es nur auf deutsch aus"

Man war ich wieder auf 180!! Mit logischen Erklärungen konnte ich auch nicht weiter kommen... meine Vermutung ist nun, dass da keiner englisch spricht...
Servicewüste Deutschland mal wieder!!

Weiss jemand, der ebenfalls Medikamente einnimmt, ob es da einen vorgefertigten Standardwisch gibt? Den ich dem Arzt vorlegen könnte? Dass dieser nur noch das Medikament und die Dosis einfügen muss?? Oder könnte mir sein Schreiben, dass er beim Arzt bekommen hat schicken, so als Vorlage? Gerne PN.

Danke
MfG
Jesse_Blue

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2

Montag, 17. August 2009, 20:56

Ich nehme seit Jahr und Tag meine Allergietabletten mit und bin überhaupt noch nie auf die Idee gekommen, daß das Probleme geben könnte. Die sind auch verschreibungspflichtig. Ob die auch schon Probleme verursachen könnten? :kopfkratz:
Howdy
Claudi



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3

Montag, 17. August 2009, 22:35

Naja ich hatte gehofft, dass vielleicht jemand aus dem Forum schon mal eine solche Bescheinigung erhalten hat und mir mal den Wortlaut niderschreiben könnte... dann kann ich dem Arzt vorschlagen den Text zu übernehmen. (Allein schon bei diesem Gedanken muss ich irgenwie lachen :totlach:).

Ich trete die Reise bereits am Samstag an, und habe die Tage leider nicht mehr sonderlich viel Zeit mich damit auseinander zu setzen. Bisher hatte ich diesen Punkt nicht in meine Reisevorbereitung aufgenommen, und habe nun zufällig davon gehört, dass es da evtl. Schwierigkeiten geben könnte. Sonst hätte ich die Tabletten einfach ins Handgepäck gepackt... ahja manchmal ist Unwissenheit doch ein Segen :D Vielleicht sollte ich es im Endeffekt so tun und wenn ich angesprochen werde, dann weiss ich halt von nix.

Was ich mich nur Frage, ist worauf diese Drogenhunde so alles anspringen :D Nicht dass ich zum Schluß noch in Handschellen vom Airport geführt werde :D

Bin für jeden Tip dankbar!

Gruß
Jesse Blue

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Doris H.M.

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Montag, 17. August 2009, 22:49

Drogenhunde habe ich noch keine gesehen, nur in San Francisco die "Obst-Schnüffelhunde". Und die finden wirklich jede Banane und jeden Apfel! :zwinker:

Meine Tabletten hole ich mir reichlich von meinem Doc, teile sie auf beide Koffer und aufs Handgepäck auf. Dafür hat sich noch nie jemand interessiert, mehr für meine Feuerzeuge. Oder meinen Reiseteddy, der mußte schon durch etliche "Spezialkontrollen", der arme Kerl. Und H.M.s Fotorucksack war auch immer eine gründliche Durchsuchung nach Drogen oder Sprengstoff wert, aber die Pillen.....

Mach Dir keinen Kopf, flieg einfach los.

Liebe Grüße

Doris

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5

Montag, 17. August 2009, 23:12

Wie sagen die beim Zoll immer so gerne: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! :zwinker:
USA...where my heart belongs!


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Dienstag, 18. August 2009, 13:43

Hallo Jesse,

wenn Du mir Deine mail-adresse schickst, schicke ich Dir
ein solches Formular.

Wir haben in diesem Jahr eine Mitreisende, die auch Medikamente nehmen muss, die unter die Kategorie fallen, habe ich eine Weile gesucht und
dann endlich etwas gefunden!

Wenn Du das dann entsprechend ausfüllst und von Deinem Arzt unterschreiben lässt, hast Du sicher ein besseres Gefühl.

Gruß,
Anke

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Dienstag, 18. August 2009, 21:32

RE: Verschreibungspflichtige Medikamente

Hallo,

so, nachdem ich heute doch noch einmal in der Praxis angerufen habe und den Arzt noch einmal eindringlich nach der Sinnhaftigkeit einer deutschsprachigen Bescheinigung auf internationalen Reisen gefragt habe, ist es mir gelungen ihn davon zu überzeugen, dass ich vielleicht doch im Recht bin. Nun habe ich ein kurzes Attest erhalten, dass in einem Satz beschreibt, was ich wollte... Warum nicht gleich so frage ich mich im Nachhinein... Naja es ist zumindest erledigt, hat mich wieder ein Paar Nerven gekostet... aber so ist das wohl heutzutage...
Manche Leute verbringen leider zu viel Zeit damit nach Gründen zu suchen etwas nicht tun zu wollen, obwohl die Tat an sich viel weniger Zeit in Anspruch genommen hätte.

Danke an diejenigen, die Ihre Hilfe angeboten haben und die Zeit hatten hier kurz was zu posten!

Bis demnächst
Jesse_Blue

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Mittwoch, 19. August 2009, 14:11

RE: Verschreibungspflichtige Medikamente

Man kann aber auch Probleme sehen, wo gar keine sind . . .
Solch eine Bescheinigung benötigst Du wirklich nur, wenn es sich um Rauschmittel (z.B. Morphium o.ä.) handelt.

Gruß, Wolfgang
Fotoreisen in den Südwesten der USA.
www.usa-foto.de

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Donnerstag, 20. August 2009, 05:58

...ich muss seit vielen Jahren verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen und war mehr als 30x "drüben" - NIE hatte ich eine Bescheinigung mit, NIE hat einer auch nur ansatzweise gefragt und diejenigen Mitreisenden, die z.T. auf noch stärkere Medikamente angewiesen waren/sind, haben ebenfalls nie was dabei gehabt.

darüber hinaus würde ich es als Zumutung empfinden, vom Arzt/der Praxis eine englische Bescheinigung zu fordern - es gibt genügend Übersetzungsbüros, die das Nötige tun (und das geht dann auch nicht zu Lasten der Allgemeinheit!)

Usabima
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